Etwas verspätet ist nun auch bei mir die neueste DATZ eingetroffen.
20 Jahre ist es nun her, dass es die L-Nummern gibt. Das Editorial "
L 1 bis L 420 – seit zwei Jahrzehnten gibt es L-Nummern" von Rainer Stawikowski erinnert daran. Damit ist auch schon auf den nächsten wichtigen Harnischwels-Artikel aufmerksam gemacht:
Walter Lechner stellt in "
Neue L-Nummern aus dem Rio Tocantins" zwei neue Harnischwelse aus Brasilien vor. Die Nummer L 419 wurde an einen
Hypostomus vergeben. L 420 erhielt ein junger
Pseudacanthicus. Walter weißt darauf hin, dass es sich hier durchaus auch "nur" um die Jungendform eines anderen L-Welses aus der Umgebung von Maraba und dem Tucurui-Stausee handeln könnte. Weiterhin enthält der Artikel Informationen zur Haltung.
Auch dieser
Pseudacanthicus fällt natürlich unter das brasilianische Exportverbot. Insofern möchte ich an dieser Stelle mal wieder an die
Arbeitsgruppe L-Welse erinnern. Es wäre schön, wenn sich da noch ein paar von Euch beteiligen würden. Übrigens, die Mitgliedschaft im BSSW ist dafür nicht erforderlich.
"
L 37 wissenschaftlich beschrieben" ist der zweite Artikel von Walter. Er bezieht sich damit auf
A new pale-spotted species of Hypostomus Lacépède (Siluriformes: Loricariidae) from the rio Tocantins and rio Xingu basins in central Brazil.
L 37 ist also nun
Hypostomus faveolus.
In und in Zusammenhang mit dieser Arbeit taucht dieser Wels auch als L 161 auf. Auch darauf gibt Walter Lechner eine Antwort: die falsche L-Nummer ist auf einen Fehler von Glaser & Glaser in "Loricariidae – all L-Numbers", 1995 zurückzuführen. Also nicht irritieren lassen.
In einem weiteren Artikel macht Ingo Seidel uns auf "besondere" Importe aus Osteuropa und Südostasien aufmerksam. Der Titel sagt schon viel: "
Vorsicht, Hybriden!". Ingo Seidel stellt fest, dass diese Problematik für viele Zierfische gilt. Einen besonderen Schwerpunkt stellt aber offensichtlich die Gattung
Synodontis dar.
Viel Spaß beim Lesen.
Elko