Hallo Wulf,
danke für's Mitgefühl, das tut echt weh, so große Brocken aus dem Becken zu fischen, die schon 8 bzw. 5 Jahre in dem Becken schwimmen...
Zitat:
Zitat von Walla
Hast Du noch Sand in der Tüte? Falls ja, nimm mal ein paar Löffel und fülle die in einen Becher mit Wasser.
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Nächsten morgen dann mal diese Wasserwerte messen. Würde mich brennend interessieren, was da raus kommt.
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Das kann ich machen, ich habe noch zwei Hände voll über. Was erwartest Du, was da rauskommt, was sollte ich alles messen ?!
Für die Neubildung von Nitrit sollten ja erstmal die Bakerienkulturen fehlen.
Die Welse haben sich völlig normal verhalten, nur die L 183 hatten etwas Stressflecken und der P. leopardus hat etwas stärker gepumpt und ab und an an der Oberfläche nach Luft geschnappt. Die Atemfrequenz der anderen Welse war - wenn überhaupt - nur leicht erhöht.
Die anderen Fische hingen alle an der Oberfläche teilweise japsend und richtig rum, teilweise nicht (mehr).
Ist folgendes Szenario (trotz Strömungspumpe) plausibel ?!
Ich habe massiv in das Gleichgewicht des Beckens eingegriffen und viel Mulm aufgewirbelt, der den Sauerstoff verzehrt. Nach etwa einem Tag ist die Konzentration so niedrig, dass die ersten Fische schlapp machen, was das ganze noch beschleunigt...
Die Welse als Bodenfische und Warmwasserbewohner sind an niedrigere Sauerstoffkonzentration besser angepasst als die Salmler und Prachtschmerlen.
Hat jemand eine Idee mit was für Zeitkonstanten (grob) sich die Sauerstoffkonzentration im Wasser ändert (kann das einen Tag dauern, bis der "Vorrat" erschöpft ist) ???
Nitritmessungen:
Montag abend (direkt nach dem GAU): 0,4mg/l
Dienstag (heute) morgen (nach ~70% WW): 0,3mg/l
heute abend: 0,2 - 0,3mg/l
Gruß,
Karsten