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welsfreund22 11.12.2012 20:35

Für L-134 geeignet?
 
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Hallo,
da ich mir die Idee von einer kleinen Gruppe L-134 in den Kopf gesetzt habe
(3-5 Tiere), wollte ich mal fragen ob mein 54l Becken soweit geeignet wäre.
Später könnte der Trupp in mein 200l Becken umziehen.

Zuerst einmal die Wasserwerte, ich konnte sie nicht genau messen, da ich nur Teststreifen habe. Also sind es nur ungefähre Angaben:
PH: 7,5
GH: 15
KH: 15-20
Meint ihr L-134 lassen sich bei diesen Werten halten und vielleicht sogar auch vermehren?

Nun zur Einrichtung.
Ich habe eine Bodenschicht aus ca. 2cm Sand eingebracht und sie ordentlich mit Eichenlaub (kann ich das im Becken lassen?) bedeckt, die Wurzeln so angeordnet, dass sie viele Versteckmöglichkeiten bilden.
Zudem sind noch drei Röhren aus Ton und eine halbe Kokosnussschale zum Verstecken im Becken.
Die Oberfläche ist mit einigen Schwimmpflanzen bedeckt und ich werde sie wohl auch komplett zuwachsen lassen.

Das Foto ist in einer wirklich sehr schlechten Qualität, werde morgen noch ein Neues reinstellen.
Auch sieht das Becken auf dem Foto im mittleren Bereich sehr hell aus, in Wirklichkeit ist es nicht so.

Ich bitte Euch um eure Meinung.
MFG Tristan

Heckti 11.12.2012 21:01

Hallo Tristan,

Ich denke das Becken könnte grösser sein. Für Jungtiere mag es noch in Ordnung sein, aber für 5 adulte Tiere ist es eindeutig zu klein.
Auch die Wasserwerte sind selbst für die Haltung grenzwertig. An Vermehrung brauchst du da garnicht denken. Es sollte deutlich weicher sein und bei Zuchtabsicht auch leicht sauer.

AsterixX 11.12.2012 21:13

Hi Torsten,

warum?
Mein Record liegt bei ca. 16-20GH (nicht gemessen) und >1000 μS/cm.

LG Frank

Lachsfilet 12.12.2012 05:49

moin

3 Tiere sind das höchste was da geht.
Und es müssen erheblich mehr Höhlen rein.
2 pro Tier ist Minimum.

Heckti 12.12.2012 08:53

Hi Frank,

Meinst du Haltung oder Zucht? Wie ich bereits schrieb sind die Werte für Haltung grenzwertig und nicht völlig zu hoch, was ich aber ausschliesse ist, dass man bei den Werten Nachwuchs erwarten sollte. Das gelingt in der Regel nur mit sehr weichem Wasser und leicht sauer. Was nicht heißen soll das es keine Ausnahmen gibt.

Alenquer 12.12.2012 13:08

Mahlzeit

Wenn man bedenkt das noch nie Peckoltia compta gezüchtet worden sind, sondern sich nur zufällig vermehren und das man 30cm L 25 in einem 54l Becken erfoglreich vermehrt worden sind, finde ich weder Wasserwerte relavant( wie Frank schon erwähnte), noch halte die Größe des Beckens für 5 Tiere für zu klein.
Wer die Regel mit der Anzahl der Höhlen pro Wels erfunden hat würde ich auch gerne mal wissen.

Höhlen braucht man nur für die Vermehrung, wenn diese angestrebt wird. Ansonsten reichen auch natürliche Verstecke wie Steinaufbauten oder Wurzeln.

welsfreund22 12.12.2012 15:15

Hallo,
danke für die vielen Antworten.
Wie bereits geschrieben können die L-134 dann auch später in mein 200l Becken umziehen, würde sie bloß im 54er halten, da ich mein 200er demnächst neu einrichten möchte.
Höhlen werde ich mir dann wohl auch noch bestellen müssen.
Hat jemand von euch gute Erfahrungen mit dem Abhärten bzw. Ansauern mit Erlenzapfen oder Torffilterung gemacht?(Für eine Osmoseanlage fehlt mir leider zurzeit das Geld, da ich noch Schüler bin.)

Mfg Tristan

Lachsfilet 12.12.2012 16:32

benutze schon seit Jahren Ionentauscherharz zum Enthärten des Wassers und meine L46 vermehren sich, genauso wie sich vorher auch meine L134 vermehrt hatten.
Mir produziert eine Osmoseanlage einfach zu viel Abwasser.
Ich kaufe das Harz in 25 Liter Säcken die ewig lange halten,....kommt halt auf die Härte des Wasers an.

Lachsfilet 12.12.2012 16:33

Natürlich wollte ich schreiben: "Ich benutze......"

welsfreund22 12.12.2012 16:39

Hallo,
wie genau verwendest du denn das Ionentauscherharz ?

Mfg Tristan

AsterixX 12.12.2012 18:26

Hi Torsten,

in deinen Augen ungeeignetem Wasser haben sie sich bereitwillig vermehrt.
Ich dachte das wäre klar, weil es hier um Vermehrung geht!

Ein anderes Beispiel, bei mir haben ausgesprochene Weichwasserwelse bei ähnlichen Werten gelaicht.

LG Frank

Heckti 12.12.2012 19:36

Hallo Frank,

ich habe in erster Linie meine Erfahrungen weitergegeben. Davon abgesehen wenn du andere hast die besagen das es auch in deutlich härteren Wasser geht, dann ist es doch für Tristan umso besser. Ich hatte das Glück nicht, meine reagierten erst mit laichen als ich die Wasserwerte bzgl. Härte nach unten gedreht habe.

Man lernt halt nie aus! :abt:

welsfreund22 12.12.2012 19:44

Hallo,
ich denke ich würde die L-134 dann vorerst bei meinen Wasserwerten halten und mir dann ggf. doch eine Osmoseanlage/Ionentauscher zulegen.
Danke für eure Hilfe!

Mfg Tristan

nelix89 12.12.2012 19:58

Hi Tristan,

wenn du nicht in der Stadt sondern aufm Land wohnst kannst du auch mit Regenwasser arbeiten, machen neben mir noch ein paar andre Leute, klappt gut. Muss halt nur genug regnen, und man darf nicht gleich das Wasser der ersten fünf Minuten Regen nehmen.

Gruß
Felix

Lachsfilet 13.12.2012 05:47

Zitat:

Zitat von welsfreund22 (Beitrag 221733)
Hallo,
wie genau verwendest du denn das Ionentauscherharz ?

Mfg Tristan

Ich habe von dem Harz in einer 5 Liter Flasche bei der der Boden abgeschnitten ist, stelle die Kopfüber in ein 100 Liter Fass und lasse Wasser durchlaufen bis das Fass voll ist.
Das Wasser wird belüftet und vorgeheizt, dann mache ich meine Wasserwechsel damit.

welsfreund22 13.12.2012 19:17

Hallo Lachsfilet,
das hört sich für mich nach einer sehr einfachen und günstigen Methode an!
Ich denke ich werde es dann wohl in nächster zeit versuchen.

Mfg Tristan

mileymassive 18.12.2012 08:44

Guten Morgen, die Variante "Regenwasser" funktioniert recht gut. Ich benutze schon seit Jahren reines Regenwasser für meine L134, die sich auch regelmäßig vermehren.
Schöne Grüße,
Miley

welsfreund22 18.12.2012 19:43

Hallo,
da ich ja leider wie gesagt in der Stadt wohne fällt die Variante "Regenwasser" leider für mich weg.
Ich wollte aber nochmal fragen, ob ich da noch was mit Torf und/oder Erlenzapfen machen kann.
Freue mich über jede Antwort!
Grüße
Tristan

Bener 18.12.2012 19:51

Hallo Tristan,

Torf kann helfen, der hat begrenzte Ionenaustauschereigenschaften, verbraucht aber wesentlich schneller. Außerdem wirst Du mit einer Färbung des Wassers leben müssen/dürfen.

Erlenzäpfchen haben eher medizinischen und optischen nutzen. Eine pH-Änderung wirst Du erst erreichen, wenn Durch andere maßnahmen die Pufferkapazität des Wassers herabgesetzt wurde. Dennoch: Hab bislang noch nie davon gehört, daß die schaden würden, also nur rein damit!

Grüße,

Daniel

welsfreund22 18.12.2012 20:00

Hallo Daniel,
danke für deine Antwort. Hast du Erfahrungen mit Torf in einem 54l Becken? Menge? Erneuerung?
Ich bin am überlegen ob ich mir einen HMF zulegen soll, da wäre ja alles schön unterzubringen.
Mit der Färbung lebe ich sehr gerne, ich finde viele Fische sehen im Schwarzwasser wesentlich besser aus.
Grüße,
Tristan

Bener 18.12.2012 20:18

Hallo Tristan,
Leider hab ich keine Erfahrung.. Bislang ist alles angelesenes Wissen, daß ich aber in Zukunft mal nutzen möchte.. Wobei bei mir vermutleich ein Ionentauscher (Evtl auch nur stark saurer Kati) das Mittel der Wahl sein wird.

Erlenzäpfchen nutz ich aber schon lange, allerdings ohne auf den pH zu schaun (in Ermangelung eines pH-Meters)

Grüße,

Daniel


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