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C-Hoernsche 09.11.2005 19:58

L260 sterben...
 
Hallo zusammen,

seit einigen Tagen habe ich Probleme mit meinen L260. Ich habe 3 adulte Tiere und ca. 60 Nachzuchten, die zwischen 6 und 9 Monaten alt sind. Sie werden in einem 112L Becken gehalten. Vor ca. 3 Wochen habe ich das Becken bepflanzt und 2 Ramirezi Pärchen eingesetzt. Seitdem sind 4 Jungtiere gestorben. Heute ist wieder einer gestorben. Diesmal ein etwas größerer, der vorher auch leicht apathisch gewirkt hat. Ich weiß nicht wodran es liegt. Die Wasserwerte sind soweit OK.Die Temperatur liegt bei ca. 27°C. Der PH ist 6,8 die KH 2 und Nitrit ist 0. Ich habe heute erstmal einen 50%igen WW gemacht, aber eine Erkärung habe ich derzeit nicht. Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee.

PS: Der Nitratwert war etwas erhöht. Aber er lag bei max. 20 mg/l. Ich erkenne das immer so schlecht bei dem JBL Test.

Gruß
Timo

L-ko 09.11.2005 20:07

Hi Timo,

auch wenn die geposteten Wasserwerte ok scheinen, es könnten wohl ein paar zu viele Fische im Becken sein. (Der Nachwuchs wird ja wohl schon um die 4 cm sein - oder?) Haben sich die Wasserwerte in letzter Zeit geändert?

Wie lange waren die 2 Ramirezi Pärchen in Quarantäne?

Futter gewechselt?
Wie hälst Du es sonst mit dem Wasserwechsel? Gibt es da vielleicht einen zeitlichen Zusammenhang?

Sonst irgendwas zu sehen? - Ernährungszustand?

Beste Grüße
Elko

C-Hoernsche 09.11.2005 20:26

Das es ein paar viele sind weiß ich, ich habe auch nach und nach welche abgegeben, aber da es zu dem Sterben gekommen ist habe ich das erstmal gestoppt.

Bei der Fütterung hab ich in letzter Zeit nichts geändert.
Der Ernährungszustand ist gut. Mir ist bei den toten Tieren nichts aufgefallen. Kein eingefallener Bacuh, kein garnichts...

Wasserwechsel mache ich in der Regel einmal in der Woche 20-30%.
Die Ramis habe ich aus einem Artenbecken eines mir gut bekannten Händlers, der sie selbst schon 3 Wochen hatte.

Sabrina84 09.11.2005 20:36

Hallo Timo

Fütterst Du auch Lebendfutter? Irgendwo ist noch ein Thread vo es um Muschelfleisch geht, und das den Fischen nicht sehr bekommt (wenn es nicht 100 pro frisch ist).

Könnte es sonst am "Zustand" des Futters liegen?

Ist schon komisch, dass die toten Tiere keinerlei Anzeichen von irgendwas haben (ist aber sicher auch ziemlich schwierig zu sehen, da die kleinen L260 wahrscheinlich noch nicht allzu gross sind).

Lieber Gruss Sabrina

C-Hoernsche 09.11.2005 21:26

Hi,

nein ich fütter kein Lebendfutter. Das einzige was sie bekommen ist gefrorene Artemia, Sera Diskus Granulat und Sera Viformo.

Der immer noch ratlose
Timo

Volker D. 09.11.2005 21:34

Zitat:

Zitat von C-Hoernsche
Hallo zusammen,

seit einigen Tagen habe ich Probleme mit meinen L260. Ich habe 3 adulte Tiere und ca. 60 Nachzuchten, die zwischen 6 und 9 Monaten alt sind. Sie werden in einem 112L Becken gehalten. Vor ca. 3 Wochen habe ich das Becken bepflanzt und 2 Ramirezi Pärchen eingesetzt. Seitdem sind 4 Jungtiere gestorben. Heute ist wieder einer gestorben. Diesmal ein etwas größerer, der vorher auch leicht apathisch gewirkt hat. Ich weiß nicht wodran es liegt.
Gruß
Timo

Hallo Timo

112 l , darin 3 adulte Tier und 60 Nz

Total überbesetzt.
Schwächere Tiere können das beizeiten nicht überleben.Äusserlich sieht man denen das nicht an. Sei froh das es nur 4 Tiere bis jetzt sind.
Du solltest da mal die Tiere verteilen.
Wie gross sind die Nz denn jetzt? Gross können die ja nicht sein.

mfg

Sabrina84 10.11.2005 06:40

Hallo Timo

mir geht es jetzt gleich wie Dir. Heute Nacht sind 2 der 3 kleinen L260 gestorben und ich weiss nicht warum. Kein Überbesatz, frisches Wasser, Temperatur ok, Fütterung angepasst ....

Schade, wirklich schade...

Gruss Sabrina

PS: Vielleicht waren sie doch noch zu klein (ca. 1 Jahr alt, gut 2,5 cm gross)

KaiS 10.11.2005 07:05

Zitat:

Zitat von Sabrina84
PS: Vielleicht waren sie doch noch zu klein (ca. 1 Jahr alt, gut 2,5 cm gross)

Hallo Sabrina!

Ist das Alter korrekt?

Dann waren es wohl Kümmerlinge, die müßten in dem Alter mehr als doppelt so groß sein!
Eigentlich nicht weiter verwunderlich, wenn solche Fische keine große Lebenserwartung haben und hinfällig sind.

Allerdings bei Timo würde ich als Ursache einfach mal den extremen Überbesatz als Ursache der Todesfälle vermuten.
Das ist schon ein sehr krasses Beispiel von Überbesatz.

MFG Kai

Sabrina84 10.11.2005 07:31

Hallo Kai


wenn ich mich nicht derbe verhört habe, dann waren die 1 Jahr alt (laut Züchter).

Ev. waren sie auch 3 cm gross, aber auf keinen Fall grösser... Schade... Werd mir jetzt erst mal keine neuen Fische kaufen, hab keine Lust mehr... Da kann ich das Geld ja gleich zum Fenster raus werfen ...

Bin grad ziemlich deprimiert, habe die kleinen erst am Dienstag-Abend abgeholt...


Gruss Sabrina

C-Hoernsche 10.11.2005 08:44

Hi,

@Motoro: Ja verteilen würde ich sie ja gerne, aber in mein L46 Zuchtbecken werde ich sie definitiv nicht setzen und im Gesellschaftsaquarium sind 3 adulte L134 und 2 adulte L104. Ich denke nicht dass sie da auch nur einen Krümel Futter abbekommen.

Gruß
Timo

Sven T 10.11.2005 09:08

Moin Timo,

für ein Aufzuchtbecken finde ich das jetzt nicht so dramatisch überbesetzt. Man kann darin getrost gesunde junge Welse aufziehen, solange man stets um eine gute Wasserhygiene bedacht ist. Ich würde in so einem Becken stets alle 2 Tage das Wasser wechseln.

Hast du mal NH4 gemessen?

MfG
Sven

C-Hoernsche 10.11.2005 10:42

Hi Sven,

nein NH4 habe ich nicht gemessen. Wodran kann man an den Tieren erkennen dass der NH4 Wert zu hoch ist? An der Atmung? Bei den kleinen Welsen ist die Atemfrequenz recht hoch wohingegen die älteren recht ruhig atmen.

Gruß
Timo

Sven T 10.11.2005 11:04

Moin,

Zitat:

Zitat von C-Hoernsche
Wodran kann man an den Tieren erkennen dass der NH4 Wert zu hoch ist?

z.B. daran dass die Tiere sterben. Äusserlich ist kein Unterschied zu einer Nitritvergiftung sichtbar.

MfG
Sven

C-Hoernsche 10.11.2005 11:14

Hi Sven,

dass mit dem Sterben hab ich mir schon gedacht. ;) Dachte nur es gibt evtl andere Anzeichen, aber das hast du ja gerade verneint. Ich werde mal weiter fleißig Wasserwechseln und mir mal einen NH4 Test zulegen.

Danke jedenfalls schonmal für Deinen Rat. Ich melde mich wieder...

PS: Hab mich gerade ma auf der Seite von Deters über NH3/NH4 schlau gemacht. Vielleicht lag es daran, dass ich die Härte von ~ 0 auf 2 angehoben habe und dadurch der pH Wert angestiegen ist. Is jedenfalls nur so ne Idee...

Gruß
Timo

Gitta 10.11.2005 13:53

Hi,

ich würde nicht lange rumexperimentieren, das Becken neu starten und täglich 60% Wasser wechseln, vielleicht UV Klärer zum Einsatz bringen.
Die ganze Zeit, die man mit Ursachenforschung verbringt und rummißt kostet nur noch mehr Tiere das Leben. Ich denke mal das hängt eher mit den Ramis zusammen. Wer weiß was die mit sich geschleppt haben.
Die L260 habe ich eigentlich in der Aufzucht als sehr widerstandsfähig erlebt.
Lediglich verdorbene Artemien haben mal welche das Leben gekostet.

Ich finde auch nicht unbedingt, daß das Becken schlimm überbesetzt ist.
OK, ich würde es mal angehen und den Besatz reduzieren, aber soooo dramatisch ist es nicht.
Wenn er 2-3x wöchentlich Wasser wechselt sollte das gehen.
Die Ramis hätte ich mir aber wohl verkniffen... naja.

Gruß Gitta

C-Hoernsche 10.11.2005 14:24

Hi Gitta,

tja das mit dem Ramis is sone Sache. Vielleich haette ich sie mir in der Tat verkneifen sollen, aber da Sie sich wie du selbst gesagt hast als recht robust
rausgestellt haben, habe ich da nicht die große Gefahr gesehen. Ich werde jedenfalls erstma häufiger Wasserwechseln...

Gruß
Timo

Deedel 10.11.2005 15:15

Moin Timo,
ich denke mal auch das mit den Ramis was rein kam.Sie übertragen sehr oft Hexamita.Vom Besatz her sind meine Aufzuchtbecken genauso beladen,nur daß ich jeden 2. Tag 50 % Wasserwechsel mache.
Gruß Deedel

Deedel 10.11.2005 15:22

Zitat:

Zitat von Sabrina84
Hallo Kai


wenn ich mich nicht derbe verhört habe, dann waren die 1 Jahr alt (laut Züchter).

Ev. waren sie auch 3 cm gross, aber auf keinen Fall grösser... Schade... Werd mir jetzt erst mal keine neuen Fische kaufen, hab keine Lust mehr... Da kann ich das Geld ja gleich zum Fenster raus werfen ...

Bin grad ziemlich deprimiert, habe die kleinen erst am Dienstag-Abend abgeholt...


Gruss Sabrina

Moin Sabrina,
da kann ich mich Volker nur anschließen, daß es Kümmerlinge waren.
3 cm haben sie bei mir nach 4 Monaten erreicht.Allerdings habe ich in den Aufzuchtbecken keinen Bodengrund. So kann ich viel gezielter füttern und es bleibt fast nichts liegen. Ich wechsle jeden 2.Tag 50 % Wasser ,da kann man beim wachsen fast schon zusehen.Die Größe des Beckens ist fast Nebensache,da sie eh alle fast nur in Spalten und Höhlen sitzen und nur zum fressen raus kommen.
Gruß Deedel

Volker D. 10.11.2005 16:40

Hallo Deedel

Zitat:

da kann ich mich Volker nur anschließen, daß es Kümmerlinge waren.
Kai wars, macht aber nichts.

Aber schade das Timo nichts von der Grösse der Tiere erwähnt.

Von Aufzuchtbecken schrieb er auch nichts, eher von Bepflanzung und den Ramsis.

Bei 6-9 Monaten der Tiere sollten die schon an die 5 cm sein(ich denke das die das aber nicht haben) und dann ist es immer noch kein Überbesatz?

Ok.

mfg

C-Hoernsche 10.11.2005 17:06

Hi,

also die Größe liegt zwischen 3cm und gut 5cm. Ich hab halt die komplette Spanne drin, da die Gelege recht nah beieinander lagen. Allerdings habe ich von den größeren auch schon welche abgegeben daher sind nur einige wenige die die 5cm auch erreichen.

Die Lage scheint sich übrigens etwas stabilisiert zu haben nach dem großen TWW.

Ach ja gegen Hexamita hilft Knoblauch oder? Ich meine mich düster erinnern zu können.

Gruß
Timo


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