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| Ernährung der Fische Wie füttere ich meine Welse und Beifische richtig? |
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#1 |
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Jungwels
Registriert seit: 27.12.2004
Beiträge: 27
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nicht roh füttern sind definitiv giftig. Durch das Kochen wird das Gift herausgelöst. Das Gift ist das Weiße was ihr dann an den Rändern im Kochtopf sieht. Darum werden Kartoffeln auch nicht roh an die Schweine verfüttert!
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#2 |
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Ich glotz TV!
Registriert seit: 29.01.2004
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 885
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Mahlzeit!
Da geht aber einiges durcheinander. Alle oberirdischen Teile der Kartoffelpflanze enthalten (größere Mengen) Solanin, was (für Menschen) giftig wirkt. Die Knollen, wenn sie nicht unreif geerntet worden sind oder falsch gelagert (zu hell und zu warm), enthalten nur sehr wenig Solanin, und das meiste davon meines Wissens unter der Schale, die sowieso entfernt wird. Richtig ist, dass Solanin wasserlöslich ist und beim Kochen aus der Knolle gelöst wird, "das Weiße was ihr dann an den Rändern im Kochtopf sieht", ist allerdings kein Solanin, sondern eher Kochsalz, evtl. Kalk und vor allem Stärke. Und meine Welse fressen ab einem Alter von wenigen Wochen über Jahre hinweg rohe Kartoffeln und paddeln immer noch freudig umher. So giftig kann's also schon mal nicht sein. Ob Solanin für Fische überhaupt giftig wirkt, oder nur bei Säugetieren (worauf sich üblicherweise die Angaben immer beziehen), is sowieso unklar. --Michael |
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#3 | |
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Herr Prof. Obermoserer
Registriert seit: 02.01.2003
Ort: Wien
Beiträge: 4.130
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Hallo,
Zitat:
Seit Jahren. Und gestorben ist daran noch keiner.
__________________
Grüße, Walter |
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#4 |
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Jungwels
Registriert seit: 27.12.2004
Beiträge: 27
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ich habe Landespflege studiert und da gab es ein Fach das nennt sich Ökotoxikologie bei einem Professor der sich mit toxischen Stoffen auskennt. Wichtig ist die Menge machts!
Zitat aus dem Internet: "Giftstoffe stecken aber nicht nur in Zier- oder Wildpflanzen - auch gängige Nahrungsmittel können giftige Stoffe enthalten. Beispiel Kartoffeln: Wie bei Tomaten, Paprika, Auberginen und anderen Nachtschattengewächsen sitzt auch bei ihnen unter der Schale das Alkaloid Solanin, das ab 25 Milligramm giftig wirkt und ab 400 Milligramm für Menschen tödlich sein kann. Normalerweise enthalten 100 Gramm rohe Kartoffeln zwischen einem und zehn Gramm Solanin." Also ich weiß ja nicht wieviel deine Fische futtern und was die so vertragen! Wenn du mehr wissen willst solltest du mal Google bemühen. LG Kunie |
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#5 | |||||
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Ich glotz TV!
Registriert seit: 29.01.2004
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 885
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Zitat:
Typischer Fall von "Ich hab's irgendwo im Internet gelesen, also muss es ja stimmen." Zitat:
Zitat:
Ein bis zehn Milligramm, abhängig u.a. von Sorte, Reifezustand, Lagerung etc., so isses. Zitat:
Wenn da Gefahr für die Tiere bestünde, würde ich ganz sicher keine verfüttern. Zitat:
--Michael |
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#6 |
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Händler/Züchter
Registriert seit: 06.08.2003
Ort: Kalkar
Beiträge: 724
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Moin,
gut gebrüllt, Löwe/Michael. Solche Studenten, die alles nur unreflektiert aus Google oder wo auch immer her als Weisheit verbreiten wollen, würden auch bei mir sich ganz schnell einen anderen Betreuer suchen (müssen)! |
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#7 |
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Herr der grossen Klappe
Registriert seit: 06.04.2003
Ort: Leipzig
Beiträge: 1.981
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Hi,
peinlich, peinlich, was so einige Kommilitonen von sich geben. Da wird einem ja Himmelangst. Das "Weiße" im Kochwasser ist also das Solanin? Das "Weiße" im Kartoffelwasser sind denaturierte Proteine, aber sicher keine Steroide! Wenn man die richtigen Seiten im Netz konsultiert (wikipedia.de wird zwar in letzter Zeit viel gescholten, ist aber dann doch nicht so schlimm), findet man schon passende Infos: Solanin ist ein hitzestabiles Steroidalkaloid, welches durch Kochen nicht zerstört, sondern nur herausgelöst wird. Deshalb reicht es auch nicht, durch Fehllagerung keimende Kartoffeln einfach zu kochen; die grünen Stellen müssen großzügig ausgeschält werden. Daß man keine grünen Tomaten, Kartoffelfrüchte usw. verfüttert, versteht sich von selbst. Wobei ich schon spannend fände, ob es die Fische überhaupt interessiert. Schließlich ist nicht nur die Dosis entscheidend, wie es schon Paracelsus festgestellt hat, sondern braucht es auch einen Rezeptor, um als Gift zu wirken... Abgesehen davon: Soll man den Fischen erklären, daß sie seit Jahren Dinge fressen, an denen sie eigentlich hätten schon lange sterben sollen? Es gibt Pharmastudien, da haben Probanden aus der Placebo-Gruppe die Studie abgebrochen, weil die Nebenwirkungen zu stark waren. Ich wäre verwundert, wenn dies bei Fischen auch funktioniert .Gruß, Martin.
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Du bist Herr deiner Worte. Aber einmal ausgesprochen beherrschen sie dich. Bilder aus Uganda... Redaktion VDA-Arbeitskreis BSSW. |
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#8 |
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Jungwels
Registriert seit: 27.12.2004
Beiträge: 27
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Ha Ha HA HA HA
selten so gelacht. erstens werde ich nicht meine alten Hefter durchsuchen sondern eher im Internet suchen. 2 ist es mir völlig egal was eure Fische fressen. des weiteren freue ich mich zu hören das wir hier einen Spezialisten für Rezeptoren von Fischen haben! |
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