|
Hi Walter,
:spze: :spze: :spze: .
Ich bin auch Angler. Möchte aber weder die eine noch die andere Seite vertreten. Bei uns steht auf den Tageskarten immer: "Maßige Fische müssen entnommen werden... und fachgerecht getötet". Ich halte mich teilweise weder an die eine noch an die andere Regelung: Untermaßig fangen - z.B. kleine Hechte mit einem Barschspinner oder mit dem Handkescher- und diese im eigenen Karpfenteich noch ein Jahr schwimmen lassen. Schmecken dann auch ohne den Drill... (Fange natürlich auch große, maßige Fische, die in der Pfanne landen, wenn es nicht gerade Haie sind.) Im großen und ganzen macht es mir eigentlich eher Freude, Fische schnell zu haben als sie möglichst noch eine halbe Stunde mit offener Bremse schwimmen zu lassen.
Ich weiß nicht, ob die im Folgenden von mir beschriebene Tötung weiter oben schon beschrieben wurde, habe die erste Seite nicht gelesen. Meine Großeltern haben zum Teil zwei bis vier Karpfenteiche bewirtschaftet, weshalb ich sagen kann, schon einiges an Karpfen u. a. geschlachtet zu haben: Zuerst mit dem Messerrücken einen kräftigen Schlag auf den Kopf, am besten auf Augenhöhe - dann ist der Fisch meist betäubt. Danach mit dem Messer auf der Mittellinie knapp über Augenhöhe einstechen und den Kopf durchstechen - bis zum Brett bzw. zur Unterlage. Dann ist der Fisch garantiert tot. Zum Ausbluten auf Höhe der Pectoralen einen Querschnitt machen (von unten)...
Grüße, Martin.
P.S. Sollte es hier nicht eigentlich eher um die lebenden Fische im Aquarium gehen?
P.P.S. Catch and Release im üblichen Sinn ist meines Wissens tierschutzrechtlich verboten...
|