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Alt 10.10.2009, 19:18   #6
Razorblade
Welspapa
 
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Hey,

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
Mahlzeit!

Genauso wenig, wie ein adipöser Mensch nicht "schlagartig" das Idealgewicht erreichen wird, wenn er seine Ernährung umstellt, wird ein Fisch, der infolge von Fehlernährung reichlich Fett im Unterhautgewebe und den inneren Organen akkumuliert hat, bei Gabe anderer Futtermittel nicht "schlagartig" das Fett wieder verlieren.
Das ist in höchstem Maße unglaubwürdig, da gibt's nix zu diskutieren, das ist einfach Käse.
Es tut mir leid, wenn Du dich an dem Wort schlagartig so festhältst, ich drücke es anders aus: von Tag zu Tag zurück ging :-)
Besser?

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
Und bis ein Fisch an Fettleibigkeit stirbt, wie das hier geschehen sein soll (oder tatsächlich auch ist (richtig :-)), will ich gar nicht in Abrede stellen), isses zumindest auch ein weiter Weg, will sagen, da gibts dann immer auch eine Vorgeschichte, nämlich die *fortschreitende* Verfettung.
Ich denke es dürfte jedem klar sein, dass dies nicht von jetzt auf gleich geht, aber sorry das nächste mal werde ich angeben wie lange der Prozess gedauert hat :-)

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
Und wenn man es so weit treibt, dass Fische an tatsächlicher Verfettung eingehen, dann ist daran in erster Linie nicht das Futtermittel selbst und allein schuld, sondern primär mal der Halter, mit Verlaub.
Richtig und als ich es bemerkt habe war es wohl schon zu spät :-(
Aber nungut es sind mir 2 Welse daran eingegangen, dem Rest ging es nach der Diät wieder bestens.
Daraus ziehe ich das Resultat, dass ich keine Futtermittelexperimente mehr mache und nur noch das füttere womit ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe, dies ist auch der Grund warum ich hier diese Frage gestellt habe, da ich selber nichts mehr auf blauen Dunst ausprobieren möchte und daher andere Meinungen hören möchte um eventuell noch abwechslungsreicher Füttern zu können.

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
In einem anderen Thread z.B. schreibst Du, dass Du L 201 Jungtiere im Elternbecken lässt und somit dort öfter füttern musst, weil die Kleinen mehrmals am Tag was brauchen. Das könnte für die Alten z.B. dann aber schon wieder zu viel sein.
Falsch, die Elterntiere finden an den Fütterungen über Tag keinen gefallen, sie verlassen nichteinmal ihre Höhlen.
Ich füttere grundsätzlich abends gegen 24Uhr und wenn nunmal wie in dem Fall juvenile Tiere mit im Becken schwimmen 1-2mal am Tag noch eine kleine Menge von dem SAK energy Staubfutter, dies bekommt den juvenilen sehr gut und es gibt keine Ausfälle, ebenso wie die Elterntiere davon nicht verfetten oder ähnliches, ich denke ich habe das mit dem Füttern sehr gut unter Kontrolle.

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
Andere haben so hohe Besatzdichten, dass sie so viel Futter in die Becken kippen müssen, damit die Kleineren und Unterlegenen auch was abbekommen. Für die Dominanten dann schon wieder zu viel.
Die Konstelation in meinen Becken ist gut gewählt, es finden keine Streitereien statt und es gibt keine unterdrückten Fische, die nicht ans Futter gelangen. Vielleicht auch Aufgrund der Niedrigen Besatzdichte.

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
Wieder Andere stopfen Welsgreise, die ihr Gnadenbrot bekommen, oder inaktive Zuchttiere derart mit energiereichem Futter voll, als wären es Zuchttiere, die alle drei Wochen ablaichen, oder Heranwachsende.
Das mag sein! Kann ich nicht beurteilen.

Ganz Andere ernähren ihre Herbivoren ausschließlich mit energiereichen Powergranulaten mit zuviel Protein und Fett, andere ihre Faunivoren mit Billiggranulaten mit nur 25% Protein Eiweiß und 3% Fett, entsprechend hoch ist bei letzterem Futter dann zwangsläufig der Kohlenhydratanteil, mit der Folge, dass Faunivore damit auch verfetten, weil überschüssige Kohlenhydrate, sind der tägliche Bedarf erst einmal gedeckt und die Glykogenspeicher der Leber aufgefüllt, in Fett umgewandelt und als solches deponiert werden.

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
*Bedarfsgerechte* Ernährung in Qualität und Quantität, das ist das Ein und Alles.
Sehe ich genauso.

Zitat:
Zitat von Baron Ätzmolch Beitrag anzeigen
Du erwähntest oben "Den hohen Rohfettgehalt von damals 22% in den Premium Sticks für Welsen".
Nur zum Vergleich mit Cyclop Eeze: Diese haben einen Rohfettgehalt von *32%* (zumindest die gefriergetrocknete Variante (Dosenware)).
Und deshalb ist das halt auch kein Alleinfuttermittel, sondern ein Spezialfutter, z.B. für die Aufzucht, wie Du (und ich und viele andere) es ja auch verwenden.
Und da gibts dann auch keine Verfettung, trotz des erheblichen Fettgehaltes.
Richtig, Cyclop eeze wird bei mir ausschließlich als Aufzuchtfutter verwendet.
Jedoch ist das N*tureF*od ein Alleinfuttermittel, zumindest ist es so vom Hersteller empfohlen.
Ich bezeichne dies nicht als Alleinfutter eben gerade wegen des hohen Rohfettgehaltes.
Als Aufzuchtfutter ist es aber denke ich gänzlich ungeeignet Aufgrund der großen Körnung.

Ich hoffe man kann hier Diskussionen führen ohne angeriffen zu werden, ich bin für konstruktive Kritik offen und zugänglich.

Lieben Gruß
Ilka
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Geändert von Razorblade (10.10.2009 um 19:20 Uhr). Grund: Zitierungsfehler
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