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Wurmlinien Hypancistrus
Guten Morgen liebe Forumgemeinde,
Ich habe hier im Forum schon häufig über die Verwirrung von Wurmlinien Hypancistrus gelesen und habe mich gefragt, ob es möglich ist, dass die Experten von euch einen Thread mit Bildern und Erkennungsmerkmalen der Arten untereinander schalten können. |
Guten Morgen,
bin jetzt nicht der große Hypancistrus Experte. Aber deine Frage beantwortet sich eigentlich von selbst. Wie du schreibst kann es einen verwirren, will man einige dieser Arten auseinanderhalten. Das geht auch den Experten nicht anders. Natürlich gibt es einige Merkmale, aber die sind doch auch schon in den verschiedenen Artbeschreibungen aufgeführt!? Gruß Jan |
Hallo Jan,
du hast recht. Die Unterschiede sind in der Datenbank hinterlegt. Es wäre nur schön wenn man einen Direktvergleich mit Alleinstellungsmerkmalen erbringen könnte. (So gut es geht z.B. Unterschiede L 345 zu L 400) |
Hallöchen Jonas,
es geht halt nicht. Vom Aussehen sind halt viele gleich, nur die ursprüngliche Herkunft ist unterschiedlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es Leute gibt, die einfach Welse zusammen schmeißen ohne Hintergrundwissen, die haben dann Nachwuchs und kein Mensch kann dann mehr sagen, was es ist. Liebe Grüße Wulf |
Hallo Wulf,
das ist genau das was ich damit erreichen wollte. Das durch klare Unterscheidung keine Hybridisierung mehr stattfindet. Ich habe habe bei einigen L Nummern Probleme diese zu unterscheiden. Aber in gewisser Weise muss es ja möglich sein, da sehr ähnlich Exemplare unter neueren L-Nummern vorgestellt werden. |
Hallöchen Jonas,
wenn neue Welse vorgestellt werden, dann hängt es vom Fanggebiet ab. Betrachten wir es mal so, die würden in Deutschland gefangen werden. Wels A in der Elbe und Wels B in der Donau. Hier würden die Welse trotz gleichen Aussehens eine eigene Nr. bekommen, da keine Verbindung der Flüsse besteht. (Stimmt zwar nicht, es gibt hier in Deutschland ja Verbindungen durch Kanäle, dieses muss man aber mal weglassen). Was ich damit sagen will ist, wenn Welse in einem bestimmten Habitat vorkommen und keine Möglichkeit haben ein anderes aufzusuchen, dann geht man davon aus, dass es unterschiedliche Tiere im anderen Habitat sind, trotz gleichen Aussehens. Daher ist es wichtig, zu wissen, wo die Tiere gefangen wurden. Selbst denke ich, dass da auch einiges falsch gelaufen ist und so mancher Fänger nicht den Richtigen Fangort angegeben hat. Auch kann ich mir vorstellen, dass es in der Natur auch schon zu Hybriden gekommen ist, einfach weil ein Fänger Tiere, welche nicht mehr so gut aussahen einfach ins Gewässer irgendwo entlassen hat. In wie weit es Parallelentwicklungen sind, muss noch die Wissenschft klären. Liebe Grüße Wulf |
Hi Namenloser,
also... Zitat:
Zitat:
Gerade bei NZ ist es meist ein Vertrauen auf die Angabe des "Züchters". Zitat:
... UPS: War Wulf wohl schneller. Grüße, der brauni |
Hallo Wulf,
Stimmt was du sagst. Ich hätte das ganze etwas genauer beschreiben sollen. Ich meine die hauptsächlich die Arten, welche aus dem selben Fanggebiet stammen wie z.B.: L 333, L 399 und L 400. Die zweite Geschichte ist, wie du schon sagtest, ist ob der Fänger das Fanggebiet richtig deklariert hat oder wieder Welse anderswo wieder aussetzt ... |
....soweit ich weiß ist man da am arbeiten. Weiß aber nicht ob es da dieses Jahr noch ne Veröffentlichung gibt. Da kann vielleicht jemand anderes was zu sagen! ;)
Gruß Matze |
Hi,
Zitat:
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lg Daniel |
Hallo Daniel,
vielen Dank für deine Erklärung. Weiß den jemand in welchem Fachmagazin bzw. wo das Thema veröffentlicht wird? |
Hi Jonas,
wie gesagt, es wird in der nächsten Ausgabe der Amazonas sein. Die andere, angedeutete Arbeit wird noch etwas dauern und ich werde da nichts vorweg nehmen. lg Daniel |
Abend Daniel,
vielen dank für die Info und danke an alle für eure Antworten. |
Zitat:
Hallo zusammen, In der Natur werden aber glücklicherweise einige Ideen wieder verworfen. Andere Ideen welche der Mensch hatte, zb das Einbringen fremder Arten in fremde Lebensräume wurden toleriert und gehören tatsächlich zur Evolution. Dass dies in den meisten Fällen Katastrophen verursacht, das ist auch Evolution. Ob dies aber wirklich gut ist das sollte jeder für sich selber beantworten. Meine persöndliche Antwort ist Nein. Ob man dann im Aquarium noch weiter Hybriden produzieren muss, wo man ja das "Sagen" hat was sich kreuzt und was nicht ( Ausnahmen ausgeschlossen), wo die Natur keinen Einfluss mehr hat (weder durch die Überschwemmung mehrerer Gewässergebiete, noch durch unbeabsichtigte Einschleppung dritterseit, es fahren ja auch keine Schiffe in unsere Becken und bringen Fische mit welche sich am Boot festgesaugt haben, auch landet kein Flugzeug im Becken...) muss auch jeder Einzelne für sich beantworten. Jedenfalls ist Evolution nicht gleich Evolution, welche auch nicht gleich als Evolution angesehen werden darf... Was wir in unseren Becken zu züchten versuchen sollte meiner Meinung nach auch ein kleines Bisschen dem Arterhalt dienen, Evolution ist nur was in der Natur passiert. Wenn in unseren Becken Hybriden entstehen, wiso auch immer, anerkenne ich dies eventuel auch als Evolution, aber ob dies dem Arterhalt zuträglich ist? Schlussendlich stimme ich mit Dir überein dass es Evoltion ist, jedoch eine erzwungene, meist nicht eine gute Sache. Man sollte der Natur freien Lauf lassen, aber Hybidisierung generell als Evolution sehen, ab dem Punkt wird es schwierig sobald man Becken zu Hause hat. Denn dann hybidisiert der Tierhalter, nicht die Natur, auch wenn die Natur die Jungtiere hervorbringt. Ich glaub jeder weiss was ich damit meine... No Hybrid ist das Ziel. Evolution hin oder her, die geschieht, aber bitte nicht in unseren Becken! lg Dominic |
Hi Dominic,
Zitat:
lg Daniel |
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