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Alt 20.11.2008, 15:42   #8
Urmel
Babywels
 
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Beiträge: 15
Hypostomus faveolus

Huhu,

kleines Update:

Colin (ja er hat einen Namen *schäm*) wächst und gedeiht. Er wächst nicht wirklich stark in die Länge, aber in die Höhe und Breite, find ich.

Ich muß nochmal neue Bilder machen.

Außerdem hat seine Art endlich einen richtigen Namen, laut den neuesten DATZ-News:

Ich hoffe ich darf zitieren:
Zitat:
L 37 wissenschaftlich beschrieben


Mit der Beschreibung von Hypostomus faveolus durch Zawadzki et al. (2008) hat wieder eine L-Nummer ihren wissenschaftlichen Namen bekommen. Diese Art wurde in der DATZ als L 37 vorgestellt (Stawikowski 1989).

Zawadzki et al. gehen in ihrer Arbeit sogar – für wissenschaftliche Veröffentlichungen ungewöhnlich – genau auf die Aquarienliteratur ein, erwähnen sowohl L 37 als auch L 161, eine durch Glaser & Glaser (1995) falsch für diese Art verwendete Nummer, verschiedene Fotos von H. faveolus in der Aquarienliteratur und orientieren sich selbst bei der Namensgebung an aquaristischen Gebräuchen.

Durch sein helles Fleckenmuster auf dunklem Grund wird L 37 im englischsprachigen Raum auch „Honeycomb Pleco“ (also „Honigwaben-Harnischwels“) genannt, und der nun vergebene Artname – faveolus – leitet sich vom lateinischen favus = „Honigwabe“ ab.

Der Holotypus stammt aus dem Araguaia-Einzug; die Art ist aber im Rio Tocantins-Araguaia-System und im Xingu-Becken weit verbreitet. Sie kommt sowohl in Stromschnellen als auch in ruhigeren Gewässerabschnitten vor.

Bei H. faveolus handelt es sich um die einzige Art ihrer Gattung aus dem Amazonasgebiet, die helle Flecken auf dunklem Körper aufweist. Innerartlich gibt es bezüglich der Färbung Variationen: Tiere aus dem Rio Araguaia und dem Rio Tocantins zeigen größere helle Körperflecke als Individuen aus dem System des Rio Xingu.
Quelle DATZ
LG
Simone
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