Hi,
Zitat:
Ich kanns mir echt nicht erklären,nach Mendels Regeln gehts nicht.
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Geht schon, das wäre dann aber ein Extremfall in dem allen Jungfischen durch die
Mischerbigen Eltern mindestens der Phänotyp so gekoppelt wurde dass nur die Grundfarbe zum Vorschein kommt.
bg x bg (b = blau, g=gelb, beide rezessiv)
= 25% bb (blau-phänotyp-reinerbig)
50% gb (gelb-phänotyp-mischerbig)
25% gg (gelb-phänotyp-reinerbig-rezessiv)
Wenn 100% der Jungfische den Genotyp bb haben, kommt der Ursprüngliche Farbton wieder zustande.
Beim Genotyp bg müsste eigentlich wie die Eltern albinotisch sein, nur wenn blau dominat wäre würde man den Wildtyp im Phänotyp sehen. Dazu müsste aber auch blau bei mindestens einem Elternteil dominant sein. Da aber die Eltern keine Wildform sind kann das nur durch ein dominantes gelb kommen. Mathias meinte aber dass Albinismus rezessiv vererbt wird (ist das so ?), daher könnten auch die Eltern kein dominates Gelb haben.
Eine Rückkreuzung dürfte wenig Erfolg haben da du dann bb mit bg kreuzt, wodurch 75% bb werden und 25% bg, was wieder einer Mischform entspricht.
Mir kommt mein "Beweis" selbst nicht astrein vor. Warum ist der Phänotyp dann albino wenn im Genotyp blau und gelb beide rezessiv sind.
Dann müsste doch Gelb dominat sein, oder etwa nicht ? Beide Elternteile müssten dann Spalterbig sein (Gb) um Junge der Wildform hervorzubringen. Selbst da dürfte dann aber eine Rückkreuzung nichts bringen weil du dann Gb mit bb kreuzt und zu 75% bb (wildform) und 25% (albinos - mischerbig) bekommst.
Ich muss werde mal meinen Vater fragen.
mfg
Norman