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#1 |
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Junger Hupfer
Registriert seit: 13.12.2003
Beiträge: 5.960
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Faunenverfälschung made by IBAMA
Hi,
interessanter Beitrag: https://www.n24.de/news/newsitem_7289722.html "Um die Nahrungskette wieder ins Gleichgewicht zu bringen, setzten Vertreter des Instituts rund 100.000 Tilapia-Fische, die zu den Barschen gehören, in den Gewässern in Piaui im Nordosten von Brasilien aus." Hoplias malabaricus und Cichla sp. ok, die kommen dort sehr wahrscheinlich auch natürlich vor. (Wenn auch in anderen Mengen.) Aber immer wieder Tilapia. Die vermehren sich rasend schnell, sind dann nicht kontrollierbar und zerstören die heimische Fauna und Flora. Bilder gibts hier: https://noticias.uol.com.br/cotidian...populacao.jhtm lg Daniel Geändert von Acanthicus (26.09.2011 um 23:32 Uhr). Grund: Link hinzugefügt |
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#2 |
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L-Wels
Registriert seit: 21.01.2004
Ort: 21357 Barum
Beiträge: 231
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Hallo Daniel,
... Geändert von heitro (27.09.2011 um 09:15 Uhr). Grund: unverschämtes gestrichen |
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#3 | |
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BSSW-Nord
Registriert seit: 20.12.2003
Ort: Wittingen
Beiträge: 6.230
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Hi
Zitat:
![]() Gruß Ralf
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#4 |
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L-Wels Gott
Registriert seit: 17.06.2006
Beiträge: 1.147
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Hi,
zu diesem Thema (und zu einzelnen Maßnahmen) mag jeder seine eigenen Erkenntnisse haben. Ich persönlich finde aber, dass gerade das Thema der Faunenverfälschung für Aquarianer ein sensibles Thema ist. Aquarianer tragen in einem bestimmten Maße (sei es direkt oder indirekt, auch wenn der Aquarianer den Effekt nicht will, kann er aber eine Begleiterscheinung sein) mit zur Faunenverfälschung bei. Aufgrund ihrer Bedürfnisse werden Fische in bestimmten Regionen gefangen und gelangen über verschiedene Wege in ganz andere Regionen, in denen sie dann auch wieder geeignete Lebensräume vorfinden und sich schließlich in diesen etablieren. So könnte man sagen, gegen solche Maßnahmen wie in diesem Artikel zu sein ist legitim (jede Meinung ist legitim), allerdings vermisst sie wenn man gleichzeitig auch Aquarianer ist die letzte Konsequenz. Als Vertreter einer kompromisslosen Meinung dürfte man dann nämlich auch keine Aquaristik betreiben (vielleicht hätte das auch Auswirkungen auf andere Bereiche, hier geht es aber gerade vorallem um die Aquaristik). Auch wenn man Faunenverfälschung zwar generell ablehnt und für sich die Erkenntnis gewinnen würde, dass man als einzelne Person durch sein Handeln sowieso nicht viel ändern kann, so ist in irgendeinem Verhältnis aber das persönliche Handeln immer mit Auswirkungen verknüpft. Seien diese infinitesimal klein und Wirkungen nicht spürbar oder sei es, dass man direkt Feedback erhält. Viele Grüße Ben
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#5 |
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Junger Hupfer
Registriert seit: 13.12.2003
Beiträge: 5.960
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Hi Ben,
die Faunenverfälschung, die durch die Aquaristik betrieben wird ist nicht abzustreiten, sie existiert nachgewiesenermaßen an vielen Orten. Allerdings gibt es da einen wichtigen Unterschied, und zwar handelt es sich hierbei nicht um ein paar Aquariaaner die ihre Procambarus und Guppies loswerden wollen, sondern um die IBAMA, die brasilianische Umweltbehörde. Gerade Tilapien sind dafür bekannt die einheimischen Arten zu verdrängen. Insbesondere in Afrika wurden schon immense Schäden dadurch angerichtet. Oft werden Tilapien auch ausgesetzt weil sie als schnell nachwachsende Eiweißresource geschätzt werden. Und es ist in diesem Fall nicht so, dass es keine Alternativen gäbe. Nicht direkt zum Thema, aber interessant: https://www.practicalfishkeeping.co....t.php?sid=4324 lg Daniel |
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#6 |
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Kalendermacher
Registriert seit: 25.10.2003
Ort: 74921 Helmstadt
Beiträge: 2.168
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Hallöchen Leute,
das Ganze geht sehr schnell nach hinten los. Denn die Tilapien sind das Futter der Piranhas. Diese sind dann gut konditioniert und erzeugen mehr Nachkommen als vorher. Diese Geschichte erinnert mich an Mao. Er ließ fast die Reisfinken ausrotten. Jeder sollte sie fangen und töten, damit es bessere Ernten gibt. Der Erfolg war gravierend schlecht. Eine Missernte folgte der Nächsten. Grund, es wurde nicht bedacht, dass Reisfinken auch einen Haufen der Schädlinge fressen. Das Volk musste ein paar Jahre hungern, bis die Population der Reisfinken sich wieder erholt hatte. Liebe Grüße Wulf
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Welsfreunde treffen sich im IG-BSSW e.V. Die 6. L-Wels-Tage finden im Jahr 2019 statt. Tritt dem BSSW bei. Denn es lohnt sich Näheres unter: https://www.ig-bssw.org/gruppe-welse/l-wels-tage/ |
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#7 |
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L-Wels
Registriert seit: 07.09.2010
Ort: Sydney, Australien
Beiträge: 209
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Da kann man ja nur den Kopf schuetteln. Wuerde gerne mal wissen, was die sich doch gedacht haben. Als ob der Tilapia nur im berreich der Piranhas rum schwimmt. gruesse Jan
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Viele Gruesse aus Sydney, Australien
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#8 |
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Cascudo
Registriert seit: 27.10.2003
Ort: Bingen am Rhein
Beiträge: 3.001
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Hi!
Ich muss Daniel zustimmen. Es ist was anderes, ob ein paar Tiere einer Art irgendwo ausgesetzt werden, oder ob man 100.000 Exemplare einer Art aussetzt, die allgemein als Plage anerkannt ist... Auch wundert es mich, dass Cichla und Hoplias als Piranha-Futter gelten, bzw. deren Eier fressen sollen... hier habe ich noch einen Artikel gefunden: https://www.180graus.com/geral/piran...er-460065.html Witzig ist, dass das Bild nicht einen einzigen Piranha zeigt... Grüße, Christian
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#9 |
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Junger Hupfer
Registriert seit: 13.12.2003
Beiträge: 5.960
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Hi Christian,
was Hoplias angeht glaube ich schon, dass die Piranhas klein halten können. Die Eier fressen sie weniger, dafür sind die zu klein und werden nicht als Nahrung angesehen. Was die Jungfische angeht glaube ich, dass sie die zum Fressen gern haben. Hoplias sind verdammt gute Räuber und ich möchte den Piranha sehen der einen Hoplias erwischt. Mit Cichla habe ich keine Erfahrungen gemacht. lg Daniel |
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#10 |
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Cascudo
Registriert seit: 27.10.2003
Ort: Bingen am Rhein
Beiträge: 3.001
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Hi Daniel,
dass beide kleine Piranhas fressen ist klar, adulte sollten aber zu hochrückig sein. Was mich gewundert hatte, war das mit den Eiern (was ich eher den Tilapia zuschreiben würde) und eben, dass die Piranhas die Cichla und die Hoplias fressen... Grüße, Christian
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