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Hallo zusammen:
@Michael: Zitat:
Aber ist es nicht so, dass Ancistrus sp. in der Natur dann durch die zu häufige Aufnahme von fleischiger Kost zu stark verfetten und somit die Lebenserwartung verringert werden würde? Ich hätte mir nun vorgestellt, dass Ancistrus sp. hauptsächlich durch Grünfutter zu einem guten Laichansatz zu bringen sind. Gibt es hierzu vielleicht ein paar Meinungen? |
Mahlzeit!
Vorab nochmal was zur Begrifflichkeit: Fleischfresser (Carnivore) gibt es unter den Fischen streng genommen keine, denn stets werden ganze Organismen oder Teile von Tieren gefressen, nicht nur das "Fleisch" (Muskeln). Faunivore (Tierfresser) wäre die bessere Bezeichnung. Carnivor bzw. Carnivore hat sich aber in die Hirne eingebrannt und ist da schwer wieder heraus zu bekommen. Zitat:
Dennoch nehmen sie nicht unerhebliche Mengen tierischer Organismen auf, die u.a. den schon erwähnten Aufwuchs darstellen. Und größere tierische Organismen werden sie nicht verschmähen, wenn sie ihrer habhaft werden können. Jeder Ancistrus wird bei Gelegenheit vorzugsweise an einem toten Fisch o.Ä. rumnuckeln als einen Stein abzulutschen. Denn das ist leicht "erbeutete" und billig "erworbene" Energie. Die Bildung von Laich ist für den Fisch eine energieaufwändige Angelegenheit, denn die Eier enthalten ja die Nähr- und Baustoffe für die Entwicklung der Larve bis hin zum Jungfisch. Und diese Energie bzw. Nährstoffe für die Sexualprodukte müssen die Elterntiere erst mal durch Nahrung aufnehmen. So erklärt sich der erhöhte Nahrstoffbedarf für die Fortpflanzung. Und tierische Nahrung ist fast immer "gehaltvoller" als pflanzliche (vorausgesetzt, sie kann auch entsprechend verwertet werden). Wird mehr Energie durch Nahrung aufgenommen als insgesamt verbraucht wird, sinkt zuerst die Futterverwertung, dann trotzdem noch überflüssige Energie wird gespeichert in Form von Fett (im Darmgewebe, der Unterhaut, Leber, Gonaden). Klar, fütter' einen Ancistrus in einem "sterilen" Becken auschließlich mit Rinderherz, Fischfilet, Muschelfleisch, gefrosteten Futtertieren u.Ä., und er wird bestimmt auf längere Sicht krank. Andererseits, kein Pflanzenfresser unter den Fischen nimmt auschließlich pflanzliche Stoffe auf. Bei Panaque z.B. ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sie Holz verdauen und damit auch verwerten können, nur sitzen auf dem Holz auch Milliarden und Abermilliarden tierischer Kleinst- und Kleinorganismen, die mit aufgenommen werden. Meines Wissens werden bestimmte Mikroorganismen im Darm zum Aufschließen der Holznahrung benötigt, inwieweit die große Menge der aufgenommenen Tierchen aber auch tatsächlicher Nahrungsbestandteil ist, hat glaube ich noch keiner so recht untersucht. --Michael |
Hi Michael,
Einer Arbeit von Nelson et. al. ist zu entnehmen, das verschiedene Pilzkulturen für die Aufspaltung des Holzes verantwortlich sind. Leider steht auch in diesem Artikel nichts über andere tierische Organismen, oder ich habs überlesen? https://www-heb.pac.dfo-mpo.gc.ca/co...pdf/nelson.pdf Grüße Tobi |
So nun sind wir einen Monat weiter.
KH habe ich auf 2 geändert gut gefüttert und nichts passiert. leider. Kann es sein das die Tiere zu viel Bewegungen von mir merken da ich bei mir Paket habe , also ich meine das ich die kleinen störe ?? Mfg Nils |
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