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Coeke 16.05.2005 16:13

Hallo,

Zitat:

Zitat von Stefan
Zitat: "Stellt sich nur die Frage in welcher Form"

Nein, das ist nicht die entscheidende Frage.

Nicht?
Zitat:

Zitat von Stefan
Die entscheidende Frage ist wann sie das Gift abgeben und (!) wann es gegen Beifische wirksam ist bzw. seine Wirkung entfaltet/entfalten kann.

Das ist klar! Da ist aber auch die Form nicht unwichtig. Sollte die Theorie mit dem Gas stimmen, ist es eben auch wichtig das den Transporttüten nicht nur ausreichend Wasser, sondern auch ausreichend Luft zum Austausch zur Verfügung steht, weil sonst ersticken oder vergasen die Fische, die eine andere Atmung haben, schlichtweg. Manchmal die Corydora auch selber.

Zitat:

Zitat von Stefan
Meine Vermutung ist, dass es sich um ein Gift auf z.B. Eiweisbasis handelt, das in einem Aquarium mit funktionierendem Filter problemlos abgebaut wird und deshalb keine Schäden bei den Beifischen auftreten.

Tja, nur waren eben Beobachtungen auf Börsen andere.
Viele Fische in kleinen Becken und die Filter sind da bestimmt nicht gut (wenn überhaupt) eingefahren.

Naja, man sollte viele Möglichkeiten ins Auge fassen und weiter beobachten.

Gruß,
Corina

Volker D. 16.05.2005 16:18

Zitat:

Meine Vermutung ist, dass es sich um ein Gift auf z.B. Eiweisbasis handelt, das in einem Aquarium mit funktionierendem Filter problemlos abgebaut wird und deshalb keine Schäden bei den Beifischen auftreten.
Dann würde der Themenstarter das Problem nicht haben.

Gift auf Eiweisbasis haben z.B. Rochen in ihrem Stachel, kommt zum tragen nach einem Stich.
Der Fisch bläht auf und verstirbt, soweit ich weiss muss das Gift in die Blutbahn gelangen.

Warum können den die Brustflossen, die ja sehr spitz sind, nicht als "Giftspritze" funktionieren.
Das würde auch den entzündlichen Stich erklären.

mfg

Stefan 16.05.2005 17:26

Hallo !

Das Argument von "Sterbais auf Börsen" ist sehr gut - aber könnte hier nicht das passende Gegenargument die Wassermenge pro Sterbai sein ?

Kann ich/man nun durch alleiniges Belüften des Transportbeutels/box negative Folgen der "Sterbai-Giftigkeit" ausschließen ?

skullymaster 16.05.2005 17:28

Hi Stefan!

Zitat:

aber könnte hier nicht das passende Gegenargument die Wassermenge pro Sterbai sein ?
Mehr als drei kleine sterbai habe ich auf Börsen in einem Beutel bis jetzt noch nicht gesehn..


Grüße Tobi

Volker D. 16.05.2005 17:29

Zitat:

Kann ich/man nun durch alleiniges Belüften des Transportbeutels/box negative Folgen der "Sterbai-Giftigkeit" ausschließen ?
Wie schon gesagt, mit Kohle auf jedenfall, keine Ausfälle.

Hab 40 Stück in 2 Eimern ca 2 Std transportiert. Ohne Probleme

mfg

Coeke 16.05.2005 18:09

Hi,
Zitat:

Zitat von Stefan
Das Argument von "Sterbais auf Börsen" ist sehr gut - aber könnte hier nicht das passende Gegenargument die Wassermenge pro Sterbai sein ?

Hm, könnte schon. Nur wie wird das "Gift" abgebaut? Die Filterung auf Börsen, damit sieht´s ja nicht so pralle aus. Es wird allerdings viel Altwaser mitgebracht. Bei uns auf der Börse befinden sich alle Fische zwei Tage in den Behältern. Bei Abgabe von Gift ins Wasser würde sich ohne Abbau dann doch viel anreichern.

Naja gut, dafür müsste man wissen, wie und wie oft die Sterbais Gift bilden. (Mal auf den Thread von Oli bezogen, wo den Corydoras das Gift "ausgetrieben" wird.)
Ich weiß nicht, ob es köpereigen produziert oder durch Aufnahme von Nahrung oder sowas gebildet wird.

Zitat:

Kann ich/man nun durch alleiniges Belüften des Transportbeutels/box negative Folgen der "Sterbai-Giftigkeit" ausschließen ?
Das kann nie schaden. Egal welche Theorie stimmt. Viel hilft viel! ;-)

Man könnte ausprobieren wie sich die Sterbais mit anderen Fischen in wenig Wasser mit guter Belüftung und ohne Filterung verhalten. Isch ´abe aber keine Schterbais. :o

Gruß,
Corina

Henry. B 16.05.2005 18:36

Hallo
Ich weis ja nicht was ihr macht aber ich habe schon öffter Sterbai in Beuteln auf Treffen mitgenommen und die waren bestimmt 2 Tage im Beutel mit hin und Rücktranzport ohne Folgen. Weder ist das Wasser im Beutel gekippt was dann das Milchige Wasser erklären könnte noch sind die 10er Weise gepackten sterbai gestorben .Die Erklärung das Salmler oder andere Fische sterben und die Corydoras nicht dürfte wohl daran liegen das die Corys halt in der lage sind Oberflächenluft aufzunehmen und im Darm auszutauschen wobei die meisten Fische sich auf ihre Kiemen verlassen müßen,so das für die nicht gut bestellt ist wenn kein Sauerstoff im beutel ist. Grund Zwei des sterbens von Corys könnte sein das irgend ein Händler sie mit Sauerstoff verpackt was dann auch sehr schnell den tot von Fischen bedeuten kann die eine Darmartmung bzw Labyrint besitzen wenn sie versuchen an der oberfläche einen Gasaustausch vorzunehmen .

Mal so eine Frage ?Wer von euch hatte mal solche Ausfälle ?

Gruß Henry

Coeke 16.05.2005 21:05

Hi Henry,

Zitat:

Zitat von Henry
...Oberflächenluft aufzunehmen und im Darm auszutauschen...

Das hat hier keiner angezweifelt. Nur sind eben auch andere dazu in der Lage, die bringen aber auch nicht gleich andere Fische in der Tüte mit um.

Gruß,
Corina

Stefan 16.05.2005 23:30

Hallo !

Ich bin mir sehr sicher, dass von den Sterbais beim Transport Irgendetwas/Gift ans Wasser abgegeben wird. Ob hierbei nur Belüftung als Gegenmittel ausreicht - keine Ahnung.

Bei meinem Umzug vor einigen Monaten transportierte ich etwa 45 Sterbais unterschiedlichsten Alters in einem großen Beutel. Nach zwei Stunden war das Wasser weißlich-trüb. Nach dem Einsetzen ins neue Aquarium bemerkte ich, daß bei einigen kleinen Sterbais Symptome einer Vergiftung zu erkennen waren. Sie taumelten und schwammen orientierungslos durchs Becken.

Die Sache mit den Giftdrüsen in den Brustflossen hört sich spannend an und ist auch im Zusammenhang mit der Färbung dieser Flossen einleuchtend.

Hat Irgendjemand eigentlich schon einmal beobachtet, wie ein älterer Sterbai im Aquarium von einem anderen Fisch gefressen wurde ?

Coeke 17.05.2005 00:40

Hi,
Zitat:

Zitat von OLI
Die Corydoras werden gefangen und in Durchflussbehältern zwischen gelagert - alle paar Stunden geht jemand vorbei und tritt gegen die Behälter, damit sich die Corydoras erschrecken und ihr Gift abgeben.
Es soll wohl schon vorgekommen sein das sich die Tiere selbst vergiftet haben...

...also ich habe den ersten Teil von Olis Aussage so wahrgenommen, dass der letzte Teil eben nicht mehr eintreten soll. Deshalb Entgiftung, Durchfluss oder gute Belüftung vor Transport in Tüten oder was weiß ich, offen sind die bestimmt nicht!

Das hat aber doch mit Pieksen oder Stechen mit den sonstwo gelagerten giftigen Flossen echt nix zu tun!? ....

Schließe die Vergiftung des Wassers ja nicht aus.

Gruß,
Corina


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