Hi Frank,
das gewählte Beispiel ist etwas unglücklich. Denn:
Zitat:
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Zitat von Wiktonary
Die Grundbedeutung des Wortes findet sich bereits im Althochdeutschen geil. Damals war das Wort "geil" vor allem auf die Natur gemünzt, wovon noch die „ Geilstelle“ erzählt - Wiesenflecken zum Beispiel, die besonders dicht und grün bewachsen sind. Verwandte Worte gibt es in vielen germanischen sowie einigen baltischen Sprachen, wobei die Bedeutungen erheblich variieren. So z.B. altenglisch gal (lustig, lüstern), altnordisch geiligr (schön), gotisch gailjan (erfreuen), lettisch gails (wollüstig) und litauisch gailùs (beißend, scharf).
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Vermutlich findet sich das Wort "Geil" schon im Urduden, da mir leider gar kein Duden vorliegt greife ich auf verlässliche Internetquellen zurück.
So richtig ins Schleudern hättest Du mich mit beispielsweise "Broiler" gebracht.

Ich denke allerdings das, zur Aufnahme in den Duden auch die Masse der "Anwender" eine Rolle spielt.
Gruß
Marc