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Celestichthys margaritatus im L46 Becken??
Hallo
Ich wollte mal nachfragen, ob einer von Euch Celestichthys margaritatus (auch Microrasbora Galaxy genannt) in seinem L46 Zuchtbecken als Beifisch schwimmen hat. Wie kommt dieser Fisch mit der starken Strömung im L46 Becken klar, und lässt er wirklich die Nachzuchten oder die vom Welspapa rausgeschleuderten Eier in Ruhe. Mir gefällt dieser hübsche kleine Fisch sehr gut und ich würde ihn mir bei positiven Rückmeldungen Eurerseits gerne als Beifisch zu den L46 ins Becken setzen. Danke schon mal für Eure Antworten. Liebe Grüsse Beate |
Hallo Beate,
ich halte Celestichthys margaritatus (ist mittlerweile auch eine alte Bezeichnung; die Tiere wurden mittlerweile als Danio´s eingruppiert) in 3 Becken. Im Biotop in Myanmar sind die Temperaturen max. 24°C. Allein aus dem grund würde ich die Tiere nicht zusammen bein den L46 halten. 28-30°C sind da nach meiner Erfahrung zu hoch. Desweiteren brauchen die Danio´s unbedingt viele Versteckmöglichkeiten in Form von Pflanzen. Ob da in einem L46 Becken realisiert werden kann ist auch die Frage. |
Hallo Stephan
Also zu den Temperaturen habe ich gelesen dass sie auch bis 30 Grad gehalten werden können. Die Zebras sollen sowieso nur bis 29 Grad Wassertemperatur bekommen. Und die Pflanzen (Amazonas, Echinodorus, Hornkraut kiloweise und Cabomba) wachsen wie die Seuche. Das Becken ist mit Garnelen Grümmer Sand eingerichtet und an jeder Pflanze sÃ*nd Lateritkugeln. Also ich denke Versteckmöglichkeiten sind genügend vorhanden, aber können sie den L46-Nachwuchs (sollte sich mal welcher einstellen) gefährlich werden, und was ist mit der Strömung? Grüsse Beate |
Hallo Beate,
ich kann dir nicht sagen ob sie dem L46 Nachwuchs gefährlich werden können. Bei mir haben sie nur die Möglichkeit an Garnelen- oder Krebsnachwuchs zu gehen. Aber ich würde dir wirklich nochmal ans Herz legen diese wunderschönen Tiere, welche im Ursprungsbiotop augrund der starken Befischung mittlerweile nicht mehr so zahlreich zu finden sind, nicht dauerhaft bei 29°C zu halten. Da kurbelt den Stoffwechsel der Tiere enorm an und verkürzt das Leben der Tiere deutlich. |
hi,
ich finde auch dass man sie lieber in kühlerem Wasser pflegt. Bezüglich der Strömung- meine Verschwinden sowieso lieber im Javamoosdickicht, in der Strömung selber habe ich sie nur selten gesehen ( was wohl vorallem daran liegt, dass sie bei mir eher dämmerungsaktiv sind) scheint ihnen aber zugefallen, dass im Becken eine mäßige Strömung herrscht. Also wenn du sie unbedingt haben willst, würd eich lieber ein extra Becken bereit stellen. Zum Glück gibts ja im Handel ja auch viele Nachzuchten, aber teilweise sehe ich nurnoch recht abgemargerte Tiere.... |
Hallo zusammen,
ich würde die Celestichthys margaritatus auch nicht bei mehr als 28°C halten. Zitat:
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Hi,
ich denke mal, es war so gemeint: "Die Zebras sollen sowieso bei mir nur bis 29 Grad Wassertemperatur bekommen." Ob das Wasser im Xingú das ganze Jahr über 30° hat, wüsste ich jetzt nicht, kann aber gut sein. Am Ende der Trockenzeit hat's auf jeden Fall teilweise deutlich über 30° (WA: 32° und im Flachwasser 35°). Wobei die L46 sich vermutlich nicht ins Flachwasser verirren... Gruß, Karsten |
Hallo Karsten,
ach so, wenn sie das so gemeint hat, ist ja alles klar. Laut I.S. hat der Rio Xingu eine Temp. von fast immer über 30°C und kommen bis zu einer Tiefe von 6m vor - ist nur die Frage, wie ist Flachwasser definiert :D. Nur Kaktuswelse kommen in tieferen Gebieten vor. Ich hoffe, dass ich da nix falsches sage und das damals richtig verstanden habe. Zurück zum Thema: Ich denke, dass zu hohe Temperaturen den Tieren nicht wirklich gut tun und dass dadurch die Lebenserwartung sinkt. |
Hallo
Na ja, wenn Ihr alle meint, das sich die Microrasboras bei solchen Temperaturen nicht mehr wohl fühlen, dann muss ich mir eine andere klein bleibende Fischart aussuchen die bei den L46ern schwimmen können. Gibt es denn klein bleibende Schwarmfische, die man problemlos bei den Zebras halten kann und die nicht den Jungfischen gefährlich weden können. Oder haben die meisten von Euch wirklich nur die Zuchttiere im Becken?? Meine L134 leben ja in einem Gesellschaftsbecken und da muss ich ständig aufpassen, ob ein Gelege vorhanden ist oder nicht. Bei den Zebras wollte ich es mal ganz locker und ohne ständige Höhlenkontrolle angehen. Es soll einfach nicht die Gefahr bestehen, dass eventuellem Nachwuchs etwas passiert, aber trotzdem etwas schwimmendes zu sehen sein Liebe Grüsse Beate |
Hallo Adrian
Zitat:
I.S. hat in seinem Bericht über den L66 ( Datz 2/2001 Seite 35)geschrieben, dass der L66 schon bis in Tiefen von 35m gefunden wurde. Gruß Olaf |
Hallo,
frag doch mal bei Gerald unter www.minifische.de nach. Wenn ist er mit Sicherheit jemand der dir realtiv schnell Tiere nennen kann die schön aussehen und auch höhere Temperaturen vertragen. |
Hallo Olaf,
Zitat:
Möglicherweise wurde der L66 schon mal in 35m Tiefe gefangen, aber hauptsächlich wird er wohl in flacheren Gewässern gefangen. Kaktuswelse werden wohl fast ausschließlich in mehr als 25m Tiefe gefangen. Somit kommen wir wieder zur Frage wie ist Flachwasser definiert :D |
Hallo Adrian
Klar können wir uns da falsch verstanden haben. Ich bezog mich mit dem Hinweis, das L66 schon in Tiefen von 35m gefunden wurden auch nur auf disen Satz: Zitat:
Ist wieder mal ein Beispiel dafür, wie man eine Diskussion heraufbeschwören kann wenn jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Aber zu deiner Frage über die Definition von Flachwasser: Es gibt keine abschließende Definition, aus der hervorgeht welche Wassertiefen das Flachwasser hat. Je nach Ansicht können es Wassertiefen bis 2m sein, z.B. bei Personen die sich mit den Bewuchs eines Gewässers beschäftigen. Es kann sich aber auch um Wassertiefen bis 200m handeln (Flachwassergebiete rund um den Kontinentalsockel). Da es bei uns aber um Tiere aus einem Flußsystem handelt würde ich aus meiner Sicht eher zur ersten Version tendieren. Gruß Olaf |
Hallo Zusammen,
Ich vermehre diese Minifische nun schon ne ganze Weile und staune immer wieder. Die vermehren sich bei 20°C genau so wie bei 28°C auch 30°C hatte ich schon und es scheint ihnen gut zu gehen. Allerdings sind die Temperaturen in Myanmar auf der HoPong Hochebene im Winter schon auch mal 0°C in der Nacht.. die Tagesdurchschnittstemperaturen im Januar und Februar sind bei 13-15°C also gehe ich davon aus, dass auch das Wasser locker bis 15°C runter geht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Galaxys (so nenn ich sie damit ich mir die Finger nicht wund tippe) gerne mal kühlere Phasen haben evtl. sogar brauchen. Mein Becken ist ungeheizt. Nur die Lampe heizt. Das heisst die Temperaturen schwanken recht stark auch Tag-Nacht differenz ist bei mir locker 2°C manchmal sogar 3... Tempartauren wie gesagt 20-28°C je nach Jahreszeit. Und sie danken es mir mit Guppy-ähnlicher Vermehrung. Sie verstecken sich gerne in Bodennähe und brauchen unbedingt dichtes Gewucher irgendwo am Boden. Sie sind eher Bodenorientiert. Ich würde diese Fische nie mit L46 oder auch nicht mit L134 vergesellschaften. Wenn man mit Mückenlarven füttert, würden die Welse gar nichts abkriegen.. Die Galaxys so klein sie auch sind schlingen schon mit 1cm grösse Mückenlarven runter die gleich lang sind wie sie selber. Ach ja Wassertiefen für Galaxys.. meinen Beobachtungen nach fühlen sie sich am wohlsten bei 30-max. 40 cm Wassertiefe. Grüess Aspi |
Hallo Aspi
Wie kommen die Galaxys denn mit etwas Strömung aus?? Schwimmen sie dann noch oder kleben sie dann nur noch in irgend einer Ecke. Ansonsten könnte ich mir schon vorstellen, dass Galaxy mit L46 vergesellschaftet werden könnte. Gefüttert werden die Welse ja sowieso nur wenn das Licht aus ist, die Galaxy's sehen dann ja bestimmt nicht mehr so viel. Auch ist das Becken in den Maßen 100/40/40 cm, und in einer Ecke treibt immer sehr viel Hornkraut rum. In einer anderen wuchert eine Menge Cabomba, da sind ja dann doch einige Ecken gegeben, in der sich die Kleinen verstecken können. Ich muss noch mal überlegen, im Moment hat hier in der Gegend sowieso kein Händler Galaxys zu einem vernünftigen Preis. Liebe Grüsse Beate |
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