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Alt 02.04.2022, 13:09   #1
Gesellschafter
Wels
 
Registriert seit: 17.05.2018
Beiträge: 59
L134 mit Weißen Schuppen

Angaben zum erkrankten Tier:
L134
Auffälligkeiten:
vor 5 Tagen ist mir der Wels aufgefallen.
Seit dem hat sich die Stell nicht geändert.

Verhalten:
Der Fisch schwimmt und bewegt sich ganz normal.
Allerdings ist die Rückenfloss auch geteilt. (es fehlt eine Rippe?)


Aussehen des erkrankten Tieres:
großer Bereich neben der Rückenpflosse mit Weißen Schuppen.

Aussehen und Verhalten des weiteren Besatzes:
die anderen Tiere sind Normal und unauffällig.

Fütterung:
Fütterung wie immer.
Flockenfutter Tabs und Gemüse (Gurke, Salat, Kartoffel und Ebsen)

Wasserwerte:
Temperatur:27
Ammoniak (NH3):
Ammonium (NH4):
Kupfer (CU):
pH-Wert:6,7
Karbonhärte (KH):4
Gesamthärte (GH):13
Nitrit (NO2):0
Nitrat (NO3):2
Wie gemessen:
Tröpfchentest

Wasserwechsel:
WW ist regemäßig mit 25% (100L)
Letzer WW vor 2 Tagen.
Letzer WW vor den Symptomen war vor etwa 2 Wochen

Wasseraufbereitung mit:
Keine Wasseraufbereitung
Informationen zum Becken:
Juwel Jumbo Innenfilter
Bodengurnd ist feiner Kies
Sauerstoff über Oberflächenströmung
Beckengröße:
400L

CO2-Anlage:
Geregelt

Neuerungen / Wann:
vor 6 Monaten oder so ein paar Neons

Vorherige angewandte Medikation:
-
Für das akut erkrankte Tier bisher angewandte Medikation:
-

Weitere Informationen / Bilder:

Hier ist noch ein Bild von dem Wels
[IMG width="300px" height="300px"]https://www.buggy-forum.de/data/xfmg/thumbnail/12/12251-480a7b1cd54ebb5a0622b05b8530e5e7.jpg?1648901167[/IMG]

ich Tippe mal darauf das beim balzen der Fisch den kürzeren gezogen hat.


Aber das ist nur eine Vermutung von mir.
Ebensogut könnte es auch ein Pilzinfekt sein.


Bitte schreibt mal was ihr davon haltet.


gruß

Dirk

Geändert von Gesellschafter (02.04.2022 um 13:15 Uhr).
Gesellschafter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2022, 21:37   #2
raffi
Welspapa
 
Registriert seit: 02.12.2014
Beiträge: 140
Images: 35
Hallo!
Meine L134 sehen nach der Eiablage auch manchmal so aus, naja, vielleicht nicht ganz so schlimm. Es ist auf jeden Fall genau die gleiche Stelle wie bei meinen Tieren.
Gib doch ein paar Erlenzapfen und Seemandelbaumblätter ins Becken, damit es sich nicht entzündet.
Gruß
Raffi
raffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2022, 08:18   #3
Gesellschafter
Wels
 
Registriert seit: 17.05.2018
Beiträge: 59
Hallo Raffi,

Danke für die Antwort.
Leider hab ich ein 400L Becken und leider noch immer kein Isolierbecken, daher bräuchte ich sehr viele Erlenzapfen. Aber ich hab den pH Wert mit der CO2 anlage etwas saurer gemacht.
Ich hoffe das reicht.

Wäre es eine Krankheit müsste ich halt das ganze Becken behandeln.
Aber wenn es bei dir manchmal auch ist dann ist es wohl doch normal.
Bloß in der stärke habe ich es noch nie gesehen.

gruß Dirk
Gesellschafter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2022, 09:36   #4
bigbadbraun
Gott des Gemetzels
 
Benutzerbild von bigbadbraun
 
Registriert seit: 21.02.2007
Beiträge: 1.194
Images: 12
Hallo Dirk,

ich empfinde das nicht als kritisch. Gut beobachten sollte reichen. Welse sind eigentlich recht widerstandsfähig.

Viele Grüße,

der brauni
__________________
bigbadbraun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2022, 13:40   #5
Kaktus
Babywels
 
Registriert seit: 18.01.2022
Beiträge: 3
Hallo Dirk,

ich bin da zweigeteilt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es nur eine Hautreizung ist beziehungsweise ne leichte Sekundärinfektion, die wieder weggeht.


Ich hatte allerdings vor ca 2 Jahren genau dasselbe Krankheitsbild mit nem Hauttrüber, der ziemlich tödlich war. Vielleicht bin ich da gerade übervorsichtig, das musst du dir überlegen.
Die Fische waren da alle lange Zeit unauffällig, bis der Parasit an die Kiemen ging und/oder sich grosse Teile der Haut anfingen abzulösen. Der fängt auch gerne direkt vor/an der Rückenflosse an, in einem weisslich-trüben Belag, der quasi über Nacht als grosser Fleck auftaucht, schubweise grösser wird oder so bleibt und zunächst keine Verhaltensauffälligkeiten hat, bis der Fisch auffällt zu schwimmen und sich auf den Bauch legt (bei nem Wels jetzt schwer zu beobachten...). Nach nen paar Tagen bis zu drei Wochen fängt der Fisch an heftig zu atmen, dann gehts sehr schnell. Nach drei Tagen bis 3 Monaten würden ähnliche Symptome noch bei anderen Fischen auftauchen. Wirbellose werden zumindest selbst nicht befallen(zumindest habe ich das noch nie gesehen und die Literatur meinte auch"unbekannt"). UNTERHALB von 30° vermehrt sich der Parasit nur SCHNELLER je höher die Temperatur wird. Versuche mit Malachitgrünoxalat oder Kupfer brachten dann eher den geschwächten Wirt um als den Parasiten. In meinem Fall kam der Parasit vermutlich mit Lebendfutter rein, falls du das nicht verwendest und auch sonst keine Neuzugänge hattest würde ich das eher für unwahrscheinlich halten, ist aber nicht unmöglich.

Ich habe weniger Fische und eher Wirbellose, deswegen ist das nur das was ich machen würde:
In meinem Fall wäre mir die Stelle zu gross, um das zu ignorieren. Ich würde aber jetzt bei ner unbekannten Infektion auch nicht wild irgendwas ins Becken kippen. Falls es aber ein Hauttrüber wäre, würde ich den schnell abfangen wollen, weil der den Fisch leicht umbringen kann sobald er eindeutiger wird.

Ich würde für den Fall die Temperatur hochnehmen. Das hilft dem Immunsystem des Fisches schon bei den meisten Erkrankungen, und ab 30-31°C können sich diese Parasiten nicht mehr vermehren. Es würde auch bei Pilzen helfen, zusammen mit dem Catappa/Erlenzäpfchen. Der Wels müsste das eigentlich aushalten. Ob das dein Beibesatz verträgt müsstest du aber ausklügeln. Ich würde dabei auf alle Fälle nen zusätzlichen kräftigen Luftausströmer mit rein tun und die Temperaturhöhung über nen Tag hinweg machen.

Anbei, ich würde nie den pH-Wert mit Co2 drücken, weil das nen gefährlichen Sturz geben kann und das ganze ständig "wackelt" weil der natürliche Gasaustausch an der Wasseroberfläche ständig versucht das Gleichgewicht wieder herzustellen. Ich würde eventuell stattdessen die Erlenzäpfchen direkt in den Filter geben. Alternativ Torf. Oder langsam im Drip mit Osmosewasser verdünnen.


Zu Quarantäne"Aquarien":
Quarantänebecken kann man billig aus grossen lebensmittelechten Kunststoffboxen machen - gibts im Baumarkt, oder im Discounter. Ich spüle meine vorher reichlich mit heissem Salzwasser (NaCl) und lass das drin ne Stunde stehen, bevor ich mit Klarwasser nachspül, das kriegt auch die meisten Produktionsrückstände weg.


Ich hoffe das bringt dir was. Wenn ich Mist rede, bitte ich um konstruktive Korrektur.

Gruß,
Marcus

Geändert von Kaktus (06.04.2022 um 13:44 Uhr).
Kaktus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2022, 15:15   #6
Gesellschafter
Wels
 
Registriert seit: 17.05.2018
Beiträge: 59
Vielen Dank Marcus / und auch die anderen.
Für Eure Hilfe und die Tipps.

Von einem Hauttrüber, habe ich noch nie was gehört.
Ich werde es mal Googlen und weiter beobachten.

Stimmt eine Plastikbox als Einhängekasten
und ein kleiner Luftheber würde als Quarantänebecken ja ggf. dann reichen.

@Kaktus mit dem CO2, zum pH Senken muss man schon vorsichtig sein
Aber bei dem großem Becken ist es recht gut einstellbar.
Und da meine KH nicht doll schwankt bzw nur langsam sinkt und nie unter 3°dH,
ist ein pH Sturz nicht all zu wahrscheinlich.
Aber ich kann da darüber halt recht leicht den pH verändern und so die Wels zum Ableichen bringen.

gruß Dirk

Geändert von Gesellschafter (07.04.2022 um 15:20 Uhr).
Gesellschafter ist offline   Mit Zitat antworten
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