![]() |
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Mitgliederliste | Mitgliederkarte | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| Zucht Zucht von Welsen. Beachtet auch die Zuchtberichte in der Datenbank. |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
|
|
#1 |
|
Händler/Züchter
Registriert seit: 06.08.2003
Ort: Kalkar
Beiträge: 724
|
Moin,
wenn ihr schon alle Eure tollen Bilder zeigt, dann darf ich auch mal, etwa 4 Monate alt, ca. 4-4,5 cm lang und besetzt schon eine Höhle! |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Herr Prof. Obermoserer
Registriert seit: 02.01.2003
Ort: Wien
Beiträge: 4.130
|
Hallo,
meiner Meinung nach ist ein "guter Vater" der entscheidende Punkt bei der Vermehrung (natürlich möglichst optimale äußere Umstände, wie Höhlen, Wasser, etc. vorausgesetzt). In meinem "ersten Jahr" NZ von den L 134 hatte ich immer "perfekte Ergebnisse". Es handelte sich um eine Gruppe von 6 WF, wobei immer das gleiche Männchen brütete. Kein "Rauswerfen" der Eier, gute Jungfischzahlen, kaum Ausfälle bei den Kleinen. Dann verstarb aus ungeklärten Ursachen dieser "gute" Vater nach knapp einem Jahr im Februar 2003. Und plötzlich ware es aus mit dem Jungfischsegen, obwohl bei den restlichen Tieren noch drei (?) Männchen waren. Ich hab mir dann ziemlich schnell wieder einen großen, schön bestachelten WF Bock gekauft und dieser saß auch innerhalb kürzester Zeit (Mai 2003) wieder auf einem Gelege. Bloß wurde nichts daraus - leere Eihüllen, ich glaube, er hat das Gelege gefressen, und dann war wieder Pause. Ein weiterer mit Christine getauschtes Männchen saß dann Monate später auch sofort wieder auf einem Gelege (was ja darauf hindeutet, dass das/die Weibchen "wollten", aber anscheinend nicht mit den vorhandenen Männchen), aber die Ergebnisse waren eher mager, vor allem hatte ich dann (das war 2004) immer enorme Ausfälle bei den Jungfischen (nach unendlichen Diskussionen mit Gott und der Welt, allen möglichen Messungen, etc. blieb mir / blieben uns nur noch die Möglichkeit der "schlechten Gene" als Ursache, alle anderen Parameter, die meß/sichtbar waren, schieden irgendwie aus). Und inzwischen (also ab Ende 2004) läuft´s wieder - nur hab ich mittlerweile so viele große Tiere im Becken (10 - 15), dass ich erstens nicht mehr weiß, wer brütet, und zweitens stark annehme, dass die meisten (alle?) Bruten von eigenen Nachzuchten stammen. Die Ausfälle sind wieder vernachlässigbar, die Väter pflegen perfekt, ... nur die Jungfischzahlen pro Gelege sind im Schnitt deutlich zurückgegangen (was mir unerklärlich ist, da eines meiner Weibchen inzwischen "riesig" ist, > 12 cm). Meinen "perfekten Vater" - den hätt ich gerne wieder - ist wohl wie bei anderen Tieren, auch Säugern: dass es bessere und schlechtere Zucht"böcke" gibt.Und dieses Faktum, die Qualität des Männchens, kann der Aquarianer nur schwer beeinflussen.
__________________
Grüße, Walter |
|
|
|
|
|
#3 |
|
Wäller Welspapa
Registriert seit: 06.10.2004
Ort: 57627 Marzhausen
Beiträge: 444
|
Hallo Walter!
Da hast du sicher absolut recht. Allerdings brauchte auch mein gut pflegender Bock etwas Übung, die ersten drei Gelege hat er alle vergeigt. Danach ging es dann. Heute nehme ich ihm das nicht mehr übel, sonst hätte ich sowieso nicht alle Jungfische aufziehen können. Gute Böcke sind in der Zucht mindestens so wertvoll wie die immer gesuchten Weibchen. MFG Kai
__________________
Gruß Kai |
|
|
|
|
|
#4 |
|
Herr Prof. Obermoserer
Registriert seit: 02.01.2003
Ort: Wien
Beiträge: 4.130
|
Hi,
meiner konnte es damals anscheinend von Beginn an, da war nichts mit Üben...
__________________
Grüße, Walter |
|
|
|
|
|
#5 |
|
L-Wels King
Registriert seit: 14.06.2003
Ort: München
Beiträge: 955
|
Hallo !
Glückwunsch Serge ! Gibt doch immer wieder Hürden zu überwinden. Ich denke, es hängt nicht nur vom männchlichen Wels ab, sondern Männchen und Weibchen müssen zusammen harmonisieren. Vielleicht wirken sich ja Unstimmigkeiten in der Eiablage und Befruchtungsphase auch auf die Pflegephase aus ?!?!
__________________
Bis dann - dann, Stefan ! |
|
|
|
|
|
#6 | |
|
Welsfan
Registriert seit: 20.12.2004
Ort: 99427 Weimar
Beiträge: 3.673
|
Hallo Walter,
Zitat:
Beste Grüße Elko |
|
|
|
|
|
|
#7 |
|
Herr Prof. Obermoserer
Registriert seit: 02.01.2003
Ort: Wien
Beiträge: 4.130
|
Ganz sicher...
Da müßt er schon ein ganz extremer Frühreifling gewesen sein, und sich mit < 6 cm und geschätztem 1/2 Jahr Alter in seiner Heimat schon mit Weibern abgegeben haben...
__________________
Grüße, Walter |
|
|
|
|
|
#8 |
|
Ich glotz TV!
Registriert seit: 29.01.2004
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 885
|
Helau!
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Viecher das Brutpflegen "lernen" können und quasi durch Übung "besser" oder "erfolgreicher" werden. Das Brutpflegeverhalten ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit angeboren, und man muss so 'nem Vieh unterstellen, dass es prinzipiell so dumm is' wie fünf Reihen Feldsalat, und von der Hirnleistung gar nicht fähig, Einsicht in sein Handeln nehmen zu können und durch "Versuch und Irrtum" oder was auch immer zu "lernen", jedenfalls nicht, was wir gemeinhin als lernen verstehen (und was bei höher entwickelten Tieren wohl durchaus schon nachgewiesen worden ist). Was natürlich nicht erklärt, warum einige Männchen wohl trotzdem nach einigen Anläufen besser zurecht kommen mit der Aufzucht ihres Nachwuchses. Andererseits wieder hat der ein oder andere sicher schon festgestellt, dass manche Männchen einfach die Brut besser pflegen als andere, egal wie oft die schon abgelaicht haben, d.h. also, dass es wohl generell auch gute und weniger gute Brutpfleger gibt (vielleicht das alles auch nur unter Aquariumbedingungen?). --Michael |
|
|
|