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HML134 13.08.2006 22:02

WW mit kaltem Leitungswasser
 
Hallo,

habe schon oft, eben wieder in Marions Berichte über die Behandlung Ihrer Chaetost. in Welse.com, von Wasserwechsel mit kaltem Leitungswasser gelesen.

Es ist schon länger her, habe im Februar auch WW mit kaltem Ltgw. gemacht, alle Fische die in den Wasserstrahl kamen, Schachbrettschmerlem, Tetrasalmler und Corys fielen in eine art Kältestarre.
Nach 20 - 40 min. hatten sich alle wieder erholt und auch keine Schäden davongetragen.

Wie kann es sein das bei anderen die Fische sogar im Wasserstrahl schwimmen und bei mir in Kältestarre fallen.

Mein Ltgw. hat im Winter eine Temperatur von ca. 10, im Sommer ca. 14 Grad, ist mein Wasser kälter als das vieler "Kaltwasser-Wasserwechsler" und welche Temperatur vertragen die meisten Fische kurzfristig?

Gruß Harald

mike184 14.08.2006 01:37

Hi Harald!

Ich habe mal mein Leitungswasser gegengemessen, es hat 16°, meine Beckentemperatur 26°. Den Kältestarre-Effekt habe ich noch nicht erlebt. Vieleicht sind es andere Faktoren bei deinem Leitungswasser(Wasserwerte?) oder der Temperaturunterschied zu deiner normalen Beckentemperatur ist größer? Meine Leitungswasserwerte sind pH 7,5; GH/KH 2.

marion 14.08.2006 07:18

das kommt wohl auch auf die menge des gewechselten wassers an.
wenn mein becken normalerweise 27 grad hat,das ww-wasser 10 und ich ein drittel wechsle kommt bei mir,so ich mich nicht verrechnet hab,eine temperatur von 21,3 grad raus.
rechnung richtig?

bei der temp.dürften die fisch nicht in kältestarre fallen.
und schon garnicht die corys.

baba
marion

Welsy 14.08.2006 07:26

Hallo Harald,

ich mache zur Zeit auch immer Wasserwechsel mit kaltem Wasser. Es kommt mir vor, als wenn die Fische sich freuen, denn meine kommen gerade in den Strudel geschwommen um nach meiner Meinung es sogar zu genießen, sieht aus, als wenn sie drinn duschen würden. Im Winter mache ich die Temperatur so, das das Wasser geknickt (nicht ganz Handwarm)ist, und die Fische sich nicht erschrecken.

Gruß Ruth

HML134 14.08.2006 12:29

Hallo,

mein Leitungsw. kommt mit über 8 bar ins Haus, der Druck wird mit einem Druckminderer auf brauchbare 4 bar abgesenkt.

Glaube das kalte unter hohem Druck stehende Wasser hat einen sehr hohen Sauerstoffgehalt, es könnte je sein das wegen dem hohe Sauerstoffgehalt die Fische in diese Starre fallen, ein Schock?

Das könnte auch gefährlich sei glaube ich, Gasblasenkrankheit?

Könnte es ein anderer flüchtiger Stoff, z.B. Kohlersäure sein?

Das es an dem kalten Wasser liegt hab ich auch selbst schon bezweifelt,
so viele machen WW mit kaltem Ltg.wasser.

Schon mal danke für die Antworten - Gruß Harald

Coeke 14.08.2006 15:19

Hallo Harald,

wie machst Du denn den Wasserwechsel? Entweder geht das doch per Eimer oder mit einem Schlauch. Kann mir nicht vorstellen das Du das Wasser mit satten 4 Bar ins Aquarium "schießt".

Ich wechsel das Wasser mit dem Schlauch, drehe den Wasserhahn eben nur so weit auf, dass das kalte Wasser sehr langsam ins Becken läuft. Da bekommen die Fische keinen Schock.

Allerdings habe ich nach einem großen Wasserwechsel (kalt) auch einmal den Wasserhahn wegen Ungeduld etwas sehr stark aufgedreht, da kam ein Peckoltia auch einen Kälteschock. Ich dachte schon der wäre hinüber, ein beherzter Griff an die Caudale des Burschen und ein Ruck nach hinten hat ihn "wiederbelebt". Seitdem habe ich nie wieder Wasser unter Zeitnot gewechselt.

Gruß,
Corina

Sven T 14.08.2006 16:52

Moin,

Zeit auch meine traurige Geschichte zu erzählen:

Ich mache Wasserwechsel schon immer mit kaltem Wasser. Die Temperatur im Becken geht dann so um 6-8° runter. Hat noch nie einem Fische geschadet.

Im Winter habe ich mal das frische Wasser aus purer Dummheit über einen Einhängekasten ins Becken geleitet, in dem 2 Würfe. H. zebra drin waren. Fazit: Alle Tot bis auf 2 oder 3 Tiere. Das Leitungswasser hatte auch ca. 10°.

Und die Moral von der Geschicht: Übergieße niemals Fische mit Wasser welches um ca. 20° kälter ist als die Beckentemperatur, sondern achte stets darauf dass die Temperatur im Becken gleichmäßig nach unten geht.

Gruß,
Sven

michl11 14.08.2006 16:59

Hallo Sven schade um Deine l-46 irgendwo hast Du recht ist ein sehr großer Unterschied aber ich mache bei mir auch habe ein 720 liter Becken Wasserwechsel 200 liter kaltes Quellwasser ( lasse das Quellwasser in kanistern 3 stunden stehen ) habe noch nie ein Problemn gehabt die Temperatur geht bei mir 8 Grad runter von 29 auf 21 Grad
Besatz 9 diskuse und 10 l-134
Gruß michl

HML134 14.08.2006 18:16

Hi Corina und alle andern,

ich hab i.m. 18 Becken mit ca. 2500l zu versorgen, sollen bald noch einige dazukommen.

Den WW mit kaltem Ltg.w. hab ich nur einmal ausprobiert, mit temperiertem Wasser muß ja slebst im Sommer die Heizung mitlaufen, ENERGIEKOSTEN!

Hab lange temperiertes Wasser (20 grad) mit vollem Druck in die Becken gefüllt, hatte dazu einen Schwamm am Schlauch der das Wasser verteilte, hat gut funktioniert. Mit langsam einlaufendem Wasser hätte ich mehrere Stunden für nen WW gebraucht.

Seit 6 Wochen steht ein Wassertank im Keller in dem sich das Wasser der Kellertemperatur, 20 Grad, anpasst, muß ich nur im Winter mit 10-15% Warmwasser mischen.

Mit 20 Grad warmem Wasser hatte ich noch nie Probleme.

Gruß Harald

Volker D. 14.08.2006 20:26

Nabend

Ich hab mal Wasserwechsel mit Schnee gemacht. Von 29° auf 17°.

Da haben die wirklich einen Kälteschock bekommen, hab dann schnell mit warmen Wasser aufgefüllt.

Ansonsten ist es bei mir normal die Temp beim WW von 6°- 8° innerhalb von 15 min zu senken, hat mir noch keine Ausfälle beschert.

Baron Ätzmolch 14.08.2006 22:12

Mahlzeit!

Wenn ich hier so die Beiträge lese, frage ich mich ehrlich, was das für einen Vorteil haben soll, mit kaltem Leitungswasser einen Wasserwechsel zu machen, so dass die Temperatur im Becken um rund 8 Grad abfällt, vor allem in absoluten Warmwasserbecken mit z.B. L-Welsen oder Diskus, wo normalerweise Temperaturen bis 30 Grad herrschen. Mag sein, dass es den Fischen nix ausmacht.

Ich nehm' mal an, die allermeisten haben keine 30 Grad warmen Räume, sondern normale Zimmertemperatur und schöne Regelheizer in ihren Becken.
So, jetz senk' ich die Temperatur um 8 Grad durch kaltes Leitungswasser, und dann lass' ich den Heizer schön Strom fressen, bis die Normaltemperatur wieder erreicht ist, oder was?

Ich hab's nicht explizit nachgerechnet, aber ich halte jede Wette, dass das von der Kostenseite her extrem ungünstiger aussieht, als wenn ich für das Wechselwasser Warmwasser und Kaltwasser verschnitten hätte, um auf annähernd die Normaltemperatur, die im Aquarium herrscht, zu kommen.

FWIW!

--Michael

Sven T 14.08.2006 22:14

Zitat:

Zitat von Baron Ätzmolch
FWIW!

???

Gruß,
Sven

EBI2k 14.08.2006 22:15

Hi,

würd mich mal interssieren, wie lange ihr dann die kühleren Temperaturen so lasst, bevor ihr den Heizer wieder einsteckt?

Grüße
Marc

Volker D. 14.08.2006 22:37

Nabend Michael

Zitat:

Ich hab's nicht explizit nachgerechnet, aber ich halte jede Wette, dass das von der Kostenseite her extrem ungünstiger aussieht, als wenn ich für das Wechselwasser Warmwasser und Kaltwasser verschnitten hätte, um auf annähernd die Normaltemperatur, die im Aquarium herrscht, zu kommen.
Wenn ich mal so grob überschlage, 2000 Watt Durchlauferhitzer, mal eben auf die schnelle auf 25°-30° erwärmt oder 100 Watt Regelheizung innerhalb ein paar Stunden, vielleicht leichte Vorteile für den Durchlauferhitzer, glaube nicht das das gravierend ins Gewicht fällt.

Zitat:

Würd mich mal interssieren, wie lange ihr dann die kühleren Temperaturen so lasst, bevor ihr den Heizer wieder einsteckt?
Ich hab meine parallel zum Wasserspiegel, wechsle 50% Wasser und der Heizer ist noch bedeckt.
Nach ca. 4 Std hab ich wieder 28-20°

Fischray 14.08.2006 22:56

Hi

Ich verwende beim WW immer temperiertes Leitungswasser,
mit vollem Druck.
Sonst schaffe ich den WW in meinen Becken nicht regelmäßig.

Gruß Ralf

whaler 14.08.2006 23:12

Zitat:

Zitat von Sven T
???

Gruß,
Sven


For what it's worth

Gruß Herta
die übrigens mit temperiertem Wasser wechselt.

Coeke 14.08.2006 23:14

Tach Michael,

ich nehme kein kaltes Wasser um Kosten zu sparen, auch fällt die Temperatur bei den allermeisten Wasserwechsel, zumindest bei mir, nicht um 8° C, nicht mal um 4 Grad.

Eigentlich nehme ich nur aus Sicherheitsgründen kälteres Wasser, da ich die Wasserleitungen/ -zufuhr in meiner Wohnung nicht genau kenne und damit kein Risiko eingehen will. Das heiße Wasser kommt auch mit sehr viel weniger Druck aus der Leitung, sieht recht "milchig" aus und hat bestimmt nicht den Sauerstoffgehalt den kaltes Wasser aufweißt. Hm, je mehr Sauerstoff nach einem Wasserwechsel im Becken ist, deste mehr erfreut es bestimmt auch die Welse.

Das Wasser der Aufzuchtbecken der jüngsten Jungfische wird eh von mir per Hand/Eimer gewechselt, da fülle ich eben täglich ein, zwei Eimer mit kalten Wasser und lasse es schon mal für den nächsten Gebrauch ein paar Stunden zur Temperierung stehen.

Mag sein, dass das alles überflüssig ist, nur danken es mir meine Fische mit dieser Methode seit Jahren mit absoluter Gesundheit. (meine Fische hatten ewig, ewig keine Krankheiten mehr, noch nicht mal die Spur von Ichtyo, trotz null Quarantäne)) Die einzigen Verluste hatte ich leider bei technischen Defekten.

Naja, muss nicht bei allen so sein, bei mir ist es so. Wie war das noch? Never change... *blinzel*

Gruß,
Corina

HML134 14.08.2006 23:34

Hi,

wenn es um den Energieverbrauch geht sollte das Ltgw. für den WW auf Beckentemperatur sein, ist schon klar.

Wasserwechsel mit kaltem Wasser, kälter als die Beckentemperatur soll

- die Laichbereitschaft mancher Fische stimmulieren!
- das Immunsystem stärken, die Tiere abhärten?

Was ist dran an den Theorien über Wasserwechsel mit kaltem Wasser?

Gruß Harald

MAC 14.08.2006 23:44

Hi,
die Tiere abhärten....wer geht schon mit seiner Katze in die Sauna und danach ins Eisbad?
Mal im ernst kalte WW scheinen ja ok zu sein was Laichbereitschaft angeht aber Temperaturunterschiede von hier genannten 8grad auszulösen
halte ich für sehr gefährlich.
Wenn ich einen WW mache meist auf der selben Temperatur.Möchte ich etwas stimulieren Häutung oder Laichbereitschaft gehe ich nie mehr wie 3 bis 4 Grad runter mit der Temperatur und das möglichst langsam!
mfg
Sven

Coeke 15.08.2006 00:32

Naja Sven,

Dein Vergleich mit Katzen als Warmblüter (homoiotherm) im Vergleich mit Fischen als Wechselblüter (poikilotherm) ist etwas unglücklich gewählt.

Zudem muss ich sagen, dass meine Katzen auch aus geheizten Zimmern in die manchmal (leider) mit minus 15°C gesegnete Natur gehen, auch ohne gleich tot umzukippen. Als ich das gesehen habe, bin ich gern hinterher gegangen und siehe da, auch ich habe es überlebt. *gg* Das ist locker manchmal ein über 30° C Temperaturunterschied.

Wirklich an ein durch rasche, hohe Temperaturwechsel gestärktes Immunsystem der Fische glaube ich gar nicht wirklich. Eher mögen m. E. viele Krankheitserreger diese Temperaturschwankungen nicht und so halten sie sich in dem Aquarium eben in Grenzen.

Sind aber auch nur Vermutungen von mir.

Gruß,
Corina

L172 15.08.2006 00:46

Hi!

Zitat:

Zitat von EBI2k
würd mich mal interssieren, wie lange ihr dann die kühleren Temperaturen so lasst, bevor ihr den Heizer wieder einsteckt?

Ich hab da nie ausgestöpselt, außer bei krassen WW wo die Heizer aus dem Wasser kamen. Dann aber sofort nach dem WW wieder eingestöpselt

Zitat:

Zitat von HML134
Wasserwechsel mit kaltem Wasser, kälter als die Beckentemperatur soll

- die Laichbereitschaft mancher Fische stimmulieren!

Das mag bei einigen Fischen/Fischarten funktionieren, aber bestimmt nicht bei allen...
Und das pauschal einmal die Woche im Gesellschaftsbecken bei allen Fischen (inkl. Schmerlen, Salmler etc.) auslösen zu wollen halte ich schon für gewagt.

Im Cory-Artbecken, wenn sich absolut nix tut, oder sie eben den Reiz brauchen, ok...

Grüße,
Christian

MAC 15.08.2006 01:02

Zitat:

Zitat von Coeke
Naja Sven,

Dein Vergleich mit Katzen als Warmblüter (homoiotherm) im Vergleich mit Fischen als Wechselblüter (poikilotherm) ist etwas unglücklich gewählt.
Gruß,
Corina

Hi Corinna,
war ja nicht so ernst gemeint dieser Vergleich....aber du darfst ja inzwischen bei mir Klugscheissen.:esa:
Auch Warmblüter werden durch hohe Temperaturwechsel ihr Immunsystem
stärken können.
Es ging mir auch weniger um die Stärkung der Fische als viel mehr um die Schwächung!
Ich meine 8grad Temperatursturz in 5 min oder mehr oder weniger was soll das?
Von 29 auf 21? Oder etwa pauschal von 26 auf 18? Auf einer Seite wollt ihr belehren und drauf hinweisen das man nix pauschlisieren sollte und dann sowas!
Motoro sagt er hatte nie Ausfälle,das stimmt doch nicht!Mit SIcherheit hatte er Ausfälle ob es nun auf Krankheiten oder Genetisch oder Alter oder sonstwas zurückzuführen ist mit Sicherheit hatte er Verluste nur halt nicht 10 minuten nach einem WW oder was?
Warum macht ihr dann eine Eingewöhnung über 30 min bis 50 min mit Neuzugängen?
Also ich kann nur sagen das L-welsen ein so schneller Sturz von -8 Grad nicht gesundheitsfördernd ist.
Das ist meine Meinung wieso andere hier denken, das ist egal, ist mir unverständlich.
Stellt euch vor hier liest einer mit und denkt nun WOW meine Welse werden ablaichen wenn ich meine Temperatur kurz?! von 27 auf 19 grad senken werde und einer sagt es gibt dabei keine Ausfälle.
mfg

Coeke 15.08.2006 01:28

Na Sven,

ich z. B. gleich nie bei Neueinsatz an. Ich werfe die sofort ins Becken, wenn schon Stress, dann einmal kurz. *umguckundduck*

Bei erwachsenen, gesunden Menschen kann regional in einigen Fällen vielleicht "Abhärtung" (kalt/warm) das Immunsystem stärken, ich weiss nur nicht wirklich, ob das auch bei Wechselblütern der Fall sein kann. Pauschal heisst es bei Fischen ja immer nur, man sollte sie, um sie gesund im Becken schwimmen zu haben, Stressfrei halten. Da taugt natürlich eine ständig konstante Hälterungstemperatur. Tja, ausprobieren!

@Christian: meinst nicht, dass gerade kleine Salmler und Apistogramma usw. (Oberfutterfische der Natur) nicht noch inkonstantere Verhältnisse auf Grund ihrer Lebensweise ertragen? Die kleinen Tümpeln und flachen Nebenarmen der Flüsse die sie oft zu ihrem Schutz aufsuchen, weisen doch höhere Temperaturunterschiede auf, als der Lebensraum manch größerer, dadurch unempfindlich erscheinender Fische aus, oder?

Ich weiss echt nicht.

Gruß,
Corina

Volker D. 15.08.2006 06:02

Moin

Zitat:

Zitat von MAC
Motoro sagt er hatte nie Ausfälle,das stimmt doch nicht!Mit SIcherheit hatte er Ausfälle ob es nun auf Krankheiten oder Genetisch oder Alter oder sonstwas zurückzuführen ist mit Sicherheit hatte er Verluste nur halt nicht 10 minuten nach einem WW oder was?

Durch einen kalten WW hatte ich noch nie Verluste, das kann ich dir mit Sicherheit sagen.
Warum führst du die anderen Beispiele an die mit der Sache nichts zu tun haben?

Zitat:

Zitat von Mac
Warum macht ihr dann eine Eingewöhnung über 30 min bis 50 min mit Neuzugängen?

Mach ich nicht. Wenn überhaupt max 10min. Ausser PH Wert oder die Temp driften zu weit auseinander.

Ich würde nicht unter 20° gehen beim WW, denn das bekommt denen wirklich nicht. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen(nein, ich hatte da auch keine Ausfälle).

Ich weiss jetzt nicht warum Sven immer die 8° als Regeln nimmt und damit seine Beispiele mit verschiedenen Temperaturen die unter 19° führen.

Es wurde hier ja gefragt wie die Tiere kältere Temp. kurzfristig vertragen.
Und von dir Sven werden diese 8° als Richtungsweisend genommen.
Ich schrieb das es bei mir so ist und auch nicht schädlich war/ist.

Zitat:

Zitat von HML134
wenn es um den Energieverbrauch geht sollte das Ltgw. für den WW auf Beckentemperatur sein, ist schon klar.

Warum Harald

Der Energieverbrauch ist der gleiche um das Wasser aufzuheizen. Nur wenn ich mit 100 Watt aufheize dauert es länger als mit 2000 Watt.
Reinstecken muss ich die gleiche Energie.
Und jetzt bitte nicht wieder Erbsenzählen von wegen Verlustwärme durch das Glas. Das vorher aufgewärmte Wasser muss auch wieder durch den Heizstab aufgeheizt werden.

MAC 15.08.2006 09:59

Na ok,
also nicht zu tief gehen mit der Temperatur.
mfg

Baron Ätzmolch 15.08.2006 10:45

Zitat:

Zitat von Motoro
Zitat:

Zitat von HML134
wenn es um den Energieverbrauch geht sollte das Ltgw. für den WW auf Beckentemperatur sein, ist schon klar.

Warum Harald

Der Energieverbrauch ist der gleiche um das Wasser aufzuheizen. Nur wenn ich mit 100 Watt aufheize dauert es länger als mit 2000 Watt.
Reinstecken muss ich die gleiche Energie.

Mahlzeit!

Is' ja alles schön und gut und stimmt soweit, allerdings gehst du anscheinend immer davon aus, dass jeder Haushalt elektrische Warmwasseraufbereitung hat.
Das ist aber bei weitem nicht der Fall. Es gibt z.B. Fernwärme, und Durchlauferhitzer gibt es z.B. nicht nur elektrische, sondern auch gasbetriebene, und Speichersysteme gibt's z.B. mit Öl-, Gas, Holz- und was weiß ich noch alles für Feuerung.

Und das ist, wenn du die gleiche Energie reinhängst, alles um ein Vielfaches billiger als elektrische Warmwasserbereitung.
Und warum? - Weil nicht erst Sekundärenergie hergestellt wird (nämlich Strom), und das mit großen Energieverlusten, und dann Strom wieder in Wärme umgewandelt wird, sondern bei der Verfeuerung von Öl, Erdgas und Konsorten direkt Wärme erzeugt wird.
Mit anderen Worten: Heizenergie aus Öl, Erdgas etc. ist (erheblich) billiger als aus Strom.

Hab' mal kurz gegooglet, und die Stadtwerke Göttingen sagen dazu z.B. folgendes:

Zitat:

Wieviel kostet es, einen Kubikmeter Trinkwasser zu erwärmen?

Die Kosten sind abhängig von der Temperaturdifferenz zwischen Kalt- und Warmwasser, dem Wirkungsgrad der Heizungsanlage sowie den Energiepreisen. „Über den Daumen“ kostet die Heizenergie für einen Kubikmeter Warmwasser:
- ca. 2,40 €, wenn er mit Heizöl erwärmt wurde
- ca. 2,50 €, wenn er mit Erdgas erwärmt wurde
- ca. 8,30 €, wenn er mit Strom erwärmt wurde

(Stand 05/05)
Ich hab' hier Fernwärme.
Wie gesagt, ich hab' s nicht ausgerechnet, aber du kannst sicher davon ausgehen, dass es für mich kostengünstiger ist, mein Badewasser aus Kalt- und Warmwasser zu mischen, als die Badewanne mit Kaltwasser zu befüllen und 'nen Tauchsieder reinzuhängen.

Dito für die Aquarien.

--Michael, Warmduscher

Robert B 15.08.2006 10:47

Hallo zusammen,

ich weiß nicht wie Welse die Temperaturunterschiede vertragen, aber nach euren Erfahrungen sind sie anscheinend weitaus weniger empfindlich als andere Fische, wo so drastische Temperaturunterschiede wie hier diskutiert, auch schon mal eine Schwimmblasenentzündung mit Todesfolge hervorrufen können. Seid ihr euch denn sicher, dass in den natürlichen Habitaten in den tieferen Wasserschichten, wo viele unsere L-Welse leben, wirklich so große Temperaturschwankungen auftreten können?

Aber ein anderer Punkt ist mir noch wichtiger: Leitungswasser steht oft unter hohem Druck, da sind nicht nur mehr Sauerstoff, sondern auch mehr andere Gase, vor allem Stickstoff gelöst, als unter Normalbedingungen. Wenn diese im Fisch wieder ausgasen, führt das zur Gasblasenkrankheit, die ebenfalls tötlich sein kann. Auch bei Sauerstoff wäre ich deshalb mit Äußerungen in der Art "je mehr desto besser" vorsichtig. Über 100 Prozent Sättigung kann auch Probleme verursachen.

Ich lasse das Wasser jedenfalls immer ein paar Stunden abstehen, dann gleicht sich auch die Temperatur schon etwas an. Wenn nötig gebe ich auch warmes Wasser dazu, damit der max. Temperaturabfall unter 3°C bleibt. Einzige von mir bisher praktizierte Ausnahme ist die Stimulation von Corydoras zum Laichen.

Baron Ätzmolch 15.08.2006 12:45

Zitat:

Zitat von Robert B
Seid ihr euch denn sicher, dass in den natürlichen Habitaten in den tieferen Wasserschichten, wo viele unsere L-Welse leben, wirklich so große Temperaturschwankungen auftreten können?

Mahlzeit!

Ich glaube, viele haben sowieso eine "falsche" Vorstellung von der Regenzeit dort, die "Regenzeit" in unseren Breiten vor Augen.

Wenn wir mal vom Amazonasbecken ausgehen, dann ist das dort alles Flachland und unmittelbar um den Äquator gelegen. Da isses das ganze Jahr hindurch weitgehend gleich warm, egal ob Trockenzeit oder ob's wochenlang schüttet. In der Regenzeit isses dort mitunter sogar noch wärmer als sonst.
Und die wirklich großen Flüsse (wo viele der L-Welse herstammen) haben auch am Ende der Trockenzeit gewöhnlich noch gewaltige Wassermassen, zumindest in ihren Unterläufen (der Xingu z.B. ist bei Altamira dann immer noch ca. 1 km breit).
Die Temperatur des fallenden Regenwassers dort mag keine 30 Grad haben, aber kalt ist der Regen dort ganz sicher auch nicht gerade.
Ich kann's nicht "beweisen", da ich keine Unterlagen habe, aber ich bezweifle, dass die Wassertemperatur in den großen Flüssen durch die Regenmassen dort großen jahreszeitlichen (und vor allem raschen) Schwankungen unterliegt, und da gibt's ja bekanntlich nur 2 Jahreszeiten, nämlich Trocken- und Regenzeit.

Was anderes mag das sein für Gebiete, die nicht direkt am Äquator liegen und/oder nicht im Flachland, oder für Rinnsale/Tümpel/Nebenarme, die zum Ende der Trockenzeit sowieso fast ausgetrocknet sind.

Zipp und Zapp wie die "Kirschbaum-Methode" haben jedenfalls einen wissenschaftlichen Hintergrund und haben in meinen Augen deshalb auch "aquaristische Berechtigung", zumindest für die Arten, deren natürlichem Lebensrhythmus das entspricht (meinetwegen Corys und Co.)

Aber z:B. Hypancistrus zebra jetzt unbedingt z.B. durch Kaltwassergaben zum Ablaichen bewegen zu wollen, halte ich persönlich aufgrund o.g. Überlegungen erstens mal für "falsch" (obwohl man da offensichtlich unterschiedlicher Meinung sein kann), darüber hinaus aber auch für unnötig, denn es gibt unzählige Beispiele von Züchtern, die regelmäßig diese Art nachzüchten, ohne irgendwelchen Zauber mit Wasserstands-, Leitfähigkeits- und vor allem Temperaturänderungen zu veranstalten.

--Michael

HML134 15.08.2006 13:16

Hi,

ein Beispil zum Enerhieverbrauch.

In meinem kleinen, gut isolierten, Aquarienraum ohne Heizung werden die Becken mit el. Stabheizern auf 26 - 30 Grad erwärmt. Selbst im Winter fällt die Raumtemperatur nicht unter 23 Grad.

Ein Bekannter, Ing. für Wärme und Klimatechnik (so schimpft der sich glaube ich), meint, mit einem Heizkörper (angeschl an die Zentralhzg.) der die Raumt. auf 26 Grad hält könnten ich die Energiekosten um mindestens 2/3 senken.

Der Heizkörper wird die nächsten Tage installiert, amortisiert sich in einem Winter.

Gruß Harald

michl11 15.08.2006 14:14

Hallo Harald

Ein Bekannter, Ing. für Wärme und Klimatechnik (so schimpft der sich glaube ich), meint, mit einem Heizkörper (angeschl an die Zentralhzg.) der die Raumt. auf 26 Grad hält könnten ich die Energiekosten um mindestens 2/3 senken.




Das glaube ich Dir klar das man die Energiekosten drastische senken kann da ja der Unterschied zwischen Raumtemperatur und den Becken nur noch 3 -4 Grad sind
Gruß michl

Coeke 15.08.2006 14:46

Moin Michael,
Zitat:

Zitat von Baron Ätzmolch
Ich glaube, viele haben sowieso eine "falsche" Vorstellung von der Regenzeit dort, die "Regenzeit" in unseren Breiten vor Augen.

ich bin gar nicht nur von Regen- und Trockenzeit ausgegangen. Habe mich da auf persönliche Mitteilung eines Bekannten berufen, der acht Wochen über den Amazonas geschippert ist. Der berichtete von einem zu der Zeit großen Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, manchmal mehr als 20°C.
Edit: Das irritiert natürlich die großen Flüsse nicht sonderlich, so dass es da bestimmt keine großen Temperaturveränderungen gibt, nur wenig durchströmte Flachwasserzonen sind m. E. schon betroffen.

Zitat:

Zitat von Baron Ätzmolch
Zipp und Zapp wie die "Kirschbaum-Methode" haben jedenfalls einen wissenschaftlichen Hintergrund und haben in meinen Augen deshalb auch "aquaristische Berechtigung", zumindest für die Arten, deren natürlichem Lebensrhythmus das entspricht (meinetwegen Corys und Co.)

Auch sehr vieler Harnischwelse, denn es gibt nicht nur...

...
Zitat:

Zitat von Baron Ätzmolch
Aber z:B. Hypancistrus zebra jetzt unbedingt z.B. durch Kaltwassergaben zum Ablaichen bewegen zu wollen, halte ich persönlich aufgrund o.g. Überlegungen erstens mal für "falsch" (obwohl man da offensichtlich unterschiedlicher Meinung sein kann), darüber hinaus aber auch für unnötig, denn es gibt unzählige Beispiele von Züchtern, die regelmäßig diese Art nachzüchten, ohne irgendwelchen Zauber mit Wasserstands-, Leitfähigkeits- und vor allem Temperaturänderungen zu veranstalten.

Deshalb denke ich, es bleibt einem oft nichts anderes übrig als in einem gewissen Rahmen zu probieren, wie es bei einem persönlich am Besten klappt. Dabei kann man sich natürlich gerne an Tipps und Trends anlehnen, nur was bei dem Einen klappt, kann sich beim Nächsten als Flopp erweisen.

@Michl: Um zu wissen, dass eine große Menge von Wasser über eine Gas- oder Öl/Fernfeuerung heftigst günstiger als mit Strom aus der Steckdose zu erwärmen ist, muss man nicht mal Fachmann sein ;)

Wenn Du in dem Raum eine Wärmeanlage über die Zentralheizung haben möchtest, dann würde ich mir gleich Heizschläuche nahe der Aquarien(anlage), idealerweise dahinter, legen lassen. Dann kannst Du Dir die elektrischen Stabheizer ganz sparen.

Gruß,
Corina (ja, war auch mal verrückt und hatte ganz, ganz viele Aquarien ;))

Baron Ätzmolch 15.08.2006 15:17

Zitat:

Zitat von Coeke
ich bin gar nicht nur von Regen- und Trockenzeit ausgegangen. Habe mich da auf persönliche Mitteilung eines Bekannten berufen, der acht Wochen über den Amazonas geschippert ist. Der berichtete von einem zu der Zeit großen Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, manchmal mehr als 20°C.

Mahlzeit!

Wenn er das sagt, dann wird's schon so gewesen sein.
Allerdings ändert das an der Wassertemperatur im Amazonas (und anderen großen Flüssen bzw. deren Unterläufe im Amazonasbecken) trotzdem nix, weil Wasser eine große Wärmespeicherkapazität hat und nicht rasch abkühlt, vor allem dann nicht, wenn die Lufttemperatur nur ein paar Stunden über Nacht 'n bisschen kälter ist.
Und Temperaturrhythmus/-periodik innerhalb von 24 Stunden würd' ich deshalb noch sehr viel mehr ausschließen wie bei Regen-/Trockenzeit (für die großen Wassermengen in Äquatornähe, wie gesagt).

Zitat:

Deshalb denke ich, es bleibt einem oft nichts anderes übrig als in einem gewissen Rahmen zu probieren, wie es bei einem persönlich am Besten klappt. Dabei kann man sich natürlich gerne an Tipps und Trends anlehnen, nur was bei dem Einen klappt, kann sich beim Nächsten als Flopp erweisen.
So isses wohl.

--Michael

EDIT: Äh, aufgrund deines Edits hätt' ich mir nicht nur mein Edit sparen können, sondern gleich den ganzen Beitrag. LOL!

Zu spät gesehen.

STem 15.08.2006 15:38

Zitat:

Zitat von Baron Ätzmolch
Mahlzeit!

[...]weil Wasser eine große Wärmespeicherkapazität hat und nicht rasch abkühlt, vor allem dann nicht, wenn die Lufttemperatur nur ein paar Stunden über Nacht 'n bisschen kälter ist.[...]

Hi,

ich häng mich echt ungern rein wenn ihr euch unterhaltet, aber in diesem Fall kann ich ned anders ;)

Also, ich kann aus Erfahrung genau das Gegenteil wiedergeben. Die Teichanlage meines Onkels (der mit dem Koiimport) hat nen Volumen von 150m³. Vorletzten Winter ist leider über Nacht der Wärmetauscher ausgefallen und die Tempereatur ist, trotz Isolierender Abdeckung, um mehr als 8 °C gesunken. Das war eine Zeitspanne von nicht mal ganz 7 Stunden. Klar könnt man nun sagen das z.B. der Amazonas nen bissle mehr wie 150m³ hat, aber 1. ist er in Bewegung und 2. ist er nicht isoliert.

Wasser hat eine nahezu perfekte Wärmeleitfähigkeit, gibt also auch verdammt schnell gespeicherte Wärme an kältere Elemente ab. Luft allerdings kann einen Puffer aufbauen, nur reicht das kleinste lüftschen und schon isses dahin - und dieses kommt schon daher das warme luft nach oben strömt, somit kommt immer wieder frische kalte Luft nach, und diese Bewegung allein ist schon wieder förderlich die Wärme aus dem Wasser an die Luft abzugeben. Klar ist bei grossen, tiefen Gewässern, die aufgeheitzt, sind der Temperatursturz wesentlich langsamer als bei kleineren Gewässern, aber er ist nachweislich vorhanden. Ich denke das auch der Amazonas nachts eine Temperaturschwankung von um die 4 bis 5 °C durchmacht..... wissen tu ich das nicht, aber wenn ich höre das dort zwichen Tag und nacht 20°C liegen, könnte das doch hinkommen ?!


MfG
Sandor

Coeke 15.08.2006 17:59

Hi Sandor,

Michael hat vorhin schon darauf hingewiesen das man das Klima am und um den Amazonas nicht mit unserem vergleichen kann.

Wenn ich von Temperaturschwankungen bei Tag/Nacht gehört habe, handelt es sich aber um andere Temperaturen als bei uns. Da es nach Bericht, in der Nacht nie unter 20°C abgekühlt ist, stellt sich der Wärmeaustausch zwischen Wasser und Luft ja anders da, als wenn es in unseren Breiten um 20°C und 0°C geht.

Gruß,
Corina

Baron Ätzmolch 15.08.2006 18:45

Zitat:

Zitat von STem
Also, ich kann aus Erfahrung genau das Gegenteil wiedergeben. Die Teichanlage meines Onkels (der mit dem Koiimport) hat nen Volumen von 150m³. Vorletzten Winter ist leider über Nacht der Wärmetauscher ausgefallen und die Tempereatur ist, trotz Isolierender Abdeckung, um mehr als 8 °C gesunken. Das war eine Zeitspanne von nicht mal ganz 7 Stunden. Klar könnt man nun sagen das z.B. der Amazonas nen bissle mehr wie 150m³ hat, aber 1. ist er in Bewegung und 2. ist er nicht isoliert.

Mahlzeit!

Ja, genau, der Amazonas ist in Bewegung, und deshalb plätschern da pro Sekunde 75000 - 220000 Kubikmeter, je nach Monat und Ort, durch. Und die Wärmemenge, die in diesen Wassermengen gespeichert ist, is' a ganz kleines bissl größer als die im 150 Kubikmeter Koiteich mit stehendem Wasser.
Und zweitens ist der Strom besser "isoliert" als du denkst, erstens mal nach unten durch den Flußuntergrund/Boden (jedenfalls besser als ein Koiteich in Winter bei Frost, da mag die Isolierung noch so gut sein), und zweitens nach oben zur Luft hin durch die herrschende Luftfeuchte, denn Wasser gibt an Luft nur dann Wärme ab, wenn es verdunstet. Und wenn die Luftfeuchte nahe der Sättigung liegt, dann verdunstet da so leicht nicht so viel Wasser.

Und wenn du's ganz genau wissenschaftlich erklärt haben willst, da musste einen Physikspezi interviewen, am besten einen Thermodynamiker.

--Michael

Gitta 15.08.2006 19:40

Hi,

meine Welse mögen keinen Kälteschock.
Die Corys nehmen es noch einigermaßen locker, verkriechen sich in die Ecke...
Die L- Welse hingegen verlassen verstört ihre Höhlen, werden bleich, rauschen hin- und her und wenn ich es ganz toll getroffen habe verlassen sie ihre Gelege und kehren nicht zurück.
Meist lasse ich das Wasser über nacht auf Zimmertemperatur warm werden, das ist am billigsten, und mache dan den WW.
Wenn kein warmes Wasser da ist fülle ich erst nur einen Teil auf, so daß es max 3-4 Grad kälter wird, warte 1 Stunde und fülle dann den Rest auf.
Warmes Wasser traue ich mich nicht, habe zu schlechte Erfahrung mit Kupfer.
Wer natürlich viele Aquarien zu versorgen hat braucht schon warmes Wasser aus der Leitung.

Gruß
Gitta

L172 15.08.2006 20:09

Hallo!

Zitat:

Zitat von Coeke
@Christian: meinst nicht, dass gerade kleine Salmler und Apistogramma usw. (Oberfutterfische der Natur) nicht noch inkonstantere Verhältnisse auf Grund ihrer Lebensweise ertragen? Die kleinen Tümpeln und flachen Nebenarmen der Flüsse die sie oft zu ihrem Schutz aufsuchen, weisen doch höhere Temperaturunterschiede auf, als der Lebensraum manch größerer, dadurch unempfindlich erscheinender Fische aus, oder?

Dass sie das ertragen, will/wollte ich gar nicht bezweifeln!
Nur, den Temperaturschock im Gesellschaftsbecken zu nutzen, um die ganze Bande gleichzeitig in Ablaichstimmung zu bringen halte ich für zumindest merkwürdig...
Selbst wenn das klappen sollte, löst man damit dann nicht mehr als nur ein großes (Eier-)Fressen aus

Grüße,
Christian

unclesam 15.08.2006 20:11

hi,

ich gehe mal davon aus, daß die genannten 20° C temp unterschied
zwischen tag und nacht eine ausnahme waren.

ich war selbst 7 mal in brasilien und hätte mich sehr gefreut wenn
wir nachts mal 20°C gehabt hätten. meistens waren gegen
mitternacht noch über 25°C. selbst als es 2 wochen geregnet
hat waren da tagsüber 30 und nachts noch über 20°C.

kann mir kaum vorstellen, daß dann ein fluss wie der amazonas
zb nachts 8 °C verlieren sollte.

und selbst wenn er es um 5 uhr morgens dann doch letztendlich
schaffen sollte, wer hat denn 8 std zeit um einen WW zu machen?

ich halte diesen kälteschock von 8°C auch für völig unnötig.

eine temperaturschwankung von 3-4°C wie es gitta sagte
finde ich auch ok. in meinem GB wo meine L134 seit anfang
des jahres regelmässig gelaicht haben gab es mit den ersten
larven keine WW mehr bei dem die temp um mehr als 1 °C
gefallen ist. es scheint auch ohne kältestimmulierungsbad
zu gehen.

Volker D. 15.08.2006 20:38

Kurze Zwischenfrage


Wer hat denn hier gesagt das ich oder andere das machen um die Tiere in Laichstimmung zu bringen.

Die Frage des Themenstarters war:

Zitat:

Zitat von HML134
Mein Ltgw. hat im Winter eine Temperatur von ca. 10, im Sommer ca. 14 Grad, ist mein Wasser kälter als das vieler "Kaltwasser-Wasserwechsler" und welche Temperatur vertragen die meisten Fische kurzfristig?

Gruß Harald

Darauf wurde geantwortet

Nicht unter 20°, Temperaturschwankungen innerhalb von 10-15 min von 8° ist nicht schädlich(bei mir nicht)

@Tom

Ich habe sogar ausversehen solche WW gemacht mit Gelegen beim L46 und es kamen einmal 15 und das andere mal 17 junge Tierchen raus.
Und ich mache solche WWs auch mit den Nz(nein, natürlich nicht direkt auf die Tiere).
Ob es nun sinnig ist oder nicht, die Frage stellt sich nicht hier.
Die Tiere halten es aus, so ist es bei mir.
Wer es nicht glaubt kann sich gerne Live davon überzeugen.

unclesam 15.08.2006 21:39

Zitat:

Zitat von Motoro
Nabend

Ich hab mal Wasserwechsel mit Schnee gemacht. Von 29° auf 17°.

Da haben die wirklich einen Kälteschock bekommen, hab dann schnell mit warmen Wasser aufgefüllt.

Ansonsten ist es bei mir normal die Temp beim WW von 6°- 8° innerhalb von 15 min zu senken, hat mir noch keine Ausfälle beschert.

@motoro

worin liegt denn der sinn dieser aktion ? was wolltest du
denn da testen ?

wolltest du damit die tagtäglichen temperaturschwankungen
der brasilianischen flüssen nachahmen oder strom sparen ?


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