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#1 |
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Cascudo
Registriert seit: 27.10.2003
Ort: Bingen am Rhein
Beiträge: 3.001
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Hallo Felix!
Ja, je näher die Arten verwandt sind, desto ähnlicher die Sequenzen (das ist zumindest die Theorie, die meiner Arbeit zugrunde liegt). Zu Mathias Argument: Ja, zuerst braucht man ein gut bestimmtes Tier, von dem man die Sequenz gewinnt und in die DB einspeist. Sonst kann das gar nichts werden... Walter stimme ich im Prinzip auch zu. Wo das Verfahren wirklich sinnvoll ist, ist z.B. beim Zoll. Da wird ein Tourist aufgegriffen mit Eiern im Gepäck. Da diese falsch gelagert wurden, sind sie eh schin abgestorben. Jetzt könnten es Hühner oder Wachteleier sein, die keinen Bestimmungen unterliegen. Mit Hilfe characteristischer Sequenzen (z.B. den Barcodes) kann man aber doch noch feststellen, von was für Tieren die Eier waren. In dem Falle einfacher, als die Embryos morphologisch bestimmen zu wollen. Bei genanntem Beispiel ist teilweise auch schon herausgekommen, dass der Schmuggler gar nicht die Tiere bekommen hat, die er haben wollte... Ein anderes Problem, das mir gestern noch eingefallen ist, sind die numts. Mitochondriale Sequenzen, die in die nucleäre DNA aufgenommen wworden sind, zum Teil in erheblichen Wiederholungen. Diese DNA ist vermutlich nutzlos, evoluiert mit einer anderen Frequenz als die der Mitochondrien, spricht aber eben auf dieselben Primer an. Ist wohl vor allem bei Carnivora/Mammalia ein großes Problem. Wenn jetzt solche Sequenz in die DB kommt und jemand die echte Sequenz zum Vergleich schickt (oder umgekehrt), gibt es eben nicht die gewünschte Übereinstimmung. Was die "Taschensequenzierer" angeht: Wenn man sich ansieht, wie groß die Geräte heute alle sind, und wie viele Geräte man bis zur Sequenz braucht, sehe ich schwarz, das auf Hosentaschenformat zu schrumpfen. Selbst wenn es irgendwann einmal gelingen sollte, selbst wenn das Gerät dann nur 10% des Preises kostet, was die Einzelgeräte heute kosten, wäre das Teil immer noch zu teuer, als dass Grundschulklassen sich damit am Biotop vergnügen könnten... (das unabhängig von meinen Einwännden in #3) Grüße, Christian |
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#2 |
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Beiträge: n/a
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Hi,
im Artikle steht einiges an Zukunftsmusik ist klar. Irgendwo muss man die Forschungsgelder auch verbraten. Der Bottleneck ist mit Sequenzierung, denn so wie ich es hier gelernt habe, ist da nix mit einfach Mixer an und Fertig. Da wird wohl eher ganz schön an einem Präparat gefummelt bis man sowas in die Anlage schiebt. Der nachfolgende Schritt - Sequenz analysieren, vergleichen, klassifizieren, zusammensetzen ist für gute Rechner wie gemacht. Da ist Sturheit gefragt und davon haben die Dinger bekanntlich eine Menge. Für uns Hobbyisten ist das Ding ja nur interessant, wenn Beschreibungen dazukommen - denn wer will schon eine Sequenz als L-Nummern-Code? Wenn du da an der Quelle sitzt - kannst du nicht mal ein paar Hypancistren in den Mixer … Ich kenne das von Paros, da wird eine Artabgrenzung inzwischen über Barcodes verifiziert. Ist bei denen auch sinnvoll, denn die Viecher sind von Tümpel zu Tümpel verschieden … x |
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