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Zucht Zucht von Welsen.
Beachtet auch die Zuchtberichte in der Datenbank.

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Alt 10.05.2008, 00:30   #1
Coeke
 
Beiträge: n/a
Falsche These,

weibliche Loricairiidae können ihren Laich auch für sich verwerten. Sie laichen bei nicht passenden Partner nicht und verwerten dann meistens die Kalorien für sich. Sie absorbieren dann den meisten Kram ihrer Frucht für sich selber.

Scheinbar entscheiden eher die Weiber um die Zukunft eines Nachwuchs.

Gruß,
Corina
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Alt 10.05.2008, 11:13   #2
Karsten S.
Moderator
 
Benutzerbild von Karsten S.
 
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: Ludwigsburg
Beiträge: 5.401
Hi Corinna,

woher hast Du das, gibt's da irgendwo wissenschaftliche Untersuchung zu. Hast Du ev. Links, Literatur,... ?!
Oder sind das eigene Erfahrungen (Weibchen, die Laichansatz zurückgebildet haben) ?

Gruß,
Karsten
__________________


Geändert von Karsten S. (10.05.2008 um 11:56 Uhr).
Karsten S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2008, 20:05   #3
Coeke
 
Beiträge: n/a
Hi Karsten!
Zitat:
Zitat von kamas88 Beitrag anzeigen
woher hast Du das, gibt's da irgendwo wissenschaftliche Untersuchung zu. Hast Du ev. Links, Literatur,... ?!
Oder sind das eigene Erfahrungen (Weibchen, die Laichansatz zurückgebildet haben) ?
Meine Aussage beruht nur aus eigenen Erfahrungen.

Ein Absetzen des Laichs konnte ich nicht beobachten, die weiblichen "Rundbäuche" verschwanden aber wieder.

Hm, ob ein dominates Weibschen Zuchterfolge vermindert oder erhöht, liegt eher am Partner und der "Konstellation" im entsprechenden Aquarium.

Meines Erachtens führen zu große Gruppen, bei nicht täglicher Wasserpflege, zu minderem Erfolg (außer es hat sich eh schon ein Pärchen gebildet und man fischt immer wieder Jungtiere raus).

Warum es so sein kann, kann jeder selber mal austesten oder sich auch schon einigermaßen denken können.

Vielleicht hüpft mal der eine oder andere vor Freude über Nachwuchs nicht nur vor den Aqurien rum und beobachtet auch mal. Lässt mal Nachwuchs im Becken, zwingt überhaupt schon Laichvolle weibliche Loricariidae nicht zu noch mehr Futteraufnahme damit es endlich "funktioniert".

Oh Mann, die Reihenfolge sollte man erkennen und nicht wer wann dominant ist, obwohl die Ausgangsfrage nicht doof war. Sie bewegt!

Gruß,
Corina
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Alt 11.05.2008, 23:40   #4
bufo²
L-Wels
 
Benutzerbild von bufo²
 
Registriert seit: 06.06.2007
Beiträge: 255
Hallo! Na, da ist doch schon ein schönes Spektrum an Beobachtungen zusammen gekommen...



- Sie laichen bei nicht passenden Partner nicht

- Wenn's um Ablaichen ging, dann wurde die "Domina" genauso behandelt wie andere Weibchen... (aus den Eiern wurde dann nix...)

> Was passierte mit den Eiern?

- sie setzen dann Ihre "Dominanz" ein um sich dann recht ruppig mit einem Männchen zu verpaaren

> ... erfolgreich zu verpaaren?

Viele Grüße, Michael
bufo² ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 10:31   #5
michl11
L-Wels Gott
 
Benutzerbild von michl11
 
Registriert seit: 07.07.2006
Ort: 97297 Waldbüttelbrunn
Beiträge: 1.051
Zitat:
Zitat von Coeke Beitrag anzeigen

Meines Erachtens führen zu große Gruppen, bei nicht täglicher Wasserpflege, zu minderem Erfolg (außer es hat sich eh schon ein Pärchen gebildet und man fischt immer wieder Jungtiere raus).

Warum es so sein kann, kann jeder selber mal austesten oder sich auch schon einigermaßen denken können.

Gruß,
Corina
Hallo Corina

So kann ich es nicht ganz stehen lassen.
Ich habe eine wirklich Große Zuchtgruppe von L-134 in meinen 2 m Becken.
Es sind ca.36 Adulte Tiere.
Vor ca. 2 Wochen hatten 4 Pärchen abgelaicht,zur selben Zeit!
Wasserwechsel ca 300 Liter alle 10-12 Tage.

Aber es sind meine Erfahrungen,es wird bei jeden anders sein.

Dafür habe ich Probleme bei meinen Hypancistren l-260 die einfach nicht laichen wollen,es sind beide Geschlechter vorhanden.

Gruß michl
__________________
Viele Grüße
Michl

Nichts ist so wie es scheint
Email: michelerhardt1@arcor.de


michl11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 12:38   #6
bufo²
L-Wels
 
Benutzerbild von bufo²
 
Registriert seit: 06.06.2007
Beiträge: 255
Hallo Michael,

Zitat:
So kann ich es nicht ganz stehen lassen.
...solltest du aber. Die Grundfrage geht aber nur von einem Faktor aus, nämlich dem der Dominanz. Sie führt in ihrer Argumentation weitere Faktoren an, die einen Zuchterfolg mindern KÖNNTEN.

Also zurück zum Thema.

Vielen Dank und Grüße, Michael
bufo² ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 13:33   #7
Joern
L-Wels
 
Benutzerbild von Joern
 
Registriert seit: 27.02.2006
Ort: im hohen Norden
Beiträge: 337
Hi
Zitat:
Zitat von bufo² Beitrag anzeigen
(aus den Eiern wurde dann nix...)

> Was passierte mit den Eiern?
das hat sicherlich nix mit dem Sozialgefüge der Gruppe zu tun sondern mehr mit den "Eigenarten" des Beckens (zu der Zeit in "gammelphase" )
__________________
Beste Grüße
Jörn
Joern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2008, 21:14   #8
Coeke
 
Beiträge: n/a
Hi Jörn,

was mit den Eiern "geschieht" ist bestimmt auf die Eigenarten in dem Aquarium zu führen. Aber ich denke nicht nur während der Zeit des "gammelnlassens".

Die Frage über das "Sozialgefüges" kam ja pauschal für Loricariidae, so kann bestimmt keiner beantworten was mit bestimmten Eiern passiert (ist).

Der osmotische Druck im Wasser ist bestimmt noch immer für viele mißlungene Nachzuchten verantwortlich, von der Eihülle bis zur Larve und dem weiteren Lebensweg. Natürlich sind auch noch andere Faktoren ausschlaggebend, nur wenn ich Fotos von delligen oder geplatzten Eiern sehe, weiß ich eh schon was los ist. (Nicht immer hat der pflegende männliche Harnischwels die Eier ausgelutscht oder zerdrückt ;-))

Gruß,
Corina
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Alt 10.05.2008, 12:09   #9
bufo²
L-Wels
 
Benutzerbild von bufo²
 
Registriert seit: 06.06.2007
Beiträge: 255
Hallo Corinna, vielen Dank für deine Gegenthese.

Du glaubst also, dass ein subdominanter Partner ein unpassender ist.
Dafür spricht, dass die Weibchen vieler Tierarten ihre Partner aktiv auswählen.

Zitat:
weibliche Loricairiidae können ihren Laich auch für sich verwerten
Dass Eier "eingeschmolzen" werden, wenn kein Partner vorhanden ist, habe ich über Froschlurche gelesen. Aber deren Weibchen ist in der Regel auch egal wer hintenaufsitzt; da klären die Männchen untereinander die Dominanzfrage. Ist nur ein Männchen parat, stellt sich die Frage nicht.

Von Loricariiden habe ich bisher nur vom Phänomen der Überlagerung von Eiern gehört, nicht dass sie den Reifegrad ihrer Frucht aktiv bestimmen können (was aber ja auch durchaus vorstellbar ist).

Dagen spricht die These von Peter (rezproker Altruismus?) in der sich das Individuum dem Arterhalt unterwirft.

Ich würde mich freuen noch mehr Beobachtungen zu den einzelnen Positionen zu lesen.

Viele Grüße, Michael
bufo² ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2008, 00:52   #10
Schwabe
Wels
 
Registriert seit: 17.07.2003
Beiträge: 50
Hallo Corinna

Bisher habe ich noch nicht eine einzige Beobachtung oder Niederschrift machen können, bei der ein Ancistrines oder Hypancistrines Weibchen Ihren Laich zurückgebildet hätte. Wenn ich gesehen habe das eine neue Welsart Eier angesetzt hatte, so kam es auch zum Laichakt. Die Hyps haben es gerne mehrere Tage lang in der Höhle, die Ancistrinen eine Nacht und die Sache ist geritzt. Was ich aber nicht weiß, warum kommt es überhaupt zum Laichakt? Was ist wirklich der Auslöser, spielen mit dem Reifegrad der Eier auch Pheromone, Hormone eine Rolle? Wieso sitzt das Hypsweibchen ca. 3Wo. mit dicken Bauch alleine in der Höhle und dann passiert es? Wieso bis zu drei Tage?
Was ich aber noch nicht gemacht habe Corinna, ist ein Laichvolles Weibchen separat zu setzen um dann Deine "Beobachtung" zu untermauern!! Bei Karpfen, kenne ich das Problem der Laichverhärtung und das daran auch die Tiere zugrunde gehen, warum bilden diese Tiere Ihren Laich nicht zurück? Nein diesen "Versuch" werde ich nicht machen, aber interesieren würde es mich trotzdem.
Wenn ich all das wüßte was ich nicht weiß, dann wäre ich ein kluger Mensch!!
Gruß
Peter
Schwabe ist offline   Mit Zitat antworten
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