|
Hallo!
Ich arbeite mit Erlenzapfen schon seit über 10 Jahren.
Ein paar Tips dazu:
Die beste Erntezeit ist jetzt (Ende Oktober bis Ende Dezember), denn je länger die Zapfen dem Regen ausgesetzt sind, desto weniger Inhaltsstoffe beinhalten sie noch.
Erlen stehen an Flussen, Bächen und in Stumpf- und Auwälder.
Die großten Zapfen findet man meistens an den jungen Erlen.
Oft hängen an den Zweigen auch noch die Zapfen von letzten Jahr, nur die helleren, noch leichtgeschlossenen Zapfen einsammeln, die schwarzen, offenen sind meist wertlos.
Die frisch gesammelten Zapfen bei sanfter Wärme trocknen, dann in kleinen Portionen in einen 5l-Eimer mit Deckel geben und ordentlich durchschütteln. Dabei fallen die Erlensamen in erstaunlichen Mengen heraus. Ich hatte schon kleine Erlen von 15 cm in meinen Aquarien.
Danach kann man die Zapfen jahrelang an einem trocken, kühlen Standort zwischenlagern.
Ich benutze die Zapfen zum Ansäuern und Keimreduzieren im Aquarium. Dabei arbeite ich am liebsten mit einen vorbereiten Lösung. 20-30 Zapfen in 2l Wasser, nach 2-3 Tagen in andere Behälter umfüllen. Wenn man vorsichtig abgießt, bekommt man fast nicht von dem Absatz in sein Aquarium. Mit der Dosierung muß jeder selbst Erfahrungen sammeln. Ich habe empfindliche Fische in "Apfelsaft" rumschwimmen. Auch zum Behandel von Panzerwelseier setze ich Erlenzapfen ein, aber bitte nicht über "schwache Apfelschorle" dosieren, sonst kommen die Larven nicht aus den Eier raus.
Tschüß, Kurt
|