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Hallo!
Also ich habe bei mir ein Aufzuchtsbecken, wo ich bis jetzt nur gute Erfahrungen mit gemacht habe. Bei mir laufen ein 112 Liter Becken und ein 60 Liter Becken zusammen. Das heißt, sie haben den gleichen Wasserkreislauf. Das Wasser fließt vom großen Becken über einen großen Außenfilter ins 60ziger Becken und von da über ein U-Stück zurück ins große Becken. Das große Becken hat ebenfalls noch einen Innenfilter, wo die Heizung versteckt ist. Also keine Gefahr für kleine Welse. Beide Becken sind mit Kies eingerichtet und mit dunklen Ecken aus Schieferaufbauten. Durch den Kies brauch ich nicht jeden Tag den Dreck absaugen. Das geht nämlich ganz schön auf die Nerven, wenn man noch beruflich voll ausgelastet ist. Turmdeckelschnecken und kleine Ancistren machen die Arbeit für einen.
Die kleinen kommen mit ca. 3 cm ins eins der Becken. Sie verstecken sich unter den aufbauten. Ich habe die bauten so gemacht, dass man ohne Probleme Futtertabletten und anderes Futter unter die Aufbauten geben kann. Die kleinen stürzen sich dann schon immer gleich darauf.
In den eingelaufen Becken mit Kies ist die Gefahr der Ausfälle meiner Meinung nach wesentlich geringer. Schon allein wegen dem großen Wasservolumen und der 2 Filter.
Bei kleinen Becken ohne Kies muss man jeden Tag 2mal reinschauen und sauber machen. Sonst gibs es mal ein böses Überraschen, wenn man Futterreste anfangen zu gammeln.
Ich schmeiß jeden Tag vor der Arbeit schnell Futter rein und fertig. Und das gleiche Abends. Wasserwechsel wird nach Besatzdichte angepasst. Einmla pro Woche 40-50% reicht bei mir zur Zeit.
Nur so als Anregung.
Aber jeder hat da seine Techniken. Und man verbessert diese immer weiter.
Viel Erfolg mit der Aufzucht
Gruß
Florian
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