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firewriter46 15.01.2011 20:03

Philips Tropical Aquarium Purifier? - Ein neue Wundertechnik?
 
Ich bin heute auf dieses System von Philips (ich dachte nicht, dass die auch im Aquaristiksegment tätig sind) gestoßen: https://www.petshop.de/shop/Fische/T...einigung/20443

Im Netz konnte ich nicht viel finden. Aber die Erklärung klingt sehr interessant. Hilft das wirklich dabei, dass Aquarium sauber zu halten und Nitrit abzubauen? Da könnte man sich ja so manchen komplizierten und platzraubenden Aufbau zum Nitritabbau sparen...

Hier einige Leistung im Überblick:

# verhindert gegenseitige Ansteckungdurch Viren und Bakterien
# verringert Bewochs von Algensporen
# vermeidet giftige Nitritspitzenwerte und regt den Stickstoffzyklus im Wasser an
# minimiert den Pflegeaufwand und die Wasserwechselhäufigkeit
# Innovation der Ozontechnologie im Kleinformat
# bessere Wasserqualität und kristallklares Wasser
# gesunde Fische
# Umwandlung des Ozons (in geringen Mengen) in Sauerstoff
# Reduzierung von Farbstoffen, Bakterien, Krankheitserregern oder anderen Keimen
# geringer Stromverbrauch
# geringer Pflegeaufwand
# leichte und schnelle Montage (ca. 5 Minuten)

[Quelle: www.petshop.de]

MAC 15.01.2011 23:26

Hallo,
ich habe einen Ozonisator im Süßwasser getestet.... die Dinger werden im großen Stil auch für Koiteiche , im Eiweissabschäumer von Salzwasserbecken oder in Naturteichen die zum Schwimmen da sind eingesetzt nur nie direkt im Teich oder im Becken sondern immer gesondert in einem Extrafilter..... das Ergebniss war .... weder besonders gut noch schlecht in meinem Fall.
den direkten Einsatz im Becken habe ich auch ausprobiert und ich denke das eine solche Technologie weitere Maßnahmen mit sich zieht und eher Sinn macht wenn es um Tausende von Litern Wasser geht, richtige Massen an Nitrit aufkommen und man das ganze unter täglicher Beobachtung von Biologen hat.
In kleinem Sinn einzelner Becken sehe ich da keinen Segen da es doch konventionelle Methoden gibt .... auch so ein Ozonisator schafft es nicht um die normalen Filtermethoden herum zu kommen.
Informier dich mal etwas darüber was Ozon mit organischem Leben / Material macht und überlege aus was deine Freude am Aquarium besteht ..... ein Dauereinsatz ohne Kontrolle und weitere Massnahmen wird den Tot des Beckens bedeuten! Aber du kannst es ja als Aufbereiter nehmen ;)
mfg
Sven

firewriter46 16.01.2011 11:38

Hallo,

Zitat:

Zitat von MAC (Beitrag 197173)
Informier dich mal etwas darüber was Ozon mit organischem Leben / Material macht und überlege aus was deine Freude am Aquarium besteht ..... ein Dauereinsatz ohne Kontrolle und weitere Massnahmen wird den Tot des Beckens bedeuten!

ich weiß natürlich das Ozon ein Gift ist. Aber im Beisein von Wasser wird es ja gebunden und umgewandelt. Eigentlich hatte ich auch angenommen, dass das System auch im Dauereinsatz ohne Kontrolle unbedenklich sein sollte. Ich glaube nicht, dass Philips sich etwas anderes leisten könnte?! Oder? Natürlich verwende ich konventionelle Filter. Ich habe es eher als Zusatz gedacht, um gerade bei mir im Holzfresser-Becken etwas höhere Wasserqualität zu erreichen.

Alenquer 16.01.2011 12:46

Mahlzeit

Ich zitiere mal aus der Beschreibung.

Eine Inspiration durch die Natur im Kleinformat.

In der Natur im Wasser??

Es riecht stechend, ist in hoher Konzentration giftig und zerfällt leicht.

Stimmt.

Es produziert erforderliche geringe Mengen Ozon.

Wieviel ist erforderlich und wofür, reicht es aus oder ist es doch zuviel?
S.o.
Welche Mengen werden produziert und wie kontrolliere ich das?
Es werden verschiedene Volumen angegeben, da steht nichts vom Besatz.
Das Redoxpotential wird nicht gemessen um eine Kontrolle zu haben.

[i]Während es für den Abbau von Ammonium zu Nitrit nur ausreichend Sauerstoff zur Verfügung stellt, kann das Nitrit direkt in harmloses Nitrat oxidieren.[/I]

Ahja, passiert im meinem Becken auch ohne Ozon.

Dadurch werden Farbstoffe, Bakterien, Krankheitserreger oder andere Keime stark reduziert.

Durch die Nitrifikaton passiert das?



Zitat:

Aber im Beisein von Wasser wird es ja gebunden und umgewandelt.
Gebunden, bzw. neutralisiert wird es mit Aktivkohle.

Ozon wird meistens da eingesetzt wenn man ein großes Wasservolumen hat und die Wasserwechsel einen erheblichen Kostenfaktor und Arbeitsfaktor haben.

Für mich ein Ding mehr was der Normalaquarianer nicht braucht.

firewriter46 18.01.2011 20:24

Hallo,

...also hat niemand wirklich Erfahrungen damit gemacht?

Hat eventuell jemand Erfahrungen mit anderen Ozon-Dosiergeräten?

Ich finde die Geräte wirklich sehr interessant und überlege mir für ein Becken zuzulegen. Aber Erfahrungen wären schon interessant.

Alenquer 18.01.2011 20:53

Hallo Enrico

Sander, das sind vernünftige Ozonisatoren.
Redoxmessgerät dabei, Aktivkohlefilter für die Sicherheit.
Ich kenne es nur von der Meeresaquaristik.

firewriter46 19.01.2011 20:14

Hi,

zu Sander habe ich mich auch schon informiert. Die sind allerdings etwas günstiger und geben deutlich größere Mengen an Ozon ab, als das Philips Teil.

Mich wundert es aber schon, dass hier damit keiner damit Erfahrungen hat. Ist das doch eigentlich für Welse sehr gut geeignet, allein schon wegen des Sauerstoffs.

Ich denke ich werde mit demnächst eines davon zulegen und euch mal berichten. Mir geht es auch hauptsächlich darum, den Arbeitsaufwand zu reduzieren. Derzeit ist das Becken leicht überbesetzt und die Holzfresser tuen ihr übrigens, sodass ich jede Woche knapp 100l wechsel. Leider habe ich in Zukunft die Zeit nicht mehr dafür. Daher gebe ich einige Tiere ab. Da ich dann nur noch aller 2 Wochen Zeit da sein kann, suche ich nach einer sicheren Variante, die unbeaufsichtigt stabil läuft und die Intervalle verdoppelt.

Alenquer 19.01.2011 20:38

Hi Enrico

Die Ozonisatoren laufen schon stabil, nur das Wasser nicht so wie man will.
Mal braucht es größere Mengen Ozon, mal weniger.
Andi bekommt es auch hin mit seiner Sammlung an Panqolus und braucht kein Ozon.
Sicher schreddern die Holz, aber das ist eh im Becken, nur eben kleiner.
Von daher sehe ich nicht das die Wasserqualität viel schlechter wird.
Nitrat bildet sich trotzdem.

Wenn du nicht viel Wasser wechseln willst musst du weniger füttern.
Alle 3-4 Tage füttern verlängern die Intervalle auch.

MAC 19.01.2011 23:06

Hallo,
naja die viel größere Oberfläche vieler kleiner Holzschnipsel wirkt sich schon anders auf die Zerfallprozesse aus als die im Verhälltniss sehr kleine Oberfläche einer Riesenwurzel ..... also es gibt Leute die Ozon im Süßwasser schon vor Jahrzehnten verwendet haben. Soweit ich mich erinnere waren das Zuchtbecken mit einer enormen Masse an Jungfischen. Der Betreiber hatte gute Erfolge nachweisen können. Alles in allem ging ihm aber nur darum sehr viele Jungfische mit sehr viel Futter in zu kleinen Becken zu halten.
Versuch es doch einfach aus.... die Dinger kann man auch selber bauen und das Wasser was wieder ins Becken kommt mit Aktivkohle filtern. Ich dachte so wie du an ein Wunder ..... aber das Wunder was du eigentlich haben willst ... gesunde Fische die sich evtl. noch vermehren das gibt es auch ohne Ozon.
Ganz daneben liegen die Dinger natürlich nicht ... probier es aus und berichte :)
mfg
Sven

firewriter46 13.02.2011 18:47

Hi,

kleines Update: Heute habe ich das Teil installiert. Ich war ehrlich gesagt für das Geld etwas entäuscht. Es sind 2 Teile: Eine Impellerpumpe und der Ozongenerator. Der ist einfach nur eine Entlade-Corona, die jede Sekunde aktiviert wird und dadurch das Ozon bildet. Dieses wird dann über einen ozonfesten Schlauch durch die Impellerpumpe angesaugt und in das Becken abgegeben. Dazu muss die Impellerpumpe natürlich im Becken eingesetzt werden. Gedacht ist eine Montage auf der Bodenplatte des Beckens. Dazu gibt es eine Halterplatte mit Saugfüßen, die allerdings viel zu groß dimensioniert ist.

Das Dumme nur: Der Impeller ist nicht vollständig geschützt, sodass Garnelen und junge Fische dort reingezogen werden können. Auch ist der Aufbau recht groß sodass ich das Teil bei mit in meinen Kammerfilter mit eingebaut habe.

Auch die Lautstärke ist nicht zu unterstützen. Die Coronaentladung macht ein klackendes Geräusch, das nervt schon wenn man es in der Wohnung hat, auch wenn es sehr leise ist. Schlimmer ist die Impellerpumpe. Die hatte 9W!!! Ich frage mich, wozu soviel W notwendig sind? Wenn die loslegt, wird es ganz schön laut.

Ausgelegt ist der Ozongenerator für Dauerbetrieb. Er setzt nur 0,5g/h Ozon frei. Extrem gering also. Daher ist das System auch vollkommen ungefährlich. Nur in sehr sehr kleinen Becken kann es passieren, dass man zuviel Ozon einspeist. Ansonsten ist das Gerät recht primitiv aufgebaut. Ich weiß nicht, wieso das 159€ kostet.

Habe es heute gleich montiert und per Zeitschaltuhr geschaltet, sodass es 12h täglich läuft. Mal sehen ob ich eine Änderung bemerke. Ich halte euch auf dem Laufenden und mache nochmal ein paar Bilder davon.

knut2006 17.02.2011 19:50

Hallo Enrico,

ich finde, dass das Teil etwas teuer ist. Für das Geld bekommt man auch einen richtigen Ozonisator.
Ich setze seit Jahren einen Ozonisator ein. Aufgrund der verbesserten Wasserqualität und der geringeren Keimzahl haben sich, mit Einsatz des Ozonisators, die Schlupfraten erhöht.
Über das Redoxpotential kann der Ozonisator geregelt werden, ist aber nicht zwingend notwendig.
Eine Überdosierung riecht man sehr schnell an einem stechendem Geruch.
Ich habe es aber noch nie geschafft, dass einer meiner Welse Schaden genommen hat.

Schöne Grüße
Kurt

firewriter46 18.04.2011 19:43

Hi,

nach 2 Monaten ein kleiner Zwischenbericht. Das Teil läuft natürlich sehr wartungsarm. Und ich denke es wird auch so weiter gehen.

Ich weiß nicht, ob ich mir es einbilde. Aber ich denke schon, dass das Wasser etwas klarer geworden ist und auch die Reinigungsintervalle länger sind. Aber das ist wirklich nur ein Eindruck. Ich weiß nicht, woran man das objektiv festmachen könnte. Das es wirkt, steht aber für mich außer Frage. Denn langsam löst sich die Farbe der Saugnöpfe ab, die über dem Auslass montiert sind.

Bippo 19.04.2011 13:29

hallo kurt,
kannst du uns bitte noch kurz bekannt geben was für einen ozonisator du verwendest? würde mich interessieren da ich mir evt. auch einen anschaffen will und du ja mit deinem offensichtlich sehr zu frieden bist?!

besten dank
gruß
philipp

Alenquer 19.04.2011 14:16

Mahlzeit

Zitat:

Zitat von firewriter46 (Beitrag 201088)
Ich weiß nicht, ob ich mir es einbilde. Aber ich denke schon, dass das Wasser etwas klarer geworden ist und auch die Reinigungsintervalle länger sind. Ich weiß nicht, woran man das objektiv festmachen könnte.

Zitat:

Zitat von firewriter46 (Beitrag 201088)
Aber das ist wirklich nur ein Eindruck.

Zitat:

Zitat von firewriter46 (Beitrag 201088)
Das es wirkt, steht aber für mich außer Frage. Denn langsam löst sich die Farbe der Saugnöpfe ab, die über dem Auslass montiert sind.

Zitat:

du ja mit deinem offensichtlich sehr zu frieden bist?!
Hmm, er hat den Eindruck und weiß nicht ober sich es einbildet.
Zufrieden ist er nur mit der sich ablösenden Farbe direkt über dem Auslass wo in erster Linie die Konzentration sehr hoch ist.

In Post 10 war er auf jeden Fall nicht zufrieden.

Bippo 19.04.2011 14:34

Genau lesen!
 
Zitat:

Zitat von Alenquer (Beitrag 201104)
Mahlzeit

Hmm, er hat den Eindruck und weiß nicht ober sich es einbildet.
Zufrieden ist er nur mit der sich ablösenden Farbe direkt über dem Auslass wo in erster Linie die Konzentration sehr hoch ist.

In Post 10 war er auf jeden Fall nicht zufrieden.


Bitte zuerst genau lesen und dann schreiben! Ich habe mit dem sehr zufrieden den Kurt mit seinem ozonisator angesprochen und sonst nichts! Außderdem verstehe ich nicht warum du enrico hier für seine aussagen kritisierst! seit doch froh, wenn leute ihre eindrücke preis geben!

gruß
bippo

Alenquer 19.04.2011 16:39

Hallo Bippo

sry, den Kurt hab ich wirklich überlesen..

Kritik an den Aussagen habe ich nicht gemacht, ich habe schon viel vorher davon abgeraten.
Es zeigt sich wohl, das er mehr erwartet hatte.

firewriter46 19.04.2011 20:45

Hallo,

Zitat:

Zitat von Alenquer (Beitrag 201107)

Kritik an den Aussagen habe ich nicht gemacht, ich habe schon viel vorher davon abgeraten.
Es zeigt sich wohl, das er mehr erwartet hatte.

in Post 10 habe ich meine ersten Erfahrungen zum System geäußert. Bisher hatte es ja hier noch niemand und einen Aufbau etc. konnte ich nirgends finden. Darüber war ich dann wirklich enttäucht, weil nirgend steht dass man eine Impellerpumpe erwirbt. Auch die anderen Dinge - alles habe ich in Post 10 beschrieben. Wenn man sich aber hilft und das System gescheit positioniert und das Aquarium nicht im Wohnzimmer stehen hat, ist alles ok.

Meine letzten Aussagen bezogen sich auf die Leistungsfähigkeit des Systems. Und da definitive und vorallem objektive Aussagen zu treffen ist schwierig. Ich glaube das versteht man. Wenn sich etwas schleichend ändert, ist ein Unterschied schwierig. Fakt ist eins: Das Wasser erscheint mir klarer. Die sonst typische Bernsteinfärbung des Wassers ist verschwunden. Auch wenn ich neue Wurzeln einbringen, tritt sie nicht mehr auf.

Dass es sich hierbei nicht um eine neue Wundertechnik, wie der Titel sagt, hält, ist wohl jeden klar. Dennoch hat man eine bestimmte Erwartung und ich glaube auch nicht, dass ein Hersteller wie Philips einen Artikel für das Geld verkauft, der dann nur als Scherz zu verbuchen ist. Eine Wirkung hat der schon. Und ich versuche hier einfach mittzuteilen, wie ich die Wirkung derzeit empfinde, weil ich sie nicht wirklich festmachen kann. Man bräuchte Parameter, nur welche?

Alenquer 19.04.2011 21:04

Nahmd

Zitat:

Man bräuchte Parameter, nur welche?
Wieviel Ozon geht rein, Redoxpotential, Nitrat(ohne und mit Ozon), Leitfähigkeit.

Walla 20.04.2011 07:06

Hallöchen Enrico,

um über den Sinn oder Unsinn des Systems urteilen zu können, bräuchte man mindestens 2 Aquarien, in denen die gleichen Bedingungen vorliegen, halt eines mit Ozon das Andere ohne. Also exakt das Gleiche, dann kann man die Unterschiede messen, auch müsste genau die gleiche Menge an Futter gegeben werden. Sicherlich wäre es noch genauer, wenn man dann nochmal beide Systeme zum Vergleich hätte.

Finde es trotzdem gut, dass Du Dir da Überlegungen machst und die Ergebnisse uns mitteilst.

Liebe Grüße
Wulf

firewriter46 20.04.2011 08:12

Hi,

Zitat:

Zitat von Alenquer (Beitrag 201110)

Wieviel Ozon geht rein, Redoxpotential, Nitrat(ohne und mit Ozon), Leitfähigkeit.

Menge an Ozon ist angegeben weiter vorn in Post 10. Redoxpotential und Leitfähigkeit habe ich noch nie gemessen. Vielleicht kann ich mir mal ein Messgerät ausleihen. Nitrat sollte auch bei Ozon da sein. Es verbleibt ja im Becken. Nitrit ist nicht messbar. War es aber auch vorher nicht. In keines meiner Becken.

Zitat:

Zitat von Walla (Beitrag 201115)

um über den Sinn oder Unsinn des Systems urteilen zu können, bräuchte man mindestens 2 Aquarien, in denen die gleichen Bedingungen vorliegen, halt eines mit Ozon das Andere ohne. Also exakt das Gleiche, dann kann man die Unterschiede messen, auch müsste genau die gleiche Menge an Futter gegeben werden. Sicherlich wäre es noch genauer, wenn man dann nochmal beide Systeme zum Vergleich hätte.

...da hast du vermutlich recht. Leider kann ich damit nicht aufwarten. Da müsste ja auch der Besatz und die Einrichtung gleich sein. Soetwas habe ich nicht vorrätig ;-)

Bierteufel 20.04.2011 11:58

Hi

Entschuldigung wenn ich hier dazwischenfunke, aber da möchte ich mal nachhaken:

Zitat:

Zitat von Alenquer (Beitrag 197335)
Hi Enrico

Die Ozonisatoren laufen schon stabil, nur das Wasser nicht so wie man will.
Mal braucht es größere Mengen Ozon, mal weniger.
Andi bekommt es auch hin mit seiner Sammlung an Panqolus und braucht kein Ozon.
Sicher schreddern die Holz, aber das ist eh im Becken, nur eben kleiner.
Von daher sehe ich nicht das die Wasserqualität viel schlechter wird.
Nitrat bildet sich trotzdem.

Wenn du nicht viel Wasser wechseln willst musst du weniger füttern.
Alle 3-4 Tage füttern verlängern die Intervalle auch.

Warum soll Holz für Nitrat sorgen, egal ob am Stück oder kleingeraspelt.
Nachdem ich mich das erst im Stillen fragte, hab ich Wiki beüht.
Holz besteht in der Regel aus:
Zitat:

Die verholzte Zellwand der Laub- und Nadelhölzer enthält die Gerüstsubstanzen Zellulose, Hemicellulosen und Lignin, sowie in geringem Umfang sogenannte Extraktstoffe und Mineralien (Aschegehalt). Zellulose und Hemicellulose werden oft unter dem Begriff Holozellulose zusammengefasst. Die Anteile des Lignins und der Hemicellulose sind bei Laub- und Nadelhölzern unterschiedlich:
Keines der drei Hauptbestandteile enthält im Monomer Stickstoffatome. Man trägt demnach durch Holz nur unwesentlich Stickstoff ins Becken, demnach ist mir die Logik, daß Holzraspler, wegen der massiven Vergrößerung der Holzoberfläche, für Nitratanstiege sorgen irgendwie nicht nachvollziehbar.

Durch Holz gibt es keinen wesentlichen Sticksoffeintrag. Wo soll das also herkommen?

Gruß Arne

Borbi 20.04.2011 12:42

Tag,

Zitat:

Durch Holz gibt es keinen wesentlichen Sticksoffeintrag. Wo soll das also herkommen?
für "Frischholz" mag das zutreffen.
Die von uns verwendeten, teilhumifizierten Hölzer enthalten dagegen Huminsäuren und weitere Abbauprodukte, an die häufig Proteinreste zumindest angelagert sind (die Originalquelle der Proteine spielt dabei keine Rolle). Proteinabbauprodukte sind dabei mit die "haltbarsten" Bestandteile im Zuge der Humifizierung.
Da Proteine aus Aminosäuren aufgebaut sind, folgt, dass teilhumifizierte Holzbestandteile deutlich mehr stickstoffhaltige Substanzen/kg beinhalten als das entsprechende Frischholz.

Über den Grad des Eintrags in Aquarienwasser ist damit natürlich nichts gesagt.

Grüße, Sandor

Alenquer 20.04.2011 12:57

Hi Arne

Zitat:

Warum soll Holz für Nitrat sorgen, egal ob am Stück oder kleingeraspelt.
Ich hab nirgendwo gesagt das sich durch Holz Nitrat bildet.

Vielleicht fehlt da ein Absatz das man zu dem Schluss kommen könnte das ich das gemeint hätte.


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