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Alt 17.10.2009, 12:27   #22
Fischray
BSSW-Nord
 
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Hi

Es sollte im Becken auch keine Probleme mit einer Art Aufsalzung geben,
selbst wenn der Stein eine Million Jahre im Meer lag.

Zitat:
Mich interessiert, ob 2 Steine aus dem Meer mit einem Volumen von etwa 300ml in einem Becken mit etwa 240l Süßwasser die Wasserchemie beeinflussen, oder nicht!
Ich würde sogar einen Salzklotz mit einem Volumen von 300 ml in ein
240 Liter Becken geben, ohne mir großartig Sorgen zu machen.
Wenn ich bei mir Becken mit Salz behandle, was bei Oodinium schon mal vorkommt,
gebe ich in ein 240 Liter Becken 720 g Salz hinein.
300 ml wären gerade mal ca. 300-400 g.

Ein Stein wird, egal was für einer, wohl kaum die Härte oder den Leitwert so
stark beeinflussen wie reines Salz.

Es gibt sogar einen leichten Vorteil bei kalkhaltigem Gestein.
Wenn nach zwei bis drei Wochen ein Wasserwechsel stattfindet mit normalem
Leitungswasser, sinkt der Leitwert merklich. Das könnte dann schon wieder
laichfördernd sein.
Lebendgebärende sind bei solchen Leitwertschwankungen allerdings nicht so erfreut.

Etwas anders sieht es da mit Giftstoffen aus.
Obwohl ich schon alles mögliche an Steinen ins Wasser gepackt habe,
hatte ich erst einmal eine Vergiftung im Wasser.
Das war auch ausgerechnet ein Stein (ein sehr interessant aussehendes Schlacke-Gebilde),
den ich bei einer Beckenauflösung mitbekommen hatte.
Da konnte ich mir auch erklären, warum derjenige die Aquaristik aufgegeben hatte.

Ich dachte, es wäre eine Art Lavagestein, aber wahrscheinlich war es eher
Industrieschlacke.
Wanderte dann gleich in den Sondermüll.

Gruß Ralf
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