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Wieder Zierfische beschlagnahmt
IBAMA hat am 12.11. am Internationalen Flughafen von Belem 630 Zierfische verschiedener Arten beschlagnahmt, die aus Manaus kamen
43 Tiere gehörten der Art Apistogramma mendezi an, welche nicht auf der Positivliste steht, deren Handel somit verboten ist. Laut brasilianischem Bundeserlass wird bei Kontrollen, bei denen "Unregelmäßigkeiten" auftreten, die gesamte Fracht beschlagnahmt. https://www.ibama.gov.br/2008/11/iba...onal-de-belem/ |
Hallo,
ja ist nicht schön, aber Gesetze sind dazu da um sie einzuhalten. Bin zwar auch kein Freund von der Ibama, aber wenn es Gesetz ist, ist es ein Gesetz. Da hat nunmal kein Zöllner eine Entscheidungsfreiheit. Außerdem finde ich es auch nicht gut, wenn jeder mit genug Geld sich empfindliche Tiere kaufen kann. Es ist für einen unter 18jährigen verboten Alkohol zu kaufen. Aber Fische kann er ohne Kontrolle kaufen. Das kann auch nicht das gelbe vom Ei sein. Denke man sollte es über einen vernüftigen Sachkundenachweis (ich meine nu nicht den des VDA) in mehreren Stufen machen. Aber ich schweife vom Thema ab! Gruß Matze |
Hallo!
Die Frage ist doch: WAS passiert mit den Tieren??? Kommen sie in brasilianische Aquarien? Werden sie ausgesetzt? Wenn ja, WO? Der Link sagt ja leider nur, dass die Tiere an ein Forschungszentrum weiter geleitet wurden... Grüße, Christian |
Tja was macht man mit Elfenbein was beschlagnahmt wird. Man vernichtet es. Man kann es den Tieren und den Elefantenzähnen nunmal nicht ansehen, ob sie legal oder illegal sind.
Gruß Matze |
Hallöchen Matze,
Deinen Vergleich mit Alkohol und Fische finde ich recht lustig. Ich denke mal, dass man erst dann Fische kaufen darf, wenn man einen Sachkundenachweis hat und mindestens 50 Jahre alt ist. Denn Fische machen viel schneller süchtig als Alkohol. Liebe Grüße Wulf |
Hi,
die Idee ist völlig unbrauchbar und sinnlos. Dann müsste jeder Tierhalter einen Nachweis haben, dass er diese Tiere pflegen darf und kann. Das heißt wenn der kleine Willi sich bei einem Discounter ein 60er holen möchte, muss er erst Kurse besuchen um seine Guppies auch richtig zu halten. Der kleinen Gertrude geht es mit ihrem Hamster dann genauso! Außerdem ist es so, dass Kinder unter 16 keine Tiere erwerben dürfen ohne in Begleitung von Erziehungsberechtigten zu sein. der Daniel |
Salü
da fällt mir dazu folgender Hinweis ein. Ein Aquaristiker hat mir erzählt dass ab dem 1.1.09 (oder 2010 ? ) Scheinbar folgendes gelten soll. Der Aquaristiker in Deutschland muss einen Kurs belegen und wird zum staatlich anerkannten Importeur. Er darf nur Fische beziehen von Staatlich anerkannten Exporteuren (Liste die Deutschland erstellen wird) Eingeführt dürfen die Fische nur über einen der 1-2 Staatlich vorgeschriebenen Flughäfen wo ein Staatlich anerkannter Inspekteur sitzt der auch kontrolliert das alles seine Ordnung hat. Nun kann der Aquaristiker aber die Fische nicht mehr selbst abholen, denn dazu braucht es einen Staatlich anerkannten Lieferanten. Und damit das alles auch wirklich termindlich zusammenpasst muss dann jeder Import samt Frachtbriefe und Liste (was da genau alles rein kommt) 6 Wochen vor dem Eintreffen dem Staatlichen anerkannten Inspekteur zur Kontrolle vorliegen, damit er das genehmigen kann. Und das braucht schon 6 Wochen für Stempel, Frankfurt-Berlin Berlin-Frankfurt. Aber wehe dem Importeur der bei der Konntrolle anstelle von 8 Leporacanticus nur 7 in der Box hat. Dann nämlich oder auch wenn ein einziger Stempel fehlt. Geht die Fracht zurück an Absender. Stimmt das so? Wahr oder Quatsch ? lg Udo |
Hallöchen Daniel,
nimm es leicht. Oder verstehst Du keinen Spaß? Bei meinem Vorschlag dürftest Du keine Fische erwerben, da Du ja noch keine 50 Jahre alt bist:kms: Liebe Grüße Wulf |
Hallöchen Udo,
das kann bei uns wirklich passieren. Es gibt wohl keinen anderen Staat mit derartig vielen Regelungen, Gesetzen und Dergleichen. Mich würde es deshalb nicht großartig wundern, wenn ein entsprechender Erlass kommt. Vor allem muss vor dem Gedanken, Fische erwerben zu wollen, noch ein Antrag auf Genehmigung eines Genemigungsantrages gestellt werden. Alles in 4facher Ausfertigung mit den Unterschriften der gesamten Bevölkerung des Dorfes/Stadt, um eventuelle Einwendungen auszuschließen. Auch muss der Vermieter einen amtlichen Beleg vorlegen, aus welchem hervorgeht, dass man überhaupt ein Aquarium stellen kann. Des Weiteren ist das Wasserwerk und die Kläranlage zu informieren, welche selbstmurmelnd den Antrag auch zustimmen müssen. Liebe Grüße Wulf |
Zitat:
Grüße, Christian |
@ Daniel,
warum nicht? Wenn klein Fritzchen angeln will braucht er auch einen Schein. Wenn klein Fritzchen mit 7 Jahren eine Genehmigung für Raubfische haben will bekommt er sie nicht. Wenn ich in diesen Tagen (es gibt ja für manche grade Weihnachtsgeld.) Denn Familenausflug sehe, und die kleinen wolle dann den roten Kreisrunden dahinten und Oma schenkts den Enkeln halt, weil ja Weihnachten ist..... Naja was soll man dazu sagen.... . Statistisch werden in Deutschland jedes Jahr allein 2.000.000 rote Neons verkauft... . Diese Zahl muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Nur diese eine Sorte diese gewaltige Anzahl. Ich glaube nicht, das wir deutschen Aquarianer jedes Jahr 200.000 neue Becken aufstellen. Ich bin Aquarianer mit Leib und Seele. Mir graus es auch, wenn solche ******* versuchen unser Hobby zu zerstören. Aber umdenken müssen wir schon. Im Intresse der Tiere. Gruß Matze |
Hallöchen Matze,
klar, da hast Du recht. Ich hatte selbst über 6 Jahre rote Neon, ohne Nachkauf. Also lebten bei mir die Fische 6 mal länger als in der Natur. Und das ist wohl häufig so. Auch ich bin Aquarianer seit über 50 Jahren und möchte auch, dass es den Fischen gut geht. Richtig ist aber auch, dass es in der Terraristik und Aquaristik schon so einiges an Bestimmungen gibt, welche den Handel erschweren oder gar unterbinden, je nach Bundesland. Und um Daniel mal recht zu geben, kann ich hier einbringen, dass jeder einen Hund kaufen darf und wenn man so bedenkt, wie viele Hunde haben kein gutes Leben? Wie viele werden besonders in der Urlaubszeit einfach ausgesetzt? Da wird in Zeitungen drüber berichtet und keiner tut was dagegen. Liebe Grüße Wulf |
Hi,
sicher, es gibt ne Menge Tiere die ein elendiges Leben führen. Und viele, die man durch strengere Regelungen schützen könnte. Aber man kann eben nicht für alles Regeln und Gesetze schaffen. Dann müsste man alleine in der Süßwasseraquaristik zig Scheine ausstellen dür Disketten, Grundeln, Raubfische, etc. Die brauchen doch alle ne andere Pflege. Dann kämen wir Udos Idee ziemlich nahe. Daniel |
Zitat:
Pff.. ich habe nur zitiert und frage, "stimmt das ? " lg Udo |
Hallo!
Ich habe letzte Woche aus erster Hand erfahren, was mit den beschlagnahmten Tieren geschieht. Es gibt drei Möglichkeiten: 1.: Wenn man genau weiß, wo sie herkommen und sie noch keinen Kontakt mit anderen Fischen von anderen Orten (potentielle Parasitenübertragung) hatten, wird versucht, sie zurück zu schicken und wieder aus zu setzen. Ist leider meist unmöglich... :( 2.: Wenn 1. unmöglich ist, könnten sie einem lizenzierten Züchter in Brasilien als Grundstock überlassen werden. Leider gibt es noch keinen solchen Züchter :( :( 3.: Wenn 1. und 2. unmöglich, => Formol... Da meist kein genauer Fundort bekannt ist, sind die Tiere dann sogar für zoologische Sammlungen so gut wie wertlos... :( :( :( Grüße, Christian |
Zitat:
lg Udo |
Hi,
das klingt ja toll. Dann doch lieber in unsere Aquarien, denn so bringt es noch weniger. Zitat:
lg Daniel |
'Hi!
Zitat:
Norman meinte schon sowas, hab da aber keine weiteren Infos... Grüße, Christian |
Hi Christian & Daniel,
Ja, Janne ist da um u.a. Welse zu vermehren. Wie weit er ist und woher er die Fische bezieht, weiß ich leider nicht, habe schon eine ganze Weile nicht mehr mit ihm gesprochen. Jedenfalls macht dem Projekt die Bürokratie wohl (auch schon im Vorfeld) arg zu schaffen. Es wäre sicherlich leichter ein paar Hektar Primärwald zu beseitigen ähmmm forstwirtschaftlich zu nutzen oder den Xingu aufzustauen. Viele Grüße Norman |
Hallo Christian & Daniel,
Ich habe mal mit Janne gesprochen. Das Projekt läuft noch nicht ganz rund... Ich sage nur wahnwitzige Bürokratie. Sie haben alle notwendigen Berechtigungen bis auf eine. Und diese besagt dass sie die nachgezogenen Fische auch verkaufen dürfen. Seltsamerweise wurde diese Berechtigung bisher nicht von der IBAMA erteilt, obwohl gleiche Behörde die Erlaubnis erteilt hat, Fische zu fangen und diese zu vermehren. Viele Grüße Norman |
Rochen, Welse und weiterere Zierfische beschlagnahmt
In einer konzertierten Aktion des IBAMA und weiteren Institutionen wurden gestern in Sao Paulo wieder Rochen, Welse und weitere Zierfische beschlagnahmt.
Sieben möglicherweise wissenschaftlich noch nicht beschriebene Exemplare von Süßwasserrochen und 30 nicht näher bezeichnete Welse, die alle nicht gehandelt werden dürfen, sollten illegal nach England ausgeführt werden und wurden beschlagnahmt. Weitere 1000 Zierfische, deren Handel zwar erlaubt ist, die aber zur selben Sendung gehörten, wurden laut entsprechendem Bundeserlass ebenfalls beschlagnahmt. Es wurde eine Strafe von umgerechnet 44.000 US-Dollar verhängt. Die Kontrolle einer weiteren Fracht förderte Süßwasserrrochen der Art Potamotrygon leopoldi zutage, die nach Japan ausgeführt werden sollten, bei der aber einige Exemplare die erlaubte Maximalgröße überschritten. Die gesamte Ladung wurde sichergestellt. https://www.ibama.gov.br/2009/02/cas...-em-sao-paulo/ |
IBAMA - Yes, we can!
Letzten Freitag wurden im Nationalpark Anavilhanas 7000 Fischlarven von Osteoglossum ferreirai (Schwarzer Knochenzüngler / Gabelbart / Arowana) (deren Handel zur Zeit untersagt ist) sichergestellt, als zwei Fischer die Stadt Novo Airao per Kanu erreichen wollten, die Fische in Plastiktüten verpackt, mit Sauerstoff versorgt.
Die Art ist sehr begehrt vor allem in Asien, wo ein Arowana als Glücksbringer gilt. Eine große Anzahl von Jungfischen der Arten Osteoglossum ferreirai und Osteoglossum bicirrhossum wird zur Fortpflanzungszeit von Brasilien über die Grenzen nach Peru und Kolumbien geschmuggelt. Die Plätze, an denen sich eine große Anzahl maulbrutpflegender männlicher Tiere aufhält, sind den Fischern bekannt. Die sichergestellten Tiere werden einer (staatlichen?) Institution überlassen, wo die Fortpflanzungsbiologie und Aufzucht des Black Arowana näher untersucht werden soll, mit dem Ziel, die Art künftig planmäßig in Gefangenschaft zu züchten, aufgrund der hohen internationalen Nachfrage. In diesem Fall wurde für jeden Jungfisch eine Strafe von umgerechnet ca. 18 US-Dollar fällig. https://www.ibama.gov.br/2009/02/aru...e-anavilhanas/ |
Am Morgen des 26.02. sind vom IBAMA auf dem Flughafen von Belem 80 Zierfische sichergestellt worden, die nach Schweden exportiert werden sollten.
Die als Rivulus punctatus (einer für den Export erlaubten Art) deklarierten Tiere gehören jedoch einer anderen Art an, möglicherweise einer vom Aussterben bedrohten. Den Verantwortlichen wird Lizenzmissbrauch und ein Umweltvergehen angelastet. https://www.ibama.gov.br/2009/02/pei...orto-de-belem/ |
Im ersten Halbjahr 2009 wurden im brasilianischen Bundesstaat Para offiziell 522 Zierfische vom IBAMA beschlagnahmt, deren Fang und Handel nicht erlaubt sind.
https://www.ibama.gov.br/2009/07/iba...estre-de-2009/ Bei mehr als 1 Million Zierfischen, die jeweils in den Jahren 2006 und 2007 aus Para ausgeführt wurden, ist das m.E. nicht viel. |
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