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Aufgeblasener Bauch
Hi!
Ich habe im Moment einige L46-Babys und ca. die Hälfte des Wurfs hat einen aufgeblasenen Bauch, zwei sind auch schon daran eingegangen. Es schaut fast so aus als würde das Ei wieder rauskommen oder war nie richtig weg. Es ist auch ganz glasig, so dass man mehr oder weniger in den Fisch reinschaun kann. So was hab ich noch nie gesehen. Was ist das? Gruß Joe |
Hi,
so was ähnliches hatte ich bei einen L134, sah aus, als ob sie eine Erbse verschluckt hätten. Folge von "Versiffung", zu viele den Tieren fremde Baktieren. Diejenigen, die jetzt schon kugelrund sind, wirst Du wohl auch abschreiben können. Aus zwei L134-Gelegen hab ich nur 5 Jungtiere durchgekommen....und die werd ich wohl auch noch teilweise wegwerfen, weil die sehr schlecht wachsen. Jetzt ist das Becken neu aufgesetzt, mal sehen, was passiert. Da hilft nur gründliche Sauberkeit....schon im Elternbecken. |
Hi!
Die Erbse ist ein guter Vergleich. Also das Elternbecken ist vor 2 Monaten erst frisch gemacht worden. Eigentlich ist es schon sauber. Und bei den kleinen im Einhängekasten habe ich 2x am Tag abgesaugt oder gepinselt. Gruß Joe |
Hallo Jörn,
Zitat:
Warum sollten die Tiere getötet werden, wenn sie nur kleinwüchsig sind und sonst keine Beeinträchtigung haben? gruß conny |
Hi Conny,
ich muss dir da was das "wegwerfen" angeht zustimmen - es klingt etwas brutal. Die Tiere sollten jedoch nicht zur Zucht verwendet werden. Ich denke jedoch, dass Joern hier meinte, dass sie warscheinlich eingehen werden. Dann muß er sie ja irgendwie entsorgen. Gruß Andreas |
Hi,
Zitat:
Kümmerwuchs ist auch eine nicht unerhebliche Beeinträchtigung ! Passiert meistens, wenn Jungfische in den ersten Tagen nicht genug zu fressen (oder das falsche) hatten...das kriegt man nicht mehr hin. In der freien Natur erfolgt die natürliche Auslese z.B. durch Fressfeinde. Im Aquarium muß der Halter auch diese unangenahme Aufgabe übernehmen...auch das gehört zur Verantwortung in der Tierhaltung. Zum anderen möchtest Du von einem Züchter doch auch nur einwandfreie Ware....oder willste "Krüppel" ? Und später geht dann das Gejammer los...vermehrt sich nicht, hab alles versucht, ist klein geblieben, "Farbfehler"...zeig mal ein Foto...."oh, der hat ja gar keine richtige. xx..." usw. Sch**ss Verkäufer...."schlechte Massenzuchten" etc. .....passiert nur bei nicht erfolgter Auslese. Andere Vokabeln an so einem Vorgehen ändern nichts an der Tatsache an sich. |
Zitat:
Moin, da kann ich mich den Worten von Jöern nur anschließen ? In den "Weiten des Amazonas",würde das die Natur übernehmen. Soetwas nennt man dann natürliche Selektion.Tiere die in der Natur zurück bleiben,haben dort meist keine Überlebenschance.Das ist auch gut so. Dadurch wird garantiert,daß sich nur die stärksten und vitalsten Tiere vermehren. Auch wir als Halter oder Züchter haben notfalls diese Aufgabe zu erfüllen und dafür zu sorgen,daß nur gesunde Tiere ohne genetische und körperliche Defekte zur Vermehrung gelangen. Gruß Deedel |
Hallo,
ich denke nicht, dass das eine Folge von "Versiffung" ist. Ich hatte sowas auch einmal bei einem Wurf L 134 bei einem einzigen Tier. Der Dotter(sack) wurde nicht resorbiert. Der Fisch sah aus, als ob er auf einer Kugel schwamm. Dann wurde der gelbe Dottersack sogar dunkel, sprich pigmentiert. Sah wirklich "arg" aus. Und seltsamerweise - nach Wochen wurde der Dotter dann doch resorbiert und der Fisch ein ganz normaler Jungfisch - nicht von anderen zu unterscheiden. |
Hi!
@Walter Irgend eine Idee für den Grund? Gruß Joe |
Hi Joe,
nein - gar keinen. Nur, dass ich dem Fisch gar keine Chance gab - das sah wirklich sehr seltsam aus, ein "Riesenballon", schwarz/dunkel nach einiger Zeit noch dazu... Nur - da war nix versifft, die Tiere lebten in einem Einhängekasten, peinlichste Sauberkeit, Wasserwechsel, etc ... Ich hatte zu der Zeit (irgendwann 04) enorm viele Ausfälle bei den Jungen (zwischen 80 und fast 100%, keine Ahnung warum, bis heute nicht, alles "überdacht", probiert, gemessen, - inzwischen ohne irgendwelche Änderungen wieder ganz normale Durchkommensquoten ~ 90 %) und genau dieser "Krüppel" überlebte (als einer von zweien dieser Brut) und wurde dann wirklich "normal" - das heißt, ich hätte später nicht mehr sagen können, wer denn nun der Ballon-L 134 war. |
Hi,
diese "Erbse" hat sich bei mir erst nach einigen Tagen gebildet, es gab also "normal" entwickelte Tiere, die dann anfingen, aufzugehen wie ein Hefekloß. Also nach dem Freischwimmen.....wobei die ersten Freischwimmer etwas kleiner waren als ich das normalerweise kannte. Zuerst Freude, weil ich dachte, die Höhle quillt über....dann einige Tage später die Ernüchterung. Auch absameln und separat setzen hat da nix mehr gebracht, incl. Medikament-Zugabe. Nach dem extrasetzen sind einige auch wieder "abgeschwollen"; diese Tiere hingen dann leider ständig an der Oberfläche zum Luftholen und magerten stark ab....und sind dann vermutlich verhungert...so sahen sie jedenfalls aus. Andere lagen nach einigen Tagen auf dem Rücken und versuchten sich zurückzudrehen, was ihnen dann nicht gelang. Am nächsten Morgen konnte man sie tot absammeln. Dieses Symtom zeigt auch einen erheblich größeren Bauch als nur den eines Dottersackes. Sehr unerfreuliche und hartnäckige Sache. Schaun wir mal, ob's jetzt besser wird. Und Joe kann eigentlich nru peinliche Sauberkeit und genaue Beobachtung geraten werden. |
Hi,
ja klar, gegen Sauberkeit ist natürlich nichts zu sagen... Auch mein Tier "quoll" - der Dottersack war dann also bei weitem größer als anfangs. Aber da ich den Grund nicht weiß und nichtmal genau weiß, "was" es war (außer, dass garantiert der Dotter nicht resorbiert wurde), sind Spekulationen meinerseits natürlich nicht so sinnvoll. Ich kann eben nur sagen, dass ich mangelnde Sauberkeit zumindest in meinem Falle als Grund eigentlich ausschließen kann (auch mangelnde Sauberkeit in der Höhle, da ich dieses Gelege künstlich aufgezogen hatte) und, dass eben solche Tiere nicht unbedingt Todeskandidaten sein müssen - dass sie sich auch ganz normal weiterentwickeln können. Die Frage ist natürlich, ob wir die gleiche "Erbsenkrankheit" hatten. |
Hi,
Zitat:
Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass es mein letztes Kiesbecken 2-3mm war und der Untergrund war nach 2 jahren "voll", d.h. wenn man ein Loch buddelte, klebten die Körner teilweise richtiggehend zusammen...das hatte ich dann wegen der Bruten erstmal hinausgeschoben...tja, hat sich dann auch gerächt. Die vorherigen Bruten, die eh nie sonderlich groß waren, zeigen auch eine deutlich Abnahme...bis die "Ausbeute" eben nur noch 2 Stück lag. Auch wenn wir neulich mal festegstellt haben, dass die Teile "eigentlich" ganz robust sind...manches treibt mich bei denen trotzdem manchmal in den Wahnsinn...:D |
Hallo,
also das mit dem "robust" wage ich inzwischen zu bezweifeln. Ich hatte anfangs den gleichen Spruch drauf, bei mir kamen fast alle Jungen einer Brut durch und ich konnte mir nicht vorstellen, was da jetzt "so schwer" sein sollte. Damals hatten aber Rolo und Leuenberger eher "Probleme" (große Ausfälle, etc., siehe auch Rolos ersten Zuchtbericht). Dann, nach zwei Jahren auf einmal, starben mir die Jungen wie die Fliegen, schossen bei geringster Störung herum, waren ein paar Minuten später tot (wie es Rolo beschrieben hatte). Ich wußte nicht was, wie, wo, warum, war schon fast am Heulen (ok - Männer weinen nicht ;) ). Und seit letztem Jahr geht´s auf einmal wieder problemlosest (Nur die Jungfischzahlen werde immer kleiner, deshalb wage ich auch diese Sprüche mit "ältere Weibchen produzieren größere Gelege" inzwischen irgendwie zu bezweifeln - die großen Gelege mit Jungfischzahlen > 30 hatte ich z.B. fast nur im ersten Jahr, inzwischen, obwohl ich z.B. ein WF Weibchen mit > 12 cm habe, sind die Jungfischzahlen pro Gelege deutlich kleiner geworden) - und ich hab nichts geändert... Keine Ahnung, was war, was ist (nach ewigen Diskussionen mit Gott und der Welt blieb "schlechte Gene von schlechtem Vater als einzige mögliche logische - weil nicht verifizierbare - Erklärung). Nur mit Wertungen wie "einfach, robust, schwierig, ..." bin ich inzwischen ein wenig vorsichtiger. Irgendwie kann man keine Regeln aufstellen. Solche Unterschiede gibt´s ja bei einigen Welsen (siehe z.B. Sturisoma, da ziehen die Einen Unzahlen ohne Probleme auf und bei Anderen sterben ganze Bruten, auch ohne wirklich logische Erklärung dafür). |
Hi,
Zitat:
Bei menen Sturisomatichthys hatte ich immer wieder mal Jungtiere, bei denen sich der Schwanzstiel plöztlich verformte. Ich habe sie verfüttert. Zur Zucht sollten solche Tiere natürlich keinesfalls verwendet werden. Zitat:
Es geht mir hier in erster Linie wirklich um dein abfälliges Vokabular einem Tier gegenüber. Und, ob langsameres Wachstum ohne Deformationen ein Grund ist, das Tier zu töten? Ich weiß nicht. gruß conny |
Hi!
Ein Bekannter von mir hatte auch das Symtom, seine Behauptung ist, die Tiere hätten keine Darmöffnung, kann sowas sein? Gruß Joe |
Hallo,
einzelne Mißbildungen eventuell, aber nicht bei allen. |
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