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Hallo
ich stelle solangsam fest das ich Professinelle Messtechnik benötige und wollte hier mal fragen ob ihr mir bestimmte PH und Leitwertmessgeräte empfelen könnt oder von bstimmten abraten Gruß Gerrit |
Hallo,
professionelle Meßtechnik kannst und willst Du Dir wahrscheinlich für das Aquarium nicht leisten, das geht auch bei einem Leitfähigkeitstester dann bald Richtung 1.000 €. Alles andere sind "Schätzeisen", die es aber für unsere Belange bei weitem tun. Ich hab das "Leitfähigkeitsschätzeisen" von Dennerle (Profitester µS) und bin damit eigentlich sehr zufrieden, bis auf den Umstand, dass eine "Hold" Funktion beim Leitfähigkeitsschätzeisen (im Gegensatz zum pH Schätzeisen) fehlt und man den Wert nur ablesen kann, wenn das Gerät ins Wasser getaucht ist - bei den neueren Geräten von Dennerle (seit einem Jahr in etwa) ist aber diese Hold Funktion enthalten. Andererseits sind die Dennerle Geräte ziemlich teuer, ich glaube aber kaum, dass sie deshalb auch wirklich "besser" sind als Billiggeräte von Hanna oder Milwaukee. Nur das Service von Dennerle ist unglaublich, das hat sich bei mir beim pH Tester schon mehr als ausgezahlt - Kulanz ist für die kein Fremdwort und sogar Gerätetausch inclusive Elektrode und neuem Zubehör bei über einem Jahr alten Geräten _ohne Vorlegen einer Rechnung_! Ich bin diesbezüglich von Dennerle extrem begeistert. |
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Nix Dennerle! :vsml: |
Ja,
ist ja erwiesen, billige Geräte halten im Schnitt länger als hochpreisigere. Hoffentlich lernst Du das auch Deinen Schülern für´s Leben... :hmm: |
Dann stürmen demnächst 20-30 Schüler in den ALDI :vsml:
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"Besseres Deutsch als Du"... :hmm:
Jaja... Ich bin Ösi. |
gibt es sonst noch meinungen?
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Hi...wasweißich,
und wähhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!! Muss als Mutter hier mal einschreiten. Was soll denn das wieder werden? Ein Lehrer der in seiner Freizeit die ungehobelten Aktivitäten seiner pubertären Schüler einnimmt? Wenn Du Deinen Schülern Aufmüpfigkeit um jeden Preis lehrst, dann gute Nacht! Wer hat denn hier geschrieben, dass Deine oder andere günstigen Messgeräter nichts taugen? Also, reisse nichts aus dem Zusammenhang. Sonst Thema verfehlt! Gruß, Corina |
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für den Aquarieneinsatz braucht man so viel sicherlich nicjt ausgeben. Dafür kriegt man selbst bei der Firma WTW 2 1/1 Stück.... Das Hanna-Programm sollte da ausreichen (bzw. die entsprechenden Instrumente der Mitbewerber). Sooo viel Unterschied ist dann zwsichen einen "ordentlichen" HANNA und einem WTW auch nicht...(10-15%). Auf die schnelle fällt mit für Hanna nur [url=www.eurotronik.de[/URL] ein, sind aber auch über andere Wege zu bekommen. |
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ich hab meinen mit einem WTW Gerät verglichen, das um die 700 € kostet (? - ohne Steuern auch noch) - interessanterweise stimmen die angezeigten Werte bei geringen Leitfähigkeiten (im zweistelligen Bereich) gut überein, während sich bei höheren Leitfähigkeiten (> 200 µS/cm) dann doch Abweichungen von etwa 10 % ergeben. Mit ein Grund, warum ich über Leute, die ihre LF auf eine Stelle genau angeben, lächle, wenn sie dann darauf beharren, gleiches bei der pH Messung (da auf 1/10. oder gar 1/100.). BTW: WTW ist in Österreich jetzt sowieso weg vom Fenster, da sie ihren Stützpunkt aufgelassen haben und das Service nicht mehr gegeben ist. Ein einziger Vertreter in St. Pölten für Ostösterreich ist einfach nicht dazu in der Lage, die vielen laufenden Geräte zu "serviceionieren", zumindest nicht schnell genug. |
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ein LF- Gerät ??? Bist Du sicher ? Zugegebenermassen besitz ich meine schon länger...aber laufen die Preise so auseinander (WTW nach oben und Hanna nach unten) ? Benutze ein HI 9093..hat aber keine Hold-funktion (ist dass ein muss für einen Aquarianer ?) und habs 96/97 gekauft. Hatte da so die Hälfte an Preis im Kopf....(ohne "Schnick-schnack"). |
Hi,
sicher bin ich natürlich nicht (ganz) ;) Hab mir aber mal die Preisliste (ohne Steuern) durchgelesen, und soweit ich es im Kopf habe, war da kaum was unter 600 € (ohne Steuern) bezüglich LF und pH Messung dabei... Werde es nochmal verifizieren (aber nicht heute). Kann natürlich gut möglich sein, dass das wieder die ganzen Sets (mit Outdoorkoffer und papipapo) waren und die Geräte alleine günstiger sind, natürlich Frage ob mit oder ohne Elektrode, ... Ich werd morgen eventuell nochmal nachschauen. |
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das wird's wohl sein, die Koffer, denk ich. Fürs letzte WTW 330 (pH) hab ich irgendwas um 350,-€ netto bezahlt....müßte dazu aber auch erst mal die Buchhaltung befragen...und das ist auch sicherlich kein Standard-Listenpreis (sonst bräuchte man ja keine Angebote einzuholen... :vsml: ) |
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kommt drauf an. Wenn die Elektrode extra an einem Kabel hängt, ist die Hold Funktion natürlich nicht so notwendig, wenn Du nur so ein kleines Handmessgerät hast, ist es manchmal schon lästig bei einigen Becken oder in einem halbvollen Wasserfass... ;) |
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da hast Du Recht...bin halt ein verwöhnter "Schnur-ling".. :vsml: |
Ups...!
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Mahlzeit!
Entschuldigt bitte meine Einmischung, aber eure Erlaubnis vorausgesetzt möchte ich mal folgende, leicht provokante Frage zur Diskussion stellen: Wozu braucht der (Normalo-)Aquarianer (unbedingt) einen Leitfähigkeitsmesser? Wenn er schlau ist, misst er die Wasserhärte, und über die Standardionenkombination kann er dann ganz quik die Leitfähigkeit ausrechnen. Ja, da gibt's sicherlich Ungenauigkeiten, aber die gibt's, wie schon angesprochen, mit den "Leitfähigkeitsschätzeisen" auch. Und wenn jemand Wasser hat, dessen Zusammensetzung erheblich von der Standardionenkombination abweicht, dann hat er sowieso kein natürliches Wasser, und sollte sich lieber mal darüber Gedanken machen als über µS/cm. --Michael |
Zitat:
Hi Michael, was bitte ist das...die Standardionenkombination und wo ist die definiert ? <!--QuoteBegin-Baron Ätzmolch@24th January 2005 - 17:11 dann hat er sowieso kein natürliches Wasser [/quote] Wieso nicht ? |
Hi,
erstens hat das Standardionenverhältnis nun gar nix mit der Leitfähigkeit zu tun (sondern maximal die GH x ~33) und zweitens meß ich mit der Härte diverse Salze wie Nitrat nicht mit und drittens ist das "Reinhalten" eines LF-Schätzeisens nun mal viel einfacher als jedesmal da rumzutropfen... |
Hallo
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Gruß Gerrit |
Zitat:
Du bist ja lustig! Genau das hab' ich doch geschrieben. Härte messen und daraus über die Standardionenkombination die Leitfähigkeit berechnen. Wo kommt denn, glaubst du, dein Faktor 33 her, mit dem du die GH multiplizierst? Der Faktor repräsentiert das Verhältnis von GH zu Leitfähigkeit, und zwar nur unter der Voraussetzung, dass eben das Standardionenverhältnis im Wasser vorliegt; will sagen: In den Faktor ist das Ionenverhältnis (nämlich dass der Härtebildner zu den übrigen Ionen) bereits eingeflossen. Zitat:
Salze bestehen nicht nur aus Anionen bzw. Säureresten wie z.B. Nitrat, sondern auch aus den dazugehörigen bzw. entsprechenden Kationen. Und dass Kationen in natürlichen Wässern zu ca. 90 % aus Erdalkaliionen bestehen, willst du sicher nicht bestreiten. Und dass die Härte den Gehalt an Erdalkaliionen angibt, sicher auch nicht. Zitat:
--Michael |
Manno, Ätzer,
kannst Du eigentlich auch schreiben, ohne dass man sich immer gleich angepisst fühlt? Ich meß bei der Härtemessung das Nitrat nicht mit. Ist nunmal so. Was nützt mir da das Ionenverhältnis des Leitungswassers? Glaubst Du, das Wasserwerk kann mir auf Anfrage die Nitrat (Phosphat, ...) Werte meines Aquarienwassers mitteilen, damit ich diese dann in die Leitfähigkeitsumrechnungen mit einbeziehen kann? Deine allgemeinen Chemiefloskeln bringen diesbezüglich gar nix. Ich streite auch nichts ab, ich stelle nur fest. Und Du reitest Dich da grad wo rein, sinnlos... Worum geht´s Dir bei dieser Diskussion? Nur um das "Dagegen Sein"? Wie kommst Du auf das Argument: Zitat:
Ich kalibriere mein LF Schätzeisen vielleicht dreimal im Jahr. Das wäre nichtmal notwendig, da die Werte immer noch ziemlich genau stimmen. Und das läuft so ab: Tester in Aqua dest abspülen, Tester in Kalibrierflüssigkeit, Schräubchen am Hinterende soweit verdrehen, bis Wert wieder genau stimmt - That´s it. Einmal Härte Testen mittels Tropftest dauert sicher doppelt so lange. Und wie oft teste ich in der Woche die LF? Sehr oft, diverse Becken, Osmosewasser auf "noch Funktionieren der Anlage" überprüfen, beim Wasser Verschneiden mehrmals testen bis man sich an die gewünschten Werte genähert hat... Das alles mit Tropftests? Da brauchst Du ja in der Woche mehr als ein Fläschchen Testflüssigkeit und nach mehreren Wochen oder ein paar Monaten kommt dir das schon teurer als ein günstiges Leitfähigkeitsmeßgerät. Abgesehen von der Zeitersparnis. PH Tester sind relativ kompliziert, die Lagerung der Elektrode, die Ansprechzeit der Elektrode in Weichwasser, die Haltbarkeit der Elektrode, die Kalibrierung ist auch viel aufwändiger als beim Leitfähigkeitstester... Aber ein Leitfähigkeitsmeßgerät ist "watscheneinfach", Tester ins Wasser, ablesen, that´s it. Einfachste Handhabung, Unempfindlichkeit, problemlose Lagerung, lange Haltbarkeit... Was gibt´s dagegen jetzt bitte rumzuätzen? |
Ups,
ich soll wohl nicht ´ne halbe Stunde das Antwortfenster offen halten und schneller Tippen, dann kommt kein Edit dazwischen ;) |
Ich denke das handelsübliche und günstige Geräte wie z.B. Hanna völlig ausreichend sind.
Vernünftig kalibriert hat man schon Werte mit denen man arbeiten kann. Ich halte die vorher in die Kalibrierflüssigkeit um etwaige Abweichungen festzustellen und justiere ggf. nach. Aber mal ehrlich. Ph 6,7 oder 6,8 und 130 oder 145 Mikrosiemens ist das so relevant ? Jedes sogenannte Schätzeisen, vernünftig kalibriert, zeigt schon die Werte an die stimmen. Beim Ph-Wert mache ich z.B. ab und zu Gegenkontrolle mit PH Messstäbchen aus der Chemieindustrie die in 0,1 Schritten abgestimmt sind und siehe da es geht. Also ich müsste ja echt blöd sein und viel Langeweile haben zahlreiche Becken mit Tropfen zu messen und dann den Taschenrechner holen. Da hat Walter vollkommen recht. Wenn einer meint er müsste die genauesten Werte haben muss dann eben tief in die Tasche greifen. Zitat:
Die Werte werden ja in jedem Zuchtbericht angegeben. mfg |
Zitat:
Wenn das so rüberkommt, möchte ich mich dafür entschuldigen, auch für das, was dich in der Vergangenheit evtl. angepisst hat, und was dich in der Zukunft möglicherweise noch anpissen wird. Sehe ehrlich gesagt weder eine Veranlassung noch eine Absicht, irgend jemand anzupissen. Zitat:
Denn bei der Härtemessung misst du nichts anderes als die Summe der Erdalkaliionen. Welche Anionen (z.B. Nitrat) an den Kationen dranhängen, ist doch für die Härte schnurzpiepegal. Und für den Leitwert ebenso, da zu jedem Kation ein entsprechendes Anion gehört (Ionengleichgewicht). Da zählt einzig die Ladung, nicht der Molekülaufbau. Und wenn du z.B. einen hohen Nitratwert hast, dann spiegelt der sich eben auch wider in der entsprechenden Menge an zugehörigen Kationen, und zwar in natürlich zusammengesetztem Wasser zum ganz überwiegenden Maß an Calcium- und Magnesiumionen (d.h. dein Nitratgehalt geht eben zum ganz überwiegenden Teil aus Calcium- und Magnesiumnitrat hervor), und das misst du dann sehr wohl mit der Härte. Da die Härte, d.h. die Summe der Erdalkaliionen, mit Nichthärtebildnern, d.h. anderen Kationen, in einem bestimmten Verhältnis steht, und die Menge an Kationen zu Anionen ebenfalls, was eben alles genau durch die Standardionenkombination zum Ausdruck kommt, kannst du auf den Gesamtionengehalt Rückschlüsse ziehen, und somit auf die Leitfähigkeit, und genau das spiegelt der Faktor wider, den du für die Beziehung zwischen GH und Leitfähigkeit gebracht hast. Und wenn du in einem Aquarium Wasser mit Kationen hast, die nicht zum überwiegenden Teil Calcium- und Magnesiumionen sind, sondern Ionen der Alkalimetalle wie Natrium und Kalium, dann kannste da zwar auch einen prima niedrigen Leitwert haben, aber du hast Wasser mit unnatürlicher Zusammensetzung. Da in natürlich zusammengesetztem Wasser 90% der Kationen Erdalkaliionen sind, hat das bei geringer Härte immer auch 'ne geringe Leitfähigkeit. Und wenn ich eine hohe Leitfähigkeit messe, kann ich daraus auf nichts schließen, außer dass viele Ionen drin sind. Und das allein ist wenig aussagekräftig. Zitat:
--Michael |
Will mich ja nicht einmischen, aber wen interessiert das das Du ganz toll Deine Pisse messen und deren chemischen Zusammenhänge erläutern kannst Ätzmolch ? :hmm: :vsml:
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Zitat:
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Hi,
oh Leute bevor wir hier noch alle nass werden. Den Thread hat jemand mit einer Frage eröffnet, weil er von Leuten die sich damit auskennen Informationen haben wollte, könntet ihr es also einfach gut sein lassen oder euch per PM "anpissen" ? Das schadet doch nur dem Forum und eurem Blutdruck. Gruss Gilles |
Michael,
Du irrst Dich einfach. Die aquaristische Praxis lehrt, dass in einem Becken, in dem nicht grad täglich Wasser gewechselt wird, ein Großteil der Leitfähigkeit von nicht durch GH Tests meßbare Nitrate, d.h. Nitrate und andere Salze, die keine Erdalkalis als Gegenpart haben, verursacht wird. (Und auch meine eigenen Messungen bestätigen das, übrigens sogar mal nicht mit Aquarien-Tropftests und -Schätzeisen gemessene...) |
Zitat:
Hat vor'n paar Tagen noch den Troll gespielt und spielt jetz' Wächter des Forums, besorgt um Anstand, Moral und Gesundheit der Diskussionsteilnehmer. Isser nich' süß? |
Hallo,
*g* ja süß bin ich auf jeden Fall. Ich hab hier gleich zu Anfang n Fehler gemacht, gut ! Kann man auch gegen mich verwenden, steck ich weg. Es war nicht vor paar Tagen sondern vor ca. 2 Wochen. Ich hab mich jetzt halt bisschen ins Forum "reingearbeitet" und mir is aufgefallen das es hier öfters mal "Stress" gibt, da das Forum meines Erachtens nach aber von hoher Qualität ist bemühe ich mich nun und probiere meine Beitrag zu leisten. Das ist mein letzter Beitrag hier der nichts mit dem Thema zutun hat, alles weitere per PM, gelle Barönchen :kiss: |
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Ja, eben, genau. Und das ist das beste Argument, regelmäßig einen Teilwasserwechsel durchzuführen, um Stoffe, die sich eben unter Aquarienbedingungen anhäufen, nicht aber unter natürlichen Bedingungen, zu entfernen, um das Bestmögliche zu erreichen, nämlich möglichst naturnahe Bedingungen auch im Aquarium zu schaffen. Ich glaub' zumindest darauf können wir uns einigen. --Michael |
Können wir uns, Michael,
erklärt mir aber noch immer nicht, warum ich z.B. in meinem L 134 Becken bei sparsamer Fütterung und häufigstem Wasserwechsel mit reinem Osmosewasser - 20 µS/cm - trotzdem eine Leitfähigkeit von 150 µS/cm habe, wenn die GH bei 2,657 ° dGH (0,9 : 0,4 mVal/l Ca : Mg) und 4,95 mg/l NO3 habe, wo doch das Osmosewasser eine dGH von 0,729 ° (0,18 : 0,19 mVal/l Ca : Mg) aufweist, wenn ich mich da jetzt auf das Standardionenverhältnis beziehe... ;) Hätte noch andere Becken zu bieten, dann auch mal bepflanzt, ... |
@ Bico
Reiz den Baron bitte nicht. Sonst wird der wieder im Forum für ne Woche gesperrt und man hat keinen Spass mehr. Das wollen wir doch nicht, oder ? mfg |
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Zitat:
Weiß ich nicht genau, wie du das meinst, Walter. Warum solltest du dich bei Osmosewasser selbst oder bei dem Aquarienwasser, das regelmäßig und "häufigst" durch Osmosewasser ersetzt wird, auf das Standardionenverhältnis beziehen? Das Standardionenverhältnis gilt für natürliche Wässer, und in natürlichem Wasser ist der Calciumgehalt 3-4 mal so hoch wie der Magnesiumgehalt, und der Gehalt an Erdalkaliionen zu den übrigen, restlichen Kationen beträgt ca. 9:1. Und dass du in deinem Becken nicht die Werte des Osmosewassers hast, liegt daran, dass sich die Organismen darin von irgend was ernähren müssen, und durch die Stoffwechselaktivität werden organische Substanzen mineralisiert, und das sind die Salze, die du da mittels GH und Leitfähigkeit misst. Und du siehst auch, dass sich das Ca:Mg Verhältnis in deinem Becken an das von natürlichem Wasser näherungsweise angleicht (im Vergleich zum Osmoewasser), und das is' eben auf die natürlichen Stoffwechselvorgänge zurückzuführen, die da im Becken ablaufen. Und dass hier die Formel mit GH x 33 für die Leitfähigkeit nicht passt, liegt einerseits an der schon erwähnten Tatsache, dass du kein natürlich zusammengesetztes Wasser hast (was das Ionenverhältnis angeht) und zum zweiten daran, dass der pH sicherlich unter 7 liegt, d.h. zusätzlich H+ Ionen bei der Leitfähigkeit 'ne Rolle spielen. Das wäre mein Versuch der Erklärung. Ist der so abwegig? Hast du einen Erklärungsversuch? Wäre natürlich auch interessant, die Konzentration von Alkaliionen in deinem Becken zu kennen. --Michael |
[quote]Originally posted by Baron Ätzmolch@25th January 2005 - 09:54
Zitat:
die Quelle, aus der Du diese Definition hast, würde mich mal sehr interessieren. Und diese selbstverständliche globale Verallgemeinerung der angegeben Ionenverhältnisse ...da hab ich wohl in der Geochemie nicht richtig aufgebpaßt.... Das würde ja auch heißen, dass aus meinem Wasserhahn gar kein natürliches Wasser käme...oh Graus.... Und aus meinen häufigen Beprobungen des natürlichen Grundwassers sollte ich mal ein sehr ernstes Wort mt dem Labor wechseln...die kriegen da häufig auch was ganz anderes raus. Bloß die Ionenbilanu stimmt fast immer... :vsml: Oder sollten die lieber Tropfentests nehmen :tfl: |
Moin Michael,
Zitat:
Sicher das das da auch noch passt? |
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