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Alt 15.12.2005, 16:32   #1
Volker D.
 
Beiträge: n/a
Hallo

Da möchte ich doch mal Corinas Handeln und deren Erfolge aufgreifen.

Bakterien werden doch auch im Labor in Brutschränken vermehrt.
Das heisst dann für mich, das sie bei Kälte keine Chance haben müssten.

Also ist doch dann eine Wärmebehandlung bei bakteriell bedingter Erkrankung nicht sinnvoll.

Auch habe ich schon von verschiedenen Seiten gehört das manche Medikamente nur bis zu einer bestimmten Temperatur angewendet werden sollen.
Das beinhaltet auch die Aussage, bei bakterieller Erkrankung temp. runter, bei Parasiten jeglicher Art rauf.

Gibt es denn da Erfahrungen die das bestätigen können oder schwimmt der Strom immer mit, die da meinen, erstmal Temp. erhöhen?

Da wir fast alle keine Biologen sind, wann welche Bakterien sterben, sollte doch mal einer was dazu sagen der da mal unters Mikros geschaut hat.


mfg
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Alt 15.12.2005, 16:59   #2
Baron Ätzmolch
Ich glotz TV!
 
Registriert seit: 29.01.2004
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 885
Mahlzeit!

Also Bakterien wirste in den Temperaturbereichen, in denen Fische leben, jedenfalls durch Temperaturerniedrigung oder -erhöhung nicht abtöten können, ohne die Fische nicht auch zu killen.

Bakterien stoffwechseln durch die Tätigkeit von Enzymen, und für diese Enzymtätigkeit gibt's ein Optimum bei bestimmten Bedingungen, wobei da u.a. auch die Temperatur einfließt.
Jede Bakterienart bzw. jedes Enzym weist ein solches Optimum auf, wo der Stoffwechsel und die Teilungsrate auf Hochtouren läuft.
Und da kannste natürlich über die Temperatur eingreifen, d.h. Enzyme hemmen, Stoffwechsel "stören", Vermehrungsrate eindämmen.
Ob das jetzt besser durch Temperaturerhöhung oder -erniedrigung funktioniert, hängt von der Bakterienart ab, und unter welchen MIlieubedingungen diese optimal lebt/wächst.
Dazu musste sie nur erstmal bestimmen. Kann nur ein Spezialist.

--Michael

BTW, durch normales Einfrieren im Gefrierschrank hemmt man in den allermeisten Fällen auch nur die Bakterienaktivität, die werden aber i.d.R. nicht abgetötet, bleiben praktisch weiter (aber stark vermindert) "tätig". Deshalb kann z.B. auch Frostfutter mit der Zeit verderben, wenn es zu lange aufbewahrt wird.

Geändert von Baron Ätzmolch (15.12.2005 um 17:09 Uhr).
Baron Ätzmolch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2005, 16:18   #3
Leopoldi
Babywels
 
Registriert seit: 31.05.2004
Beiträge: 6
Alles wieder im Lot

Hallo Zusammen,
nachdem ich die Tiere herausgefischt und im einem separatem Becken mit Nifurpirinol zuerst intensiv 30min und anschließend normal behandelt habe geht es den Tieren wieder gut. Herzlichen dank für Eure Hilfe
Leopoldi
Leopoldi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2005, 20:32   #4
Coeke
 
Beiträge: n/a
Tach,

ich habe glaube ich geschrieben, dass ich alle Aquarien mit zusätzlicher Durchlüftung betreibe.

Sauerstoff ist vielen Bakterien nicht genehm. Allen dürfte bekannt sein, dass kälteres Wasser mehr Sauerstoff aufnehmen kann.

Auch sind Bakterien gegen größere Temperaturschwankungen empfindlich. Ob ich nun bei der Welshaltung, bei der von mir gehaltenen Dauertemperatur von 28-29°C auf 32-34° C hochgehe oder ich vermindere die Temperatur plötzlich(ohne das die paar Pflanzen oder sonstwas nach Temperaturerhöhung gammeln), auf minus 3-5°C der Hälterungstemperatur. Die Temperaturerhöhung erfolgt dezent durch den Heizer auf die normale Hälterungstemperatur.

Ich empfinde diese Methode als schonender, weil Welse eben Sauerstoff, den es in erhöhter Wassertemperatur immer weniger gelöst gibt, mögen aber die meisten Keime nicht. Viren verziehen sich wieder in inaktive Phase.

Gruß,
Corina

P.S. @Michael: das gilt übrigens für gramnegativ wie -positven Bakterien.
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Alt 21.12.2005, 15:28   #5
thore
Wels
 
Benutzerbild von thore
 
Registriert seit: 25.01.2005
Ort: 70176
Beiträge: 76
hi
das habe ich vor ein paat tagen bei einem meiner kleinen L134 entdeckt. ist das gleiche wie bei malawifreak?! hab auch mal 60 % wwexhsel gemacht, gut easylife rein und erlenzäpfchen. hoff des wird.
sonst noch nen paar tipps?
mfg thore
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thore ist offline   Mit Zitat antworten
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