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Alt 25.06.2010, 10:02   #1
Bierteufel
Wels
 
Registriert seit: 12.01.2010
Beiträge: 52
Hi

Das Beispiel von Udo ist schlecht.

Der Leitwert kann bei GH24 nicht 300-400 Microsiemens betragen. Das ist nicht möglich.

Aus der GH kann man errechnen welchen Leitwert man mindestens haben muß, oder man kann aus dem Leitwert berechnen welche GH man höchstens haben kann.

Guck mal hier: https://www.weichwasserfische.de/Leitwert.htm

Da wird dann auch klar warum 300-400 Microsiemens bei GH24 nicht möglich ist.

Aus oben verlinkter Quelle:
Zitat:
c.) Wird in einem Aquarienwasser 800 µS/cm gemessen, dann kann die Gesamthärte maximal 17°dH sein, wenn keine Karbonathärte vorhanden ist. Besteht die Härte nur aus Karbonathärte, so kann sie nicht höher als 22°dH sein. Ist sie wesentlich niedriger, z.B. 10°dKH und 12°dGH, so bleiben 346 µS/cm für Salze übrig, die keine Härtebildner sind, z.B. Kochsalz. Das wären dann etwa 165 mg/L NaCl.
Wenn man 800 µS/cm kann man Maximal GH 17°dH haben, und der Umkehrschluß wenn man GH 17°dH muß man mindestens einen Leitwert von ca. 800 µS/cm haben.

Gruß Arne

Geändert von Bierteufel (25.06.2010 um 10:08 Uhr).
Bierteufel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2010, 11:10   #2
Cattleya
Senior-Super-Duper-L-Wels King
 
Benutzerbild von Cattleya
 
Registriert seit: 27.09.2004
Ort: Muri / Schweiz
Beiträge: 2.448
Salü
Zitat:
Da wird dann auch klar warum 300-400 Microsiemens bei GH24 nicht möglich ist.
wenn's dir besser gefällt, dann mach in dem Beispiel 800 Microsiemens daraus
Vom Prinzip her ändert das aber nix und Nils scheint das Prinzip verstanden zu haben. = ZIEL ERREICHT.

da steht auch
Zitat:
Ein vollentsalztes Wasser hat eine Leitfähigkeit von 4 µS/cm. Dann muß sein pH-Wert zwischen 5 und 9,5
pH-Wert zwischen 5 und 9,5 !?
Untermauert die Meinung(nur meine)
"würde man PH 9,5 messen würde man von Betong-wasser sprechen, bei einer Leitfähigkeit von 4 µS/cm ist dem aber nicht so. "
Lg Udo
__________________
wer Schreipfehler findet, darf sie behalten
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abwesend bis Dienstag

Geändert von Cattleya (25.06.2010 um 11:17 Uhr).
Cattleya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2010, 12:21   #3
Jost
Händler/Züchter
 
Registriert seit: 06.08.2003
Ort: Kalkar
Beiträge: 724
Moin
booooaaaarrr ääähhhh,

Leitfähigkeit und pH haben erstmal garnichts miteinander zu tun, Sandor hat es schon geschrieben.

Ich kann ein Becken haben mit einer Leitfähigkeit von 500 µS/cm und einem pH von 7,5, nach einer Woche messe ich nochmal und habe in etwa die gleiche Leitfähigkeit aber einen pH von 5. Und ja ich habe diverse Becken bei denen das genauso ist, jede Woche immer wieder.

Anders kann ich aber durchaus ein Becken haben mit einer Leitfähigkeit von 100 µS/cm und einem pH von 6,8 und daran ändert sich auch bei (moderater) Futterzugabe überhaupt nicht.

Fazit: siehe das was Sandor geschrieben hat.
Auf die Anfangsfrage von Nils:
Zitat:
In einem alten Thema habe ich von Farid gefunden, dass er sich eigentlich nur nach dem Leitwert richtet.

Ich richte mich bisher immer nur nach dem PH Wert.

Könntet ihr mir bitte sagen ob es nun besser ist sich am PH oder Leitwert zu entlang zuhangeln.
Das kommt darauf an, die Leitfähigkeit im System weiss ich (alle Wassertypen brauch ich nur einmal messen) und der ändert sich auch nicht ohne weiteres (nur Futterzugabe erhöht ihn langsam). Den pH aber muss ich immer im Auge haben, weil der sich eben auch ganz dramatisch ändern kann ohne dass ich etwa mache (durch Futterzugabe und die Veränderung der Puffersysteme, z.B. das Knacken der KH durch Mattenfilter, s. Beispiel oben). Was Farid (und auch Udo) anspricht ist eine drastische Veränderung der Leitfähigkeit (als Stimulus fürs Ablaichen??) von ionenreichen zu inonenarmen Wasser. Das kann Einfluss auf den pH haben, muss es aber nicht zwangsläufig.
__________________
Beste Grüße
Jost

nature2aqua - der etwas andere Aquaristikshop
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