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Artemianaplien killen vor Fütterung?
Salü
Eines ist klar, Welse fangen ihr Futter nicht wens rumfliegt. Ewig habe ich die Artemianauplien lebend verfüttert. Dum ist dabei nur, dass die Hälfte davon im HMF verendet und wohl eher die Wasserwerte verschlechterten als als Futter zu dienen . Ausserdem sollen die Nauplien schon nach 1-2 Std den grössten Teil ihres Nährwertes verloren haben. Und sie fliegen noch immer durchs Becken *g Neulich bei den "Fischköpfen" im hohen Norden von Deutschland erzählt der eine " der....lässt sie immer 1-2 std vorher eintrocknen und verfüttert sie dan anschliessend" , "weil dann sinken sie sogleich allesamt an den Boden." "Hand auf die Stirn knallt" Das mir das nicht selbst in den Sinn gekommen ist. *g Boo so einfache Idee, man ist der Udo Dof . Das eintrocknen lassen hat aber den Nachteil, dass die Nauplien das Sieb ganz schön versauen und man ewig braucht um es wieder sauber zu bringen. Und behalten sie dann ihren Nährwert? Also bin ich übergegangen sie mit heissem Leitungswasser zu überbrühen. Artemiasieb wird wieder Blitzeblank und sie sinken auch zu Boden. Behalten die ihren Nährwert wenn ich sie für einige Sekunden abbrühe? ÄTZER sag was :hrh: lg Udo |
Hallo Udo,
das hört sich für mich nach Blanchieren an,:egl: das wird bei Gemüse gemacht um die Vitamine zu erhalten. Warum sollte es dann nicht auch mit Artemianauplien klappen? Eigentlich eine gute Idee. Werde es in Zukunft auch mal probieren. Gruß Kai |
Salü
Antwort an Borbi wo er am falschen Ort geantwortet hat. Danke für deinen Tip, aber erst einfrieren mag ich nicht, ist zu umständlich. Meine Frau würd mir was wenn ich das in dem Gefrierfach hätte *g Ich erzähl bei den roten Mückenlarven schon immer es währen Rotkohl-Streifen :y_smile_g Blanchieren Theorie von Kali leuchtet mir ein. Trocknen lassen: Nach 30 Minuten sind die meisten noch am leben , das dauert schon 1-2 Std bis die bereit sind zum füttern. Da ich abends aber nur 1 mal in den Keller zum füttern will , ist es mir zu umständlich die 2 Std vorher bereit zu stellen. Da währ mir die Abbrühen Methode am liebsten. Meine Überlegung ist, dass die vieleicht 20% Nährwert verlieren durchs abbrühen oder weniger. Naja, dan geb ich eben 20 % mehr davon ins Becken, dann gleichts sich wieder aus. |
Moin Udo,
..was tust Du, wenn´s mal Rotkohl gibt..? :rty: Stell´ Dir doch eine Minikühltruhe in Deinen Fischkeller. Die gibt´s für rel. wenig Geld. Zitat:
Grüße, Sandor |
Zitat:
Was macht es für einen Sinn, Artemia erst zu erbrüten, sie dann durch Trocknen oder Erhitzen abzutöten, nur damit sie absinken? Dann kannste auch gleich dekapsulierte Artemia nehmen (und diese durch geeignete Methoden sinkfähig machen (z.B. in Spritze mit etwas Wasser aufziehen, Du kennst das)) oder frisch geschlüpfte Artemia einfrieren (was natürlich die weitaus bessere Alternative ist gegenüber Erhitzen oder Trocknen oder sonstwas) und bei Bedarf was davon geben. Der große Vorteil von Lebendfutter ist aber nunmal, dass es lebt, und damit nicht, wie gefrostetes oder Trocken- oder sonstwelches Futter, durch Autolyse (Selbstzersetzung) und mikrobiellem "Angriff" durch Bakterien, Pilze, Hefen, Einzeller und Zeug und Zauber abgebaut wird (und damit an Nährwert verliert) oder sich die Bestandteile einfach nur im Wasser physikalisch lösen, sobald es im Becken liegt. Was das Wachstum von Jungwelsen angeht, halte ich jede Wette gegen jeden in- oder ausländischen Welsspezi, dass ich jeden bisher nachgezüchteten Pleco (gilt also nicht für Hexen, Sturisoma, Corys etc.) in einem kleinen Becken bis zu einer bestimmten Größe bzw. Alter schneller aufziehe als ein anderer in einem 2 m Becken. --Michael |
Hallo Udo,
Ich sehe es da wie Michael. Warum abtöten? Die Artemia überleben eh nicht furchtbar lange im Süßwasser. Die Zeit in der sie leben und zappeln, haben die Jungen einen größeren Reiz zum fressen. Sind sie dann 'frisch' abgestorben, liegen sie auf dem Boden und können von den Jungen, die sich noch nicht den Bauch mit lebenden Nauplien vollgeschlagen haben, vertilgt werden. Ich denke viel eher sollte in Betracht kommen, die Artemien zu boostern. In der Meeresaquaristik ist sowas an der Tagesordnung und auch ein Muss um da Jungtiere aufzuziehen. viele Grüße Norman |
Hi,
Stichwort dekapsulierte Artemia. Kostet fast nichts und wird gefressen bis zum umfallen. Das Zeug ziehe ich mit der Spritze auf und dann gezielt ins Becken. Das Futter sinkt und kommt nicht in den HMF. Noch besser: Man matscht das Zeug gemeinsam mit Cyclop Eeze und Spirolina in eine Tonröhrchen (etwas Wasser für den Matsch). Danach in die Tiefkühltruhe und portionsweise verfüttern. Artemia schlüpfen lassen und dann vor dem verfüttern umbringen - kann man machen - muss man aber nicht. x |
Salü
danke für die Meinungen. And welcome back :spz: Es ist eben so, dass ich mir immer eine Meinung bilde aus dem was ich lese in Fachliteratur und WWW . Und aus dem was ich höre von anderen Aquarianern und sehe bei anderen Aquarianern. Und aus den eigenen Erfahrungen die ich mit dem gelesenen gehörten selbst habe. Wie weit das gelesene oder das erzählte stimmt kann ich meist nicht kontrolieren . Ich kann beispielseise nicht kontrolieren wieviel Nährwert abgebrühte Nauplien verlieren oder freischwimmende nauplien nach 1-3 Std noch haben. Gesagt wurde aber, das Nauplien die frei schwimmen mit dem Häutungsprozess beginnen und schon nach kurzer Zeit, also diese 1-3 Std später den Grossteil ihres Nähwerts verlieren. So und nun stellt man sich mal folgendes vor Ein 300L Becken mit 100+ gefrässigen 6cm grossen Pseudacanticus. Die fressen pro Nacht loker 1dl abgetropfte Artemianauplien weg . Nun ist mein Becken wo ich die drinnen halte durch einen Sanwich HMF getrennt . Fakt: geschätzte 30-50% der Nauplien kleben am Morgen danach im Sandwich-Hohlraum und in der Matte fest . Bei gekillten Naplien ist dies nicht mehr der Fall, den die liegen fressbereit am Boden rum und nur ein kleiner Bruchteil davon, der von den Pseudacanticus aufgewirbelt wird verirrt sich in den HMF. Desshalb währ mir ein abkillen vor der Fütterung schon sehr recht. Es sei den jemand sagt das die dann allen Nährwert dadurch verlieren. Wenn ich um 20 Uhr füttere und Licht lösche und um 22 Uhr nachgucke sind die abgekillten Nauplien bereits 80, 90%alle "verputz". Während bei lebenden Nauplien noch immer der Eindruck entsteht, es hersche Sandsturm im Becken. *g lg Udo |
Salü
Zitat:
lg Udo |
Moin
gab es nicht sogar mal ein Angebot, frisch geschlüpfte Nauplien als Frostfutter zu erwerben ? Das hatte ich mir mal überlegt...nur war für eine "Schokolade" plus Porto zum probieren...naja, da im Moment eh viel bei mir "schläft", hab ich's gelassen.... Denke aber, damit wäre das Absinken und das Geblubber für viele Welshalter gelöst...auf recht einafche Weise. |
Hi,
um mich nicht zu der absurden Idee äußern zu müssen, einfach mal eine Frage: Warum fütterst Du sechs Zentimeter langen Pseudacanthicus noch Artemia-Nauplien? Die fressen doch schon nahezu sämtliches Frostfutter und alles andere, was deutlich mehr hat als lebende oder tote Artemia-Nauplien. BTW ist die Anreicherung mit Nährstoffen durch Fütterung der Nauplien gar nicht so abwegig, wenn man keine winzigen Artemien braucht - wie nahezu alle Harnischwelse. Aber bei Dir würde ich einfach richtiges Futter füttern... Gruß, Martin. |
Salü
wenn selber Frostfutter herstellen dan bestimmt nicht in der 1L oder 3 L Flasche. Da will ich ein 100L Fass umbauen und als Artemiaflasche verwenden oder mindestens so eine Währ eine ÜBERLEGUNG wert *Glg Udo |
Salü
Zitat:
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Ausserdem, ob nun das aufgezeigte Beispiel oder ein anderes, auch bei den Mini Hyps im 40L becken verschwinden die meisten nauplien im HMF. Zitat:
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Irgendwie erinnert mich die Diskusion an meinen ex_Chef, der sagte auch "wir machen dies schon seit 25 Jahren so" und wollte nichst dazu lernen und dan machten wir es eben noch 3 jahre länger kompliziert. Angenommen die Nauplien verlieren durchs abtöten und schneller gefressen werden weniger Nährstoffe als die lebenden die ewig kreisen und auch erst dan gefressen werden wenn sie tot sind oder zufällig an der Bodenscheibe oder in einer Ecke hängen. Dan seh ich nur eine absurde Idee, nähmlich Deine => nichts "neues/anderes" abgucken zu wollen. Alles nur dann wenn ==> Angenommen die Nauplien verlieren durchs abtöten und schneller gefressen werden wenig(er) Nährstoffe . lg Udo |
Hallo Udo,
Zitat:
Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt, was man zuführen kann. Beliebt sind vor allem Algen zum boostern. viele Grüße Norman |
Hi,
du könntest auch die Strömung zur Fütterung abschalten, dann sinken schon Artemien zu Boden. Allerdings darf man nicht vergessen den Filter wieder anzuwerfen. Gruß, Mathias |
dekapsulierte Artemia
Hallo Udo
dekapsulierte Artemia im Handel sind entkapselte Artemia Eier!! und nicht geschlüpfte Artemia. Auch ist zu bedenken, das die trockenen, gekauften dekapusulierten Eier meist von sehr alten, nicht mehr schlupffähigen Eier hergestellt werden (deshalb so günstig sind) und somit von Haus auf von geringerem Nährwert sind. Da scheint mir in einer Schale oder Stein frisch geschlüpfte neue gute Artemia auf einer Heizung zu trocknen schon sinnvoller. Viele Grüsse Cory02 |
Hallo
Nur mal so eine Idee.:nja: Vieleicht reicht ja der Strom einer 9Volt Batterie um die Tierchen zu töten bzw. um diese zu betäuben,damit sie absinken. Da ist dann kein Vitamin oder anderer Verlust. In der Fischindustrie werden die Tiere ja auch mit Strom getötet. gruss Frank |
Mahlzeit!
Prinzipiell wären dekapsulierte frisch geschlüpften Artemia (was den Nährwert angeht) vorzuziehen. Nun isses aber genau so, wie's Cory02 geschrieben hat. Erstens mal werden häufig nicht mehr schlupffähige (und daher schon irgendwie geschädigte, alte etc.pp.) Artemia-Cysten zum Dekapsulieren hergenommen, zweitens mal kann man beim Dekapsulierungsprozess auch viel falsch machen (viel Chemie beteiligt), und drittens mal ist die übliche Aufbewahrung von dekapsulierten Artemia-Cysten auch alles andere als optimal. Das kannste schon einfach dadurch testen, dass Du frisch (und richtig) dekapsulierte Artemia-Cysten auch "erbrüten" kannst (einfach in Salzwasser), dann haste nach kurzer Zeit lebende Artemia. Mit dem allermeisten dekapsulierten Schrott aus dem (Internet-)Handel funktioniert das nicht, die sind einfach "schlecht". Und/oder dekapsulierte Artemia werden oft nicht von den erwiesenermaßen guten (was das Nährstoffprofil angeht) Artemia fransiscana gemacht (die aus der Bucht von San Francisco und aus dem Great Salt Lake), sondern von anderen Artemia-Arten oder Unterarten (aus Kasachstan, China, und was weiß ich woher sonst noch). Zum Anreichern/Boostern: Das macht natürlich erst Sinn, wenn die Viecher auch was aufnehmen. Und das tun sie während der ersten 8 Stunden oder so nach dem Schlupf schon mal nicht. Das wäre ungefähr so, wie wenn du Wels-Dottersacklarven füttern wolltest. Zum Nährwertverlust lebender, rumpaddelnder Artemia versus abgetöteter und im Becken rumtreibender: zu ersterem hab ich irgendwo was mit genauen Angaben rumliegen (müsst ich dann rauskramen), zum Zweiten hab' ich mal in einem Buch was gelesen (vielleicht Bremer: "Zierfische gesund ernähren"??) Und wenn Du sie unbedingt wirklich erst zum Schlupf bringen willst und anschließend abtöten willst, dann nicht durch Brühen, Trocknen oder solchen Käse. Strom müsste gehen, oder du nimmst wenig Wasser, Eiswürfel rein (vielleicht noch'n bisschen Salz dabei (gibt 'ne sogenannte Kältemischung, was vereinfacht heißt, dass das Wasser kälter wird als ohne)), frischgeschlüpfte Artemia rein, kurz warten, absieben, ferrtig. Oder eben einfrieren. --Michael |
Hallo!
Naja, 6 cm Pseudacanthicus kannst Du doch auch mit gefrosteten Artemien aus dem Handel füttern, oder? Die sind dann schon tot, Du brauchst nicht zu basteln etc.... Grüße, Christian |
Hi,
Zitat:
die sind klein, fallen irgendwann runter und es scheint erheblich mehr "krawumm" drin zu sein als in Daphnien....vielleicht weil die kugelrund sind und neben Schale auch noch "Innereien" haben ? frische Artemia-nauplien werden schon unter einen richtig kalten Leitungswasser (ist ja meist so was 10-12°C) deutlich "unzappeliger". oder mit Eiswürfel "spülen" (sprich im Sieb auftauen lassen)... |
Hi,
das Thema lebende Artemia an Hypancistrus zu verfüttern habe ich aufgesteckt. Bisher konnte ich nicht beobachten, dass die nennenswerte Mengen lebend gefressen haben. Die fressen, die, die sich erschöpft am Boden sammeln, oder die, die gerade verreckt sind. Sichtbare Nahrungsaufnahme (Kugelbauch) gab es bei mir so nicht. Das wurde erst mit meiner Matschvariante besser. Anstelle von Wasser kann man den Matsch mit allem erdenklichen herstellen (von der Erbse bis zur Kartoffel). Da die Röhrchen schnell absinken kann man damit auch Nachwuchs geziehlt füttern, der sich im Elternbecken jeglichen Einhängekästen entzieht und lieber in der hintersten Ecke unter der Wurzel lebt. Eine Diskussion ob nun dekapsulierte oder frische Artemia mehr zum Wachstum beiträgt halte ich für theoretisch. Praktisch führt große Abwechslung (Mixtur) und gute Verfügbarkeit (absinkend) bei schnellem Abtransport der Abfallstoffe (Wasserwechsel) zu sehr guten Wachstumsergebnissen. Da kann man bei Welsen echt froh sein, denn die futtern so ziemlich alles. Bei kleinen Labyrinthern, die zu doof sind, was anderes zu futtern als Lebendfutter kann man sich dann Sorgen um den Nährwert von Artemia machen, bei Welsen ist es zwar lobenswert, aber nicht so relevant. Ach so 500g (was wirklich viel ist) dekapsulierte Artemia kosten ca 20€. Zum Schlupf habe ich die noch nie gebracht (auch noch nicht versucht), aber ich denke die würden chinesisch sprechen. Bei über hundert Pseudacanthicus würde mich eines viel mehr interessieren: Gibt es Größenunterschiede unter den Jungfischen und wenn ja, was tut man dageben? x |
Hallo,
Zitat:
Wenn natürlich zu wenige Nauplien im Wasser sind, oder kaum umgewälzt wird - so dass nur wenige Nauplien in Bodennähe sind, dann sieht es natürlich schlecht aus. viele Grüße Norman |
Hi,
schön zu hören. Vielleicht mache ich was falsch. Natürlich werden die abgesunkenen Nauplien gefressen, aber viel Strömung macht eigentlich mehr Schwierigkeiten. Dann sausen die Nauplien unerreichbar durch das Becken und die Hypancistrus kriegen nur die aus der Gammelecke (die schon tot sind). Im Vergleich zu anderen Jungfischen bieten die jungen Hypancistrus eher ein trauriges Bild, was zielsicheren Artemiafang angeht. Kleine Bettas sind nach 5 Minuten prall gefüllt. Zudem hat Artemia leider auch die Eigenschaft sich zum Licht zu orientieren, was ich bei Welsen eher seltener beobachten kann. ;-) Da sorgt die Röhrchenmethode einfach zuverlässiger für volle Bäuche. Kann aber jeder machen wie er will … x |
Hallo Udo!
Du schreibst, Du hast 2cm und 6cm-Jungtiere zudammen in dem Becken? Das würde ich aber trennen! So kannst Du die kleinen dichter packen und gezielter füttern. Und den grossen gibst Du anderes Futter... @Pleco: Ja, für Normalaquarianer sind 500g viel, für Udo ist das eine Tagesration. Hängt eben immer von den Dimensionen ab... Grüsse, Christian |
Hallo,
Zitat:
Besser noch ist, das jeweilge Aufzuchtbecken nur gering/ gar nicht zu beleuchten, dann brauch man sich nicht mit solchen Nebensächlichkeiten wie zum Licht schwimmende Artemien zu befassen. viele Grüße Norman |
...oder man beleuchtet nur eine untere Ecke eines Aquariums...:)
Gruß, Martin. |
Hi
Die Geschichte mit dem Abtöten von Artmia hat Udo sich in Hildesheim abgeschaut als er bei Peter zu Besuch war. Freischwimmer werden von Peter natürlich mit lebenden Artemia gefüttert. Da Peter seine Welsnachzuchten in Gerdkästen hält, füttert er sie also auf engstem Raum. Teilweise hat Peter über hundert Jungwelse in einem XXXL-Gerdkasten in Größen bis 3 – 4 cm. Das ist ein Wahnsinnsanblick. Die Wasserqualität ist immer bombastisch! Die Becken haben eine überdimensionierte Blockfilterung, sind zusätzlich mit HMF ausgestattet und haben auch noch permanenten Frischwasserzulauf. Schlechter werdende Wasserwerte sind überhaupt kein Thema. Dass die Artemia, als wir da waren, schon 1,5 Stunden zum Trocknen standen, lag daran, dass wir Peter mit unserer telefonischen Anmeldung aus dem Konzept gebracht hatten. Meist sind sie nach einer halben Stunde schon verfüttert. Der Punkt ist, dass er sie abgetötet verfüttert. So sinken sie sofort ab, behalten ihren vollen Darm und sind in wenigen Minuten komplett verspeist. Bei den Deentkapselten war die Aufwachsrate erheblich schlechter, nur das Verfüttern war einfacher. Bei Peter werden die Welse allerdings alle paar Stunden gefüttert, (Rentner haben da Geduld). Das Wachstum der Welse ist sagenhaft. Gerade geboosterte Artemia behalten ihren vollen Darminhalt. Geboosterte Artemia, die lebend verfüttert werden, verlieren ihren wertvollen Darminhalt in kürzester Zeit. Ob durch natürliche Entleerung oder durch eine Art osmotischen Druck, ist mir eigentlich dabei egal. Ich bevorzuge die Methode, die Artemia kurz in die Gefriertruhe zu stellen. Mal gut, dass jeder Züchter so seine eigenen Kniffe hat, wäre ja sonst langweilig! Gruß Ralf |
Zitat:
Was Udo hingegen angeht, so hatte ich ihn so verstanden, dass er frisch geschlüpfte abtötete, damit sie absinken. Die haben natürlich nix im Verdauungstrakt, weil sie in den ersten Stunden nach dem Schlüpfen nix aufnehmen (können). Dafür haben sie sowas wie 'nen Dotter, der, je länger sie rumpaddeln, natürlich immer energie- bzw. nähstoffärmer wird. Zitat:
Selbst wenn der Verdauungstrakt der Artemia leer sein sollte, durch Einlagerung von Fettsäuren etc. im Körper der Artemia (egal ob sie beim Verfüttern dann tot oder lebendig sind) kommt die Boosterung den Fischen trotzdem zugute. Besser natürlich trotzdem noch zusätzlich mit gefülltem Verdauungstrakt. --Michael |
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