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Hallöchen Elko,
nee, habe ich nicht verwechselt. Meine Schulzeit ist zwar schon fast 40Jahre her, aber an das Beispiel erinnere ich mich noch sehr gut. Es ging da um das Wasser in seine Bestandteile zu zerlegen. Der Knall, der Explosion, nach der Entzündung des sogenannten Knallgases hat es mir in Erinnerung behalten. Liebe Grüße Wulf |
Hallo,
da muss sich der (in Kürze) Diplom-Chemiker ja auch mal zu Wort melden.. :hrh: Das, was Du beschreibst, Wulf, ist die Knallgasprobe und funktioniert, wenn man ein Gasgemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff gemischt hat. CO2 ist da eher hinderlich.. :-) Was Du vielleicht eher gemeint haben könntest, ist die Glimmspanprobe, wenn mein ein nur glühendes Holzstück in eine reine Sauerstoffatmosphäre tut, dann gibts ne wunderschöne Flamme statt kokelnder Glut. Und um das mit dem Gewicht mal zu konkretisieren (hab grad zufällig ein Periodensystem im Kopf), so wiegt Stickstoff (N2) 28 g/mol, also kann man davon ausgehen, dass die Luft, die wir so um uns haben, in etwa so viel wiegt (1 mol sind bei Raumtemperatur etwa 24 Liter). Sauerstoff (O2) wiegt dagegen 32 g/mol, ist also kein großer Unterschied, CO2 dagegen wiegt 40 g/mol, also etwa ein Drittel mehr und das ist schon erwähnenswert. Wenn also der Luftraum über der Wasseroberfläche gar nicht bewegt wird, könnte man durchaus davon ausgehen, dass sich da eine höhere Konzentration CO2 ansammelt. Aber ich glaube, das habt ihr auch schon festgestellt.. :-) Ach, übrigens, die Feuerzeugprobe würde ich als etwas bedenklich bezeichnen. Wenn es nämlich so weit ist, dass ein Feuerzeug ausgehen würde, dann müsste der Sauerstoffanteil in der Luft doch schon ziemlich dezimiert sein.. Da würde mich ne erhöhte Atemfrequenz der Fischlies nicht mehr wundern.. :ce: So, genug kluggeschwafelt, Semesterferien sind halt doch langweilig :sup: :sup: Sandor |
Hallöchen Michael,
stimmt, war etwas unüberlegt geschrieben, in der Hektik des Alltags. Liebe Grüße Wulf |
Hallöchen Sandor,
das mit dem Knallgas ist richtig was Du da schreibst. Doch meine ich doch nur, dass ich mich wohl deshalb noch an den Versuch (Sauerstoff und Glimmspan) erinnere, wegen der Entzündung von Wasserstoff-Sauerstoffgemisch. Ach ja, ich schrieb ja auch, daß das ja nicht ganz richtig ist. Es ist auch zu bedenken, dass in der Natur die Unordnung vorliegt. Somit mischen sich auch die Gase über dem Becken. Auch hier biete ich einen kleinen Versuch an. Man nehme Salzwasser, was ja bekanntlich schwerer ist als Süßwasser und gieße das in ein Glas (fast halbvoll) nun gieße man Süßwasser darüber, aber ohne es zu vermengen. Jetzt liegt das Süßwasser auf dem Salzwasser. Doch einige Zeit später hat sich alles vermengt. Also, die Natur liebt die Unordnung. Liebe Grüße Wulf |
Hallo Wulf!
Jo, die Unordnung, die Du meinst, nennt sich Entropie! :-) Und ist ne super Sache um Grundstudenten zu verwirren.. :bae: Das mit dem Verteilen passt halt um so besser, je schneller sich die Moleküle bewegen, und um mein Lieblingsbeispiel zu nehmen, die sind nicht mal sooo langsam.. Wenn sich nämlich die Stickstoffmoleküle in der Luft langsamer als ca. 350 m/s (!) bewegen würden, dann wäre auch die Schallgeschwindigkeit ne andere :-) Daran sieht man also, dass sich eine Trennung von Gasen eigentlich nur erreichen lassen sollte, wenn man das Ganze luftdicht abschottet. und das will in unseren Aquarien, glaube ich, keiner.. :smk: MfG, Sandor P.S.: Der sich dringend mal wieder was zum lesen besorgen sollte.. |
Zitat:
Also wenn's schon konkret werden soll, dann bitte richtig. Der Avogadro würde mit deinem Molvolumen von 24 Litern sicher nicht einverstanden sein, und CO2 is' auch a bisserl schwerer. --Michael |
Okay, Du hast es nicht anders gewollt :-)
Zunächst, mit dem CO2 hast Du voll und ganz recht, ich hab C2O berechnet :o :o , CO2 ist mit C=12.011g/mol und O=15.999 g/mol genau 44.009 g/mol schwer (nach: Periodensystem der Elemente, Wiley-VCH Verlag GmbH, Weinheim, 1999 , 2. Auflage). Und was das mit den Litern angeht: Der Avogadro hat gefunden, dass in einem Gasvolumen immer die gleiche Zahl an Atomen drin ist, was zur Avogadrozahl geführt hat (N=6.02214x10^23 mol^-1, nach s. u.). Dass das Volumen eines Gases proportional zur Temperatur ist, ist das Gesetz von Charles. Dieses Volumen ist, je nach Definition der Standardbedingungen entweder V=22.414 L/mol (273.15 K, 101.325 kPa) oder V=24.789 L/mol (298.15 K, 100.00 kPa) nach: P. W. Atkins, Physikalische Chemie, 3., korrigierte Auflage , Wiley-VCH Verlag GmbH, Weinheim, 2001 . Nicht dass es von Bedeutung wäre, aber wenn ihr genaue Zahlen wollt :ce: Ciao, Sandor |
Hallöchen,
ist doch mal was Interessantes zu lesen, in diesem Forum. Danke Euch, bringt echt spaß. Sandor, zu lesen habe ich eine Menge, komme nur nicht so dazu. Mein Arbeitstag mit Fahrweg sind gut 12Stunden weg vom Tag. Hatte mir mal ne ganze Menge alter Datzen und Mergusbücher ersteigert, und ich muss sagen, das Lesen bringt mir sehr viel Freude. Liebe Grüße Wulf |
Zitat:
Das mit dem Avogadro und dem Molvolumen hab' ich nur geschrieben, um zu testen, ob du eines Chemie-Diploms würdig bist. Héhé!! --Michael Nee, gar nich' wahr. Tatsächlich hab' ich nämlich überlesen, dass du bei den 24 Litern pro Mol von Raumtemperatur ausgingst (und das auch geschrieben hast). Also, jetz' steht's 1:1. |
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