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Alt 17.12.2005, 00:59   #24
Karsten S.
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Registriert seit: 14.08.2005
Ort: Ludwigsburg
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Daumen hoch

Hallo Bine,

na, denn erstmal Glückwunsch !
Ich kann mich auch noch erinnern, wie aufregend das beim ersten Mal war...
Meine Erfahrungen beziehen sich leider nur auf eine Art, wo leider noch nicht mal die Artzugehörigkeit klären konnte, aber ich denke so völlig falsch wird's nicht sein...

Die ersten Tage bis der Dottersack weg ist, waren bei mir immer völlig unproblematisch, d.h. ohne Verluste. Aber danach müssen sie im Futter stehen (sonst verhungern die, auch wenn 1cm weiter Futter liegt). Dabei sollte aber die Wasserqualität nicht zu stark drunter leiden.
Ich habe am Anfang Flockenfutter gesiebt, da sich das gut im ganzen Becken verteilt. Wasserwechsel habe ich dann jeden 2. Tag 20% gemacht mit leicht kühlerem Wasser als im Becken; ich hatte das Gefühl, dass sie dann immer besonders aktiv waren.
Ich habe sie immer mit den Eltern im Becken gelassen. Ich habe mal gelesen, dass sie so die Bakterien der Eltern mit dem Mulm zu sich nehmen und so bessere Abwehrkräfte entwickeln.

Man muss aber wohl trotzdem mit deutlichen Verlusten rechnen, bei mir sind von ca. 100 geschlüpften nie wesentlich mehr als 20 Hexchen durchgekommen. Ab 3-4cm sind sie dann relativ stabil. Dann fressen sie auch liebend gerne Tiefkühlspinat.

Da ich aber auch kaum mehr aufziehen kann, habe ich auch nicht versucht, die Aufzucht noch weiter zu optimieren, zumal die ja oft relativ schnell wieder nachlegen und leider wird man die Hexen auch nicht ganz so leicht wieder los.
Schade eigentlich, sind so schöne Fische !

Gruß,
Karsten
Karsten S. ist offline   Mit Zitat antworten