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Es ist ja so schwer
Hallo alle zusammen,
ich war heute mittag bei dem Zoohändler meines Vertauens um Lebendfutter für meine Lieblinge zu holen. Ich mußte mich dieses Mal sehr am Riemen reißen, um nicht mit mehreren Tüten voll Welsen nach Hause zu fahren. :cry: Sie hatten supersüße 2-3 cm große Adonise für 15 € (die sehen aber auch zu putzig aus als Babys), 3 cm große Kaktuswelse für 25€, neue L260, L66 und ein L323 ( das ist ein sehr hübsches tier)usw. Bei den L260 könnte es sogar sein, das ein Tier eventuell ein Weibchen ist. Ein Tier ist auf der Unterseite bepunktet und das andere ist schneeweiß. Alle Tiere sind sehr gut genährt und topfit :spze: Schweren Herzens verließ ich den Laden um mich dann bei Hornbach abzureagieren. Ich brauchte noch eine Kleinigkeit für meine Wauwaus. Wie es halt so ist, erspähte ich bei Hornbach einen Wels, an dem ich dann doch nicht vorbeigehen konnte. Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte bei Hornbach keine Fische zu kaufen, konnte ich nicht widerstehen und ließ den kleinen Mann einpacken. Leider war kein Mädel unter den 6 Welsen im Becken auszumachen :cry: . So genug über meinen Neuzugang geredet hier ist er.... noch in der Tüte von unten. Zwar nicht superdick, aber das werde ich schon hinkriegen :bhä: |
hier mal von oben betrachtet und immer noch in der Tüte ;)
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...und jetzt erkundet er gerade sein neues Domizil und raspelt schon kräftig an Steinen und Wurzeln.
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Ich hatte ja gerade mal die Digicam in der Hand und rein zufällig waren auch zwei meiner anderen Welse zu sehen. Das darf man sich natürlich nicht entgehen lassen und muß sofort auf den Auslöser drücken.
Hier mal mein Goldstück ( das Becken ist leider noch nicht auf Sand umgestellt) :schäm: |
Hey!
Doofe frage vielleicht....was denn der letzte für einer`??? :hmm: |
Hier das letzte Bild mit einem meiner etwas kühlerer Temperaturen bevorzugener Wels.
Ein Ch. black spotted im neu eingerichteten Becken :hi: Gruß jessica |
Hi,
das ist ein LDA01 und ich werde ihn auch weiterhin Goldpekoltia nennen,da ich den Namen mir besser merken kann :hi: Gruß Jessica |
Hallo Jessica,
ich weiß ja nicht wer Dir erzählt hat, dass keine Weibchen dabei waren :hmm: - auf jeden Fall scheint mir, hast Du ein recht Ansehnliches mit nach Hause genommen :vsml:. Soweit ich es nach Deinen Bildern beurteilen kann, ist es kein männliches Tier. Bei diesen ziehen sich die Tentakel auf dem Oberkopf bis zu den Augen hoch (zumindest bei der Größe, die Dein Neukauf zu haben scheint. Die Damen haben einen feinen Tentakelsaum an der Vorderseite des Kopfes, der aber nicht bei allen Tieren gleich stark entwickelt ist. L.G. inspector PS Ich habe Dir auf die Schnelle mal ein Foto von einem Mann gemacht und reingestellt, damit Du den Unterschied sehen kannst PPS Gratulation zu Deinem "Goldpeckoltia" - ist ein wunderschönes Tier |
Hi inspector,
ein sehr schönes Tier hast du da, Respekt :spze: Mir hat keiner gesagt,das keine Weibchen da sind, sondern das habe ich gesehen und gesagt. Bei allen Tieren im Becken find schon ganz zart die Bestachelung der Brustflossen an. Und was die Größe des Tieres angeht,da muß ich dich leider enttäuschen :cry: das Tier ist höchstens 5-6cm groß. Wenn mein Tier allerdings wirklich ein Weibchen sein sollte, dann hätte ich auch nichts dagegen. Ein passendes Männchen läßt sich leichter finden,als umgekehrt. :vsml: Gruß Jessica :hi: |
Hallo Jessica,
ich hätte Dir zum Vergleich gerne ein Mädel fotografiert, aber leider sind die Damen bei mir scheinbar Kamerascheu. Auch sie haben eine (wenn auch zartere) Bedornung der Brustflossenstacheln vorzuweisen. (Wahrscheinlich ist es ihnen einfach peinlich ;) - daher habe ich immer wenn ich die Digicam auspacke nur die Herrn der Schöpfung vor der Linse. Bei der Größe Deiner Neuerwerbung wird es sich ja recht bald herausstellen, ob über der Schnauze noch Tentakel spriesen oder nicht. L.G. inspector |
Hey!
Dann dürfte es auch ne Dame bleiben.......denn mit 5-6 cm dürftest du die Gu schon klar sehen können! :hi: |
Zitat:
warum? Ich hoffe, Du glaubst nicht wirklich, dass diese Tiere in den Sturzbächen der Anden bei kühleren Temperaturen gefangen werden ;) |
Hay,
auch ich dachte sofort beim Betrachten des ersten Bildes: "hä, ist doch ein Weibchen..." und bei 5-6 cm ist das bei meinen NZ eigentlich klar erkennbar.... also schnell noch nen richtigen Mann dazu! Siehe die Fotos der anderen.... Gruß, GL |
Hi,
wo kriege ich jetzt nur wieder einen Bock her? Entweder sind nur Weibchen oder nur Männchen im Becken, wie wäre es mal mit 50:50. :angry: Ich werde mich also mal wieder auf die Suche machen müssen ;) @Walter ...nein das denke und weiß ich sogar. Aber es sind halt nicht die typischen bei 25°C und mehr zu haltenen Welse, gell. :hi: Das meinte ich damit. Gruß Jessica die nachher auf Männchensuche geht! |
Hallo,
hier mal ein Bild von einem meiner 5 (2 Weibchen 3 Männchen) Cu Babsi |
Zitat:
die bei uns verkauften Chaetostoma werden in den Tieflandflüssen in Kolumbien und Venezuela gefangen, dort herrschen die gleichen warmen Temperaturen wie sie viele andere Harnischwelse benötigen, also sicher > 25°C. Das mit den "kühleren" Temperaturen ist auch so eine Mär, die immer weiter erzählt wird. (es gibt sehr viele Arten der Gattung Chaetostoma, sie kommen überall vor, sicher auch in Gebirgsflüssen, und von Mittelamerika bis ins südlichere Südamerika. Nur die bei uns verkauften Arten (welche das sind weiß eh keiner genau) kommen garantiert nicht aus den kühleren Biotopen und sind bei für "Südamerika Becken" ganz normalen Wassertemperaturen zwischen 25 und ev. 30°C zu pflegen). |
Hallo,
danke Walter das war mir bisher neu. Ich dachte Temperaturen zwischen 20-24°C wäre optimal :hmm: Ja man lernt immer was dazu, danke! :spze: Gruß Jessica P.S. Was ich mich allerdings Frage ist, woher kommt dann die Meinung das diese Tiere kühlere Temperaturen bevorzugen? Wahrscheinlich stand es mal irgendwo schwarz auf weiß. Schade ich den Tieren mit kühleren Temperaturen auf Dauer? :( |
Zitat:
Kommt eben darauf an, wo deine herstammen. Meine haben hier im Moment Wintertemperatur von 18°C. Im Sommer geht das bis auf 23°C hoch und sie pflanzen sich hier fort. Frag doch mal Walter, ob seine in dieser Richtung schon mal Anstalten gemacht haben. Gruß Klaus |
Klaus,
die bei uns überall zu sehr günstigen Preisen erhältlichen Chaetostoma kommen aus "normal warmen" Flüssen und nicht aus kühlen Gebirgsbächen. Wenn Du über irgendwelche speziellen Quellen an andere Arten gekommen bist, soll es gut sein. Bei einem einzelnen Tier ist Fortpflanzungserfolg übrigens schwer zu erzielen ;) |
Zitat:
Woher willst du das denn so genau wissen mit den Wassertemperaturen - was sind deine Quellen? Ich kenne bisher vier verschiedene Arten dieser Chaetostoma, die regelmäßig im Handel auftauchen. Außerdem: AH, ein Einzeltiersammler! Sowas macht man nicht!!! :vsml: Gruß Klaus |
Hallo,
die Tiere kommen immer aus Kolumbien oder Venezuela. Dort werden sie gemeinsam mit den anderen von dort exportierten Aquarienfischen gefangen. Mal im Ernst, Du glaubst doch nicht, dass die Zierfischfänger wegen derartiger "Billigfische" (entschuldigt den Ausdruck, aber die "Gebirgsharnischwelse" gehören nach den "normalen" Ancistrus mit zu den billigsten erhältlichen Harnischwelsen, oft um Preise von etwa 5 € im Handel. Da kann man sich ungefähr ausrechnen, was der Fänger dafür bekommt, im Handel sind normal nur Wildfänge, Nachzucht ja immer noch die Ausnahme) die Fänger extra die Berge hochkraxeln und dann von dort "oben" nur diese Tiere mitbringen, wofür sie umgerechnet vielleicht ein paar Cent bekommen. Ich hatte mir das schon lange gedacht, und Claus Schaefer hat dann vor einiger Zeit mal meine Vermutungen auch bestätigt, d.h., unsere Chaetostoma werden in den Tieflandflüssen gefangen. Zum Thema Einzeltierhaltung und Fischsammler: Ich habe glaub ich gar keinen Chaetostoma mehr, hab ihn seit September nicht mehr gesehen ;) Er lebte jahrelang bei mir in einem Gesellschaftsbecken bei Temperaturen zwischen 27 und 31°C, gebärdete sich wie eine kleine Giftspritze und war anderen, auch größeren Harnischwelsen gegenüber ziemlich aggressiv. Als erster am Futter, und auch sonst sehr aktiv, auch tagsüber. Da die Tiere untereinander als sehr aggressiv gelten (vielleicht erinnerst Du Dich noch an diesbezügliche Diskussionen bzw. Probleme mit/von Ralf im Zififo), und ich auch nicht wußte, welche Art ich denn nun genau halte bzw. hielt, mußte ich nicht noch unbedingt weitere Exemplare zukaufen (genauso geht´s mir übrigens bei einer Hexe...). Komischerweise hing der Chaetostoma bei einem Pumpenausfall und offensichtlichem Sauerstoffmangel im Becken nicht knapp unter der Oberfläche nach Luft ringend, während Panaque und Hypancistrus genau dort anzutreffen waren. Ganz so arg kann es also mit seiner Sauerstoffempfindlichkeit nicht her sein, nochdazu, wo gerade die Panaque cf. nigrolineatus eigentlich auch in Gewässern vorkommen, in denen manchmal auch keine Sauerstoffsättigung herrscht und dementsprechend unempfindlicher sein müßten - gut, aus einer Beobachtung, nochdazu an wenigen Tieren, kann man natürlich keine wirklichen Schlüsse ziehen. BTW: vor einem Monat hab ich bei einem Hornbach ganz "tolle" Chaetostoma "thomasi" gesehen, da hatten einige Exemplare rote Schwanzflossen, 5,70 €, wenn ich mich recht erinnere. Mike wollte mir zwar unbedingt einreden, dass ich mir einen mitnehmen soll, aber ich hab doch keinen Platz ;) (soviel zum Thema Fischsammler...). Heut war ich übrigens wieder beim gleichen Hornbach, da gab´s die Tiere nicht mehr. |
Zitat:
also mit dem Glauben ist das ja so eine Sache......ich brauche noch mehr um überzeugt zu sein. Meine hier hatten z.B. immer extreme Schwierigkeiten, wie andere Zierfische vom Laden bis hierher unversehrt anzukommen - ein Teil hat es regelmäßig nicht überlebt. Dass sie billig sind weiß ich auch - wer weiß, ob die nicht massenweise von ein paar Indios für zwei Tagesrationen Zigaretten die Berge runtertransportiert werden... :vsml: 27°-31° C könnten doch bei deinem zu Hyperaktivität und schnelleren Lebensabläufen geführt haben!? Zu deren Verhalten musst du mir nichts sagen - ich halte zwei Gruppen mit Nachwuchs hier in einem Bachbecken. Nagut - ich bin zumindest erstmal hellhörig geworden - werde mal nachfragen. :vsml: Gruß Klaus |
Zitat:
na wenn sie wirklich so transport- bzw. sauerstoffempfindlich sind/wären, würden sie eine solche Reise wohl kaum überstehen. Dass ich Dir zu manchen Themen nichts sagen muß, ist mir auch klar. Aber Du hast gefragt... |
Hey,
was glaubt ihr eigentlich, wo die fänger lieber fischen? In fischreichen, warmen "Tieflandflüssen" oder in kalten, fischarmen Gebirgsbächen? Also ich für meinen Teil hätte keine großen Entscheidungsprobleme... Klaus: Ich dachte, die Fische sterben immer erst, wenn sie ein Stück bei dir gelebt haben. :tfl: Überleg mal: Den Transport über'n großen Teich überstehen sie auch fast unbeschadet. Und auf den paar Metern vom Laden zu dir nach Hause soll es dann plötzlich Sauerstoffmangel sein, der zum Tod führt? Versteh' ich nicht :hmm: . Vielleicht solltest du noch mal auf Ursachensuche gehen. Erster Ansatz: Kannst du die nicht mal von jemand anderem zu dir bringen lassen und sehen was dann passiert? ;) Ich habe deine HP übrigens nicht vergessen, leider aber noch keine Zeit gefunden. :spze: Gruß, Martin. |
Hallöchen Martin,
Du schreibst da etwas blauäugig "Den Transport über'n großen Teich überstehen sie auch fast unbeschadet" Glaub nicht, daß es allzuviele Fische überleben, den Weg vom Fang bis zum Händler. Aber ansonsten ist es wohl richtig. Der Mensch nimmt den einfachsten Weg, warum sollte es auch anders sein. Gruß Wulf |
Zitat:
wie kommst du zu solchen Aussagen? Also das kenne ich in der Regel anders. |
Hi Wulf,
da liegst Du, wie Andi schon sagt, ziemlich falsch mit Deiner Annahme. |
Hallo Walter, hallo Martin,
zu Euren Aussagen: Zitat:
Zitat:
Sie fangen dort wo sie wohnen, wenn sie also im Gebirge wohnen dann fangen sie im Gebirge, wenn sie im Flachland wohnen, dann fangen sie im Flachland. Sie müssen also nicht wo rauf oder runter kraxeln. Große Entscheidungsprobleme haben sie auch nicht, denn für verschiedene Entscheidungen müssten sie auch verschiedene Möglichkeiten haben. Die bieten sich ihnen aber gar nicht, denn sie kriegen von den Aufkäufern (die die Fische bei den Fängern abholen) wirklich nur ein Paar Cent. Davon und von etwas Landwirtschaft ernähren sie ihre Familie. Auch um Ihre Kescher zu bekommen können sie nicht mal eben in den Baumarkt gehen. Scheinbar leben sie aber trotzdem irgendwie vom Zierfischfang. Die meisten wissen nur den Preis, den ihnen der Aufkäufer zahlt, der die Tiere dann zum Exporteur bringt. Wahrscheinlich würden sie sich den Bauch vor lachen halten, wenn sie wüssten, was z.B. ein Piranha bei uns im Zoogeschäft kostet, denn sie würden es nicht glauben. Wie gesagt, nur so als Anmerkung von mir gedacht (obwohl ich noch zig Seiten zu diesem Thema schreiben könnte), weder Kritik noch Besserwisserei. @Walter: war neulich in Wien und wollte Dich ja auf ein Bier einladen. Leider war ich so gestresst, dass ich abends um 9 Uhr schon in mein Hotelzimmerbett wollte. Aber irgendwann hole ich das nach. Tomsky |
Hallo Leute,
@Wulf: Du bist doch Zoohändler, oder? Was glaubst du, würdest du für einen H. zebra zum Beispiel zahlen, wenn da wirklich so viele sterben würden, wie du es hier pessimistisch rüberbringst und mich als blauäugig bezeichnest? . Wie kommst du eigentlich darauf, daß da so viele sterben? @Tomsky: Mein Kommentar da oben war eher weniger ernst gemeint ;) . Gruß, Martin. |
Tja, Tom,
schade... (wegen dem Bier...). Und diese Bergrauf- oder nicht Kraxeln Theorien, die Martin und ich da spinnen (oder nicht spinnen), sind eigentlich auch unwichtig. Hoff, dass bald mal André oder Claus diesen Thread bemerken und sagen, was Sache ist ;) |
Hallo,
Zitat:
@Klaus: Diese Indios ernähren ihre Familien aus dem Erwerb vom Zierfischfang, um 2 Tagesrationen Zigaretten geht es da Keinem. Du züchtest Fische und verstehst was davon, aber gehe doch mal bitte kurz in Dich. Vielleicht sind das Menschen wie Du und ich, die nur einem Broterwerb nachgehen. Tomsky |
Hi Thomas,
Zitat:
ich glaube nicht das Klaus mit seinem Statement die Indios angreifen wollte, eher einige von denen die deren evtl. Gutmütigkeit ausnutzen wollen. |
Hallöchen Martin,
erstmal muß ich klarstellen, daß ich Zoohändler war. So, nun zum Preis der Zebras. Wie weiter oben schon erwähnt bekommt der Fänger nur sehr wenig für seinen Fang. Berücksichtigt man dann den Transport über viele Stationen, wo es pro Station immer mehr Fische werden bis sie endlich am Flughafen gelangen. Bei jeder Station wird umgepackt und aussortiert. Über diese Prozedur gab es mal einen Film (leider weiß ich nicht mehr wer den gemacht hat, ist schon viele Jahre her). Da wurde vom Fang der Tiere bis zum Eintreffen in Deutschland berichtet. Die Hälterungsbedingungen waren teilweise sehr schlecht. Jedenfalls aus diesem besagten Film habe ich mein Wissen. Sicherlich haben sich diese Bedingungen in der Zwischenzeit etwas geändert und ich wollte auch nur anmerken, daß es da einen gewissen Ausschuß gibt. Wie hoch dieser ist weiß ich nicht. Aber mal eine Frage: Wieviel Zeit vergeht wohl vom Fang des ersten Fisches bis dieser in ein Hälterungsbecken eines Importeurs in Deutschland ist? Ich denke, da sind dann schon einige im Fischhimmel. Liebe Grüße Wulf |
Hallo Wulf,
es gab vor relativ kurzer Zeit (in den letzten Zwei Jahren jedenfalls) eine Dokumentation über die Cardinal (Neon) Fänger in verschiedenen Programmen. Das mit den Centpreise pro Fisch stimmt bei L-Welsen auch nicht ganz, bei Salmlern und anderen massenhaft gefangenen Fischen natürlich. Die Fische verbringen oft sehr lange Zeiten, Wochen bis Monate, bei den Fängern bis dann ein Aufkäufer vorbeikommt und sie ihnen abnimmt. Dann nochmals längere Zeit bei den Exporteuren in deren Hälterungsanlagen, aber der Transport zu unseren Zierfisch(groß)händlern geht dann doch innerhalb kürzester Zeit vonstatten. |
Zitat:
also ...räusper.......selbstverständlich ging es mir nicht um Zigaretten! Die Zigaretten waren nur ein Synonym für die paar peanuts, die den Fänger gezahlt werden angesichts der manchmal hohen Preise, die die Tiere dann hier in den Läden erbringen sollen. Andi hat das ja schon richtiggestellt. Gruß Klaus :vsml: |
Hi Wulf,
Zitat:
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Hallo,
das läuft oft ziemlich unterschiedlich ab. Allerdings kenne ich auch nur ein paar Exportanlagen in Brasilien und weiß von einigen Fängern dort und Importeuren hier, wie es meistens vor sich geht. Die Butter-und-Brot-Fische (Rote Neons usw.) werden häufig von Einheimischen gefangen und in Portionen zu hundert (oder mehr) Stück abgenommen. Wenn man bedenkt,dass so ein Fisch hier beim Großhändler auch nur ein paar Cent kostet, kann man sich denken, was der Fänger am Beginn der Kette dafür bekommt. Diskus, Altum-Skalare und ähnliche „wertvolllere“ Arten werden von meistens gezielt suchenden Trupps gefangen, die mit speziell ausgerüsteten Booten unterwegs sind. Für einen schönen Fisch gibt es schon ein paar Dollar. Bei den Harnischwelsen kommt es darauf an, wie begehrt die Art ist und wie schwierig sich der Fang gestaltet. Einen Hexenwels aus dem Sand zu sieben oder aus dem Falllaub zu klauben, ist kein so großes Kunststück.H. zebra und andere Stromschnellenbewohner aus tiefem, reißendem Wasser zu holen, ist dagegen gefährlich, und Tote hat es durch Tauchunfälle schon gegeben. Man braucht dazu auch einen Kompressor und vor allem leidensfähige Fänger, die auch besser bezahlt sein wollen. Außerdem werden ab und zu Trupps aus erfahrenen Leuten in bisher aquaristisch unerschlossene Gebiete geschickt, um dort mal nachzusehen, ob sich der Fluss für weitere Unternehmungen lohnt. Die Verluste sind gar nicht so groß, denn das Geschäft läuft ja nicht erst seit gestern. Man weiß schon genau, wie man die Fische am besten zwischenhältert, wann man das Wasser wechseln muss, wieviele pro Beutel gepackt werden können usw. usf. Größere Desaster gibt es meistens nur, wenn Neulinge am Werk sind, die z. B. zu viele oder zu große Fische in einen Beutel stecken. Aber im allgemeinen läuft das alles eher ordentlich ab. Schöne Grüße Claus :smk: |
Zitat:
die bei uns verkauften Chaetostoma werden in den Tieflandflüssen in Kolumbien und Venezuela gefangen, dort herrschen die gleichen warmen Temperaturen wie sie viele andere Harnischwelse benötigen, also sicher > 25°C. Das mit den "kühleren" Temperaturen ist auch so eine Mär, die immer weiter erzählt wird. (es gibt sehr viele Arten der Gattung Chaetostoma, sie kommen überall vor, sicher auch in Gebirgsflüssen, und von Mittelamerika bis ins südlichere Südamerika. Nur die bei uns verkauften Arten (welche das sind weiß eh keiner genau) kommen garantiert nicht aus den kühleren Biotopen und sind bei für "Südamerika Becken" ganz normalen Wassertemperaturen zwischen 25 und ev. 30°C zu pflegen).[/b][/quote] Also Walter, meine erste Erkundigung spricht zunächst mal gegen deine Ansicht! Ich habe Julian von Planetcatfish gefragt, der ja selber schon oft Chaetostoma vor Ort gefangen hat. Hier seine Antwort im Original: JD> Klaus, JD> I have collected Chaetostoma in the wild. They live in cool piedmont streams that range in all temperatures you mention, but the majority of Chaetostoma that reach the aquarium hobby are kept in 24-26. This is not because of economics, it is simply that cooler, high oxygen water fish do not transport well to shippers. The distance argument is wrong, many fish are collected days of travel away from shipping stations and are kept alive in a various number of ways. JD> Chaetostoma or Bristlenoses are relatively easy to collect - in comparison to a zebra pleco and this is why they are priced as such. JD> Jools Gruß Klaus. P.S. Mit "you mention" meint er meine 20°C - 23°C! Jetzt du wieder. :vsml: |
Hi Klaus,
Ingo Seidel hat letztens in seinem SBBW-Vortrag "Welse die keiner mag - nur ich und Klaus" (oder so ähnlich :hmm: ) auch einen Satz dazu fallen lassen, der aber eher in die Richtung geht, was Walter sagt. Klar, viele Chaetostoma Arten kommen aus den Gebirgsbächen. Aber gerade die Arten, die bei uns regelmässig eingeführt werden, wie z. B. C. thomasi, stammen aus den wärmeren Tieflandflüssen und benötigen eben nicht diese extremeren Bedingungen. Aber diese Aussage bezog sich in erster Linie nur auf den C. thomasi, daher kann ich nicht sagen, wie es bei den anderen Arten aussieht. Gruß, Rolo |
Zitat:
die Antwort von Ingo steht noch aus in meinen Rumfragereien.:) Gruß Klaus |
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