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Hallo Jost,
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(Viel eher sterben die meisten Fische in normalen Aquarien aufgrund schlechter Wasserqualität durch Überfütterung etc.) Ich erwarte von mir persönlich, dass ich mich mit bestimmten Grundlagen beschäftige, bevor ich die Verantwortung für andere Lebewesen übernehme. Dazu gehört auch, dass ich lerne zu verstehen, wie das System Aquarium funktioniert und auch, dass dies einer Überwachung bedarf - in manchen Situationen mehr als in anderen. Ich gebe dir aber Recht Jost, es ist fahrlässig von mir zu denken, andere mögen dies genauso halten. Man sollte nicht immer das eigene Denken auf andere übertragen. Was die Frage der Übernahme der Verantwortung angeht, so steht immer der Tierhalter in der Verantwortung über das Leben seiner Pfleglinge. Diese Verantwortung trage ich persönlich mit voller Gewissheit. Ich trage in einigen Situationen für den Tod von Tieren die Verantwortung - da mache ich mir nichts vor - der Leidtragende ist aber der Fisch. Für mein Handeln gibt es in vielen Situationen, hauptsächlich vorallem außerhalb der Aquaristik, andere Leidtragende - das ist immer so. VG Ben |
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Du hast völlig recht, aber gerade bei uns Welsianern arbeiten viele mit Regenwasser oder Osmose, und ich kann Dir sagen, weil ich dies auch mache, ich muss jede Woche gegen einen Säuresturz mit Na-Bicarbonat anregeln, weil logischerweise bei Zugabe von Futter und den enstprechenden Ausscheidungen der Fische (CO2) und nicht vorhandenen KH der pH Wert sehr schnell sinken kann. |
Hallo Jost,
wie bereitest du das Wasser auf? Gibst du in jedes AQ separat Natron oder mischst du das Wechselwasser vorher an? Viele Grüße, Eric |
Hallo Eric,
dann solltest du deine KH mit Aufhärtesalzen etwas nach oben bringen. Gruß. Stephan |
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ich gebe Natron einfach per Löffel ins Becken, mit den Jahren bekommt man Erfahrung wie viel. |
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Ja, das find' ich allerdings auch. Wenn der "Puffer" weg ist, genau dann sinkt der pH-Wert nicht langsam, sondern rapide, das weiß jeder, der z.B. schon mal titriert hat. Ein Tropfen genügt am Äquivalenzpunkt. Das Rapide ist das, was als Säuresturz bezeichnet wird, und nicht, ob es unter pH 4 geht oder sonstwohin. Und der PH ist nicht überbewertet, sondern für z.B. physiologische Vorgänge eine herausragende Größe, man denke nur an die ganzen Enzymsysteme (z.B. Filterbakterien hier im Thread schon angesprochen). Bei mir isses wie bei Jost. Soda rein, sonst hab' ich nach einer Woche von knapp unter pH 7 plötzlich unter 5, im Aufzuchtbecken nach 2 Tagen. 1. Stufe: Viecher fressen nix mehr. Mag sein, dass sie anderswo im Aquarium dauerhaft bei pH 5 oder im Fluss prima zurecht kommen, da schwankt die Protonenkonzentration aber auch nicht um das 100- bis 1000-fache innerhalb weniger Stunden. --Michael |
Hi,
das war falsch ausgedrückt, wenn der Puffer weg ist (entweder es ist noch Puffer da - oder nicht), dann ist er weg. Ich hatte es sicherlich generell zu pauschal ausgedrückt (Säuresturz bei Verwendung von Leitungswasser sehr unwahrscheinlich - beim Wasserpanschen sieht das anders aus). Überbewertet sehe ich den PH-Wert dahingehend, dass es wohl den meisten Fischen piep egal ist, ob ich nun einen PH von 7,8 oder 6,5 habe. In diesen Bereichen werden sich wohl die meisten Aquarianer bewegen, die mit Leitungswasser arbeiten. In den Bereichen sehe ich keine Notwendigkeit der Korrektur (jedenfalls nicht um von 7,5 auf 7,0 zu kommen). Auch, ob es einen Vorteil bringt, Fische bei PH-Werten von 5 zu halten, sehe ich eher zweifelhaft. Jedenfalls schien es für meine Fische keinen großen Unterschied zu machen, daher Pansche ich im Moment kein Wasser. Benutze ich entsprechendes Wasser ohne große Reserven, dann obliegt es meiner Verantwortung, bestimmte Werte zu überwachen. Ich muss das Wasser ja nicht so benutzen. Wenn ich es benutze, dann habe ich mich vermutlich damit schon mehr beschäftigt und weiß ob der Gefahren. Einige Papiere/Studien zu den Filterbakterien/PH-Wert kenne ich (in den alten Aquarium heute Zeitschriften sind recht interessante Artikel). Diesbezüglich hatte ich aber noch keine Probleme und sehe diese Thematik in Relation zu anderen Faktoren (wie man es gewöhnlicherweise mit anderen Sachen in der Aquaristik auch hält). Defakto kann man Becken mit sehr niedrigen PH-Werten dauerhaft stabil betreiben. Die Fische sollte man entsprechend sorgfältig auswählen. Wenn etwas schief geht, dann liegt es nicht an diesem oder jenem bösen Parameter, nicht das Aquarium oder das stark entsalzte Wasser ist schuld - es obliegt meiner Verantwortung wenn Fische sterben. VG Ben |
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