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Lustigeswesen 09.07.2006 03:11

Hallo,


so lange es sich nicht löst, wird es in Ordnung sein.

Sonst:


Aluminium ist eines der am häufigsten verwendeten Metalle. Gleichzeitig kommt es auch in der Erdkruste häufig vor. Durch diese weite Verbreitung hat es zweifellos den Ruf unschädlich zu sein. Aber auch Aluminium kann die Gesundheit schädigen, vor allem natürlich, wenn es in hohen Konzentrationen auftritt.
Aluminium verursacht hauptsächlich in seiner wasserlöslichen Form (als Ion) gesundheitliche Schäden. Diese Ionen kommen in Aluminiumlösungen vor- meist in Verbindung mit anderen Ionen, z. B. als Aluminiumchlorid.
Aluminium kann über die Nahrung, die Atemwege oder die Haut aufgenommen werden. Die Aufnahme erheblicher Konzentrationen über einen langen Zeitraum kann zu ernsten gesundheitlichen Auswirkungen führen, wie z. B.:

- Schäden am Zentralnervensystem
- Demenz
- Gedächtnisverlust
- Antriebslosigkeit
- Heftiges Zittern




Die Umweltauswirkungen von Aluminium haben unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hauptsächlich durch die versäuernde Wirkung. Aluminium häuft sich in Pflanzen an und verursacht dann bei den Tieren, die diese Pflanzen fressen, gesundheitliche Schäden.
In Seen gefährdet eine hohe Aluminiumkonzentration viele Fische und Amphibien, da die Aluminiumionen mit bestimmten Proteinen in den Kiemen der Fische und in den Embryonen der Frösche reagieren und den Tod dieser Tiere verursachen.

Aluminium (Al) kommt gebunden in den Tonmineralien des Bodens vor und ist der zentrale Bestandteil des Puffersystems des Bodens. Unter pH 5 geht es in Lösung über, so daß Aluminiumionen in höheren Konzentrationen in das Grundwasser gelangen. Die Freisetzung der für Pflanzen sehr giftigen Aluminiumionen durch den sauren Regen wird als eine Ursache des "Waldsterbens" angesehen. Bei Menschen besteht die Gefahr von Hirnschäden durch längerfristige Aufnahme von Aluminium. Beschrieben wurden solche Schäden bei Dialysepatienten (Dialyseenzephalopathie). Umstritten ist immer noch, ob und in welcher Weise Aluminium mit der Alzheimerschen Krankheit in Beziehung steht. Höhere Aluminiumkonzentrationen können außerdem Knochenschäden verursachen (Osteomalizie). Aluminium kann auch aus Installationen (Warmwasserbereiter) oder durch die Wasseraufbereitung freigesetzt werden.


Ich würd kein Aluminium ins Becken legen, die eloxalschicht schützt das Blech/Gitter und verwittert auch schwerer wenn sich die oxydschicht gebildet hat, jedoch würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen das nicht doch Stoffe abgesondert werden.


Gruß Lustigeswesen

Volker D. 09.07.2006 10:29

Zitat:

Zitat von Lustigeswesen
Die Aufnahme erheblicher Konzentrationen über einen langen Zeitraum kann zu ernsten gesundheitlichen Auswirkungen führen, wie z. B.:

- Schäden am Zentralnervensystem
- Demenz
- Gedächtnisverlust
- Antriebslosigkeit
- Heftiges Zittern

Gruß Lustigeswesen

Das hab ich immer morgens.


Beinhaltet Bier Alu?

HML134 09.07.2006 11:08

Hi,

Bier vom Faß scheint da sehr bedenklich zu sein, die Fässer sind aus so was wie Alu.

Da ich selbst kein Bier trinke aber mit ähnliche Auffälligkeiten zu kämpfen habe wird das Problem wohl ein anderes sein ...:ttu: Prost!!

Gruß Harald

Cattleya 09.07.2006 13:02

Hallo
Zitat:

Das hab ich immer morgens.


Beinhaltet Bier Alu?
nö, aber Östrogene
kannst du denn schlecht einparken
laberst du Morgends unentwegt und nie was sinnvolles?
dann sinds die Östrogene im Bier


*DUCK UND WEG

lg udo

anditchy 09.07.2006 13:46

Wusstet ihe was an Bier noch viel Schlimmer ist?

Nitrosamin, weshalb in Bayern eine erhöhte Prävlanez an Blasenkarzinomen vorherrscht!
Kein Scherz, zum Aluthema kann ich leider nichts beitragen!

Volker D. 09.07.2006 14:05

Zitat:

Zitat von Cattleya
Hallo

nö, aber Östrogene
kannst du denn schlecht einparken
laberst du Morgends unentwegt und nie was sinnvolles?
dann sinds die Östrogene im Bier


*DUCK UND WEG

lg udo

ach deswegen hast du und DJ Bobo einen Brustansatz.:hrh:

Lustigeswesen 09.07.2006 14:21

lach*,

ihr seit klasse.


Gruß Lustigeswesen

anditchy 09.07.2006 14:25

Zitat:

Zitat von Lustigeswesen
lach*,

ihr seit klasse.


Gruß Lustigeswesen


bezüglich seid und seit ....
=)

https://www.seitseid.de/

Lustigeswesen 09.07.2006 14:35

ahhhhhhhhhhhhhhrg man,

......und das mir!!!



Danke, kam gerad von der Fanmeile, da muß ich wohl noch Alu im Blut haben.:irr:



Gruß Lustigeswesen

harryhirschxvii 09.07.2006 22:10

Hi zusammen,
auch wenn dieser Thread ein wenig abgedriftet ist, doch noch eine Anmerkung von mir:
Ich hatte in einem Edelstahlbecken (nur die Frontscheibe aus Glas) Aluminiumlochblech als Rückwand - bepflanzt mit Anubias, Javafarn und -moos.

Das Becken kam nicht auf die Füsse, Algen, schlechter Pflanzenwuchs trotz weichem Wasser, zwei doppelten Leuchtbalken, CO2-Düngung und in meinen Augen idealen Wasserwerten (3,5°dGH, 2°KH, pH 6,5-6,8, NO3 ~10mg/L usw.). Ab und an ein unerklärlicher Fischtod usw. Es wurde alles verdächtigt und geändert, nur auf das Alu kam ich nicht. Klar, warum auch, Al2O3, tierisch inerte Oxidschicht usw., chemisch ein toter Hund usw. usf.
Als ich dann endlich auf die Idee kam, dass es das Alu sein könnte und die Rückwand rausgeschmissen hatte, besserte sich alles innerhalb von 14 Tagen (nach normalem WW und Filterreinigung) schlagartig und das Becken steht seither top da.

Dies ist vielleicht ein Spezialfall, weil das Alu mit dem Edelstahl wohl ein Lokalelement gebildet hatte, wobei sich das unedlere Alu aufgelöst hat. Irgendwo hat sich sicher das Alu und der Stahl berührt. Es kann aber genausogut sein, dass das Alu durch irgendwelche Absonderungen der Pflanzenwurzeln ebenso in Lösung gebracht wurde. Ausserdem weiss ich nicht, welchen Einfluss (Redoxreaktionstechnisch) der zugesetzte Pflanzendünger hatte - Chelatoren hin oder her. Oder was sich im vielleicht sauerstoffarmen Bodengrund, in den das Blech gesteckt wurde, so alles abgespielt hat.
Klarerweise hat solch ein Lochblech natürlich eine ganz andere Oberfläche als ein U-Profil für den HMF, aber ich wäre vorsichtig.

Aus diesem Grund würde ich sagen: Auf keinen Fall Aluminium ins Aquarium - Edelstahl hin oder her!

Alu wird als Verursacher des Waldsterbens diskutiert, begünstigt durch sauren Regen kann sich ein Teil des eigentlich inerten Alus rücklösen (woher und wie auch immer das Alu in den Wald kommt) und vergiftet die Bäume, daher schliesse ich nicht aus, dass Alu auch andere Pflanzen vergiftet. Warum ausgerechnet die Algen überlebt haben - who knows? Und was es mit den Fischen gemacht hat, will ich mir gar nicht erst überlegen, aber ich habe auch hier einige seltsame Beobachtungen gemacht: Der "Feld-Wald-Wiesen-Ancistrus sp." laichte zwar in diesem Becken regelmässig ab, aber es kam in der der ganzen Zeit (das Alu war nahezu 3 Jahre in diesem Becken) kein einziger Jungfisch zum Schlupf.

Das Alu hatte, das sah man nach dem Trocknen ganz deutlich, eine völlig andere Farbe als normales Alu. Was sich da abgelagert hatte und wieviel sich gelöst hatte kann ich nicht sagen - aber ich bin mir sicher, das Alu war der Verursacher meiner Probleme.
Das Becken läuft nun seit rund einem Jahr vollkommen stabil, der Pflanzenwuchs ist gigantisch und die Fische (Marmorpanzerwelse, Kaisersalmler, Ancistrus) vermehren sich jetzt ohne mein Zutun, da die Jungfische im Unterwasserdschungel Verstecke und Nahrung finden...

Viele Grüße vom Alu-freien Tim


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